Im Vergleich zur reinen Radiochemotherapie schaffen Tumorresektion und postoperative Bestrahlung einen Überlebensvorteil. Dieser hängt aber von der Größe des Mundhöhlenkarzinoms ab.
Mannheim –Mit seinem Vortrag gab Professor Tom Lüdde einen Überblick über Milestone-Papers des vergangenen Jahres im Bereich Leber und Stoffwechsel. Dabei sprach er auch zu Neuen Forschungsergebnissen zum hepatozellulären Karzinom (HCC).
Inzwischen sind mehr als 1,5 Milliarden Menschen weltweit übergewichtig oder adipös. Mögliche Folgekrankheiten sind neben Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen auch verschiedene Krebsarten. Schuld könnte die vermehrte Insulinproduktion sein.
Zuerst wurde die Weiterentwicklung der Radioembolisation erfolgreich in den Niederlanden klinisch erprobt. Nun wurde in Dresden der weltweit erste Darmkrebs-Patient in der klinischen Routine mit Holmium-166 radioaktiv beladenen Kügelchen behandelt.
Sei es die verbesserte Diagnostik, wodurch die Tumoren früher erkannt werden: In den USA hat die Inzidenz deutlich zugenommen. Dabei gibt es Unterschiede zwischen den betroffenen Organen, was sich auch auf das Überleben auswirkt.
Um das Darmkrebsrisiko zu reduzieren, wird Patienten mit auffälligen Adenomen nach der Entfernung eine endoskopische Kontrolle empfohlen. Ist das Entartungsrisiko jedoch nur intermediär, kann die Vorsorge gelockert werden.
Eine mögliche Komplikation bei der Stammzelltransplantation ist die Graft-versus-Host-Reaktion (GvHD), bei der Immunzellen aus den transplantierten Zellen entstehen. Der Schlüssel, um dies zu verhindern liegt im Darm.
Das spannende an der Krebsforschung ist, dass immer neue Erkenntnisse zu immer neuen Therapiezielen führen. Dies gibt Arzt und Patient Hoffnung. Im Fall des NSCLC sind britische Autoren zurzeit dabei, ein neues Therapieziel zu etablieren: instabile Chromosomen.
Immer mehr Menschen pendeln zwischen ihrem Wohnort und ihrem Arbeitsplatz. Wenn sie diesen Weg aktiv mit dem Rad bewältigen, können sie einer prospektiven Studie zufolge Krebs vorbeugen.
Regelmäßiges Sonnenbaden oder gegebenenfalls eine Tabletten-Substitution mit Vitamin D scheint sich deutlich auf das Überleben von Krebspatienten auszuwirken: die Sterblichkeit sinkt dann um bis zu 26% - verglichen mit schlecht versorgten Patienten.
Laut einer kleinen irischen Studie haben Patienten mit CED ein erhöhtes Risiko für Hautkrebs, wenn sie mit Immunsuppressiva behandelt werden. Dies gilt auch für noch sehr junge Patienten.
In der Regel gelten für die Einnahme von verschreibungspflichtigen Medikamenten klare Regeln. Bei Mercaptopurin müssen diese jedoch gar nicht so strikt eingehalten werden, zeigt diese Studie zu ALL.
Bösewichte im Film sind auf den ersten Blick als solche erkennbar. Schließlich sind sie mit Narben, Warzen oder einer unnatürlichen Hautfarbe gekennzeichnet. Doch ist es wirklich so einfach?
Glioblastom-Patienten außerhalb klinischer Studien sind in der Regel älter als das Studiensetting vorsieht. Das macht aber nichts: Die Überlebensvorteile aus Radiochemotherapie lassen sich auch auf Patienten über 65 Jahre übertragen.
Frauen mit Endometriumkarzinom Stadium I können künftig ruhig immer per Laparoskopie operiert werden. In dieser randomisierten Studie war das rezidivfreie und Gesamt-Überleben gleich wie nach einem abdominellen Eingriff.