Gegen einige der häufigeren Krebsarten wie  Lungen-, Darm-, Leber-, Haut- und Brustkrebs sind Präventionsmaßnahmen wirksam. Weltweit könnten rund 40% aller Krebserkrankungen vermieden werden, wenn man die bekannten Auslöser meidet und wissenschaftlich belegte Maßnahmen zur Vorbeugung umsetzt. Das persönliche Krebsrisiko der Patient*innen kann so wirksam gesenkt werden. Auf dieser Seite informieren wir Sie über neueste Forschungserkenntnisse in der Krebsprävention.

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Bevölkerungsbasierte KohortenstudieErhöhen GLP-1-Rezeptoragonisten das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs?

Glucagon-like peptide 1 (GLP-1)-Rezeptoragonisten, im Volksmund auch als Abnehmspritzen bekannt, erleben aktuell einen großen Hype im Rahmen der Adipositastherapie, wenngleich sie ursprünglich zur Behandlung von Diabetes entwickelt worden sind. In jüngster Zeit wurden jedoch vermehrt Bedenken laut, die Anwendung von GLP-1-Rezeptoragonisten könne…

Health hazard vector warning sign
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Studie bei US-VeteranenExposition gegenüber Agent Orange geht nicht mit erhöhtem Risiko für Leberzellkrebs einher

Während des Vietnamkriegs (1966-1975) versprühte das US-Militär Herbizide – insbesondere Agent Orange – zur Entlaubung der Wälder. Dies hat bis heute weitreichende und anhaltende klinische Auswirkungen. Im Laufe der Jahre wurde Agent Orange auch mit dem Auftreten verschiedener Tumorerkrankungen in Zusammenhang gebracht, was 1997 dazu führte, dass…

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Fördert der Einsatz von Pestiziden die Krebssterblichkeit bei Kindern?

Der Einsatz von Pestiziden wird intensiv diskutiert, auch was das Thema der gesundheitlichen Folgen betrifft. Einerseits ist er ein entscheidender Faktor zur Intensivierung der Landwirtschaft, auf der anderen Seite kann er sich negativ auf die Gesundheit auswirken. Doch können Pestizide auch das Krebsrisiko erhöhen und damit auch die…

Einkommensunterschiede zwischen Arm und Reich
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Britische StudieHäufiger Krebs bei armen Menschen?

Erkranken Menschen mit geringerem Einkommen und aus bildungsfernen Schichten häufiger an Krebs als Menschen, die finanziell gut situiert sind? Eine britische Studie, die verschiedene Bezirke in England betrachtet hat, legt dies nun nahe. 

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Globale StudieJeder 12. erkrankt in seinem Leben an einem Tumor des GI-Trakts

Krebserkrankungen des Gastrointestinaltraktes machen etwa ein Viertel der weltweiten Krebserkrankungen aus und sogar ein Drittel aller Krebstodesfälle. Daten einer aktuellen globalen Studie weisen nun darauf hin, dass das Risiko, im Leben an einem gastrointestinalen Tumor zu erkranken, etwa 8 Prozent beträgt.

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Darmkrebs: Rezidivrisiko unterscheidet sich zwischen Patientengruppen stark

Über die letzten 2 Jahrzehnte wurde das Management kolorektaler Karzinome (CRC) kontinuierlich aktualisiert und verbessert. Jetzt versuchten Wissenschaftler aus Dänemark die Rezidivhäufigkeit bei Darmkrebs entsprechend der Stadien besser abzuschätzen. Dafür werteten sie die Daten von über 34.000 Personen mit Darmkrebs aus.

Zwei Walker beim Ausdauertraining
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Prospektive Kohortenstudie zeigt:Befolgen der Präventionsempfehlungen senkt das Krebsrisiko

Viele Fälle von Krebs wären vermeidbar, bzw. sind auf veränderbare Risikofaktoren wie Tabakrauchen, Adipositas oder Alkoholkonsum zurückzuführen. Um das Krebsrisiko zu verringern, haben der World Cancer Research Fund und das American Institute for Cancer Research daher lebensstilbasierte Empfehlungen zur Krebsprävention veröffentlicht. Ergebnisse…

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Repräsentative Online-Befragung zeigt:Mehrheit der Menschen in Deutschland offen für das Thema Krebsvorsorge

Ein überwiegender Teil der Menschen in Deutschland steht dem Thema Krebsvorsorge laut den Ergebnissen einer repräsentativen Online-Befragung sehr offen gegenüber. So stimmen 56 Prozent der Befragten der Aussage zu, dass sie regelmäßig zu Krebsvorsorgeuntersuchungen gehen. Nur knapp jede vierte befragte Person (23 Prozent) gab in der Befragung an,…

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ESMO-KongressberichtBiomarker bei Darmkrebs: Was sollen wir testen?

In den letzten Jahren konnte durch die Entdeckung und Entwicklung von Biomarkern enorme Fortschritte bei zahlreichen Tumorentitäten gemacht werden, indem Patienten dadurch personalisierte Therapien erhalten können. Insbesondere Brust- und inzwischen auch Lungenkrebs sind hier in einer Vorreiterrolle. Beim kolorektalen Karzinom (CRC) sei man hier…

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PilotstudieDarmkrebs: Was bringt die heimbasierte Prehabilitation?

Operationen verlangen vom menschlichen Körper Höchstleistungen ab. Hier kann Prehabilitation helfen, Patienten fit für eine OP zu machen. Den Effekt von heimbasierter Prehabilitation schauten sich nun Wissenschaftler aus Spanien bei Darmkrebspatienten genauer an.

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DarmkrebsPatienten mit Diabeteskomplikation sterben scheinbar häufiger

Leiden Patienten mit Diabetes zusätzlich an einer Darmkrebserkrankung, scheint es besonders bei denjenigen mit diabetischen Komplikationen zu einem erhöhten Mortalitätsrisiko zu kommen. Das fanden nun Wissenschaftler aus Taiwan in einer retrospektiven Kohortenstudie heraus.

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