Gegen einige der häufigeren Krebsarten wie  Lungen-, Darm-, Leber-, Haut- und Brustkrebs sind Präventionsmaßnahmen wirksam. Weltweit könnten rund 40% aller Krebserkrankungen vermieden werden, wenn man die bekannten Auslöser meidet und wissenschaftlich belegte Maßnahmen zur Vorbeugung umsetzt. Das persönliche Krebsrisiko der Patient*innen kann so wirksam gesenkt werden. Auf dieser Seite informieren wir Sie über neueste Forschungserkenntnisse in der Krebsprävention.

Nahaufnahme eines Messinstruments mit Zeiger, der zwischen den Bereichen „Low Risk“ und „High Risk“ steht,
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Zwischen Sorge und RisikoabschätzungFamiliäres Brustkrebsrisiko: Prognosemodelle zu unscharf für klare Entscheidungen

Wie zuverlässig sind Modelle, die das Brustkrebsrisiko bei familiärer Vorbelastung berechnen? Ein aktueller Cochrane-Review zeigt: Zwar liefern etablierte Tools brauchbare Näherungen – doch bei der individuellen Vorhersage stoßen sie an Grenzen. Für Frauen und Ärzt:innen bleibt damit eine zentrale Frage offen: Wie sicher sind Entscheidungen zur…

Nahaufnahme eines Fußballschuhs am Ball auf dem Spielfeld
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Gesundheit vor MikrofonDiagnose Lebertumor lässt Jörg Dahlmanns WM-Pläne platzen

Er wollte Fans durch die Fußball-WM führen – jetzt muss Jörg Dahlmann selbst kämpfen. Der 67-jährige Sportkommentator steht vor seiner vierten Krebsdiagnose, diesmal ein Tumor in der Leber. Bewusst geht Dahlmann mit seiner Krebsdiagnose jetzt an die Öffentlichkeit: Seine Mission - er will vor allem Männer zur Vorsorge animieren.

Illustration des menschlichen Darms mit hervorgehobenem Tumorbereich im Dickdarm, dargestellt in blauen Farbtönen mit kontrastiertem rötlichen Tumor.
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Umweltgifte im VisierUnkrautvernichter als Krebsauslöser?

Darmkrebs trifft zunehmend auch jüngere Menschen – ein Trend, der Experten beunruhigt. Neben bekannten Risikofaktoren rücken nun Umweltgifte in den Fokus der Forschung. Eine aktuelle Studie liefert Hinweise darauf, dass der Unkrautvernichter Picloram das Risiko für Karzinome erhöhen könnte. Besonders auffällig: Spuren des Pestizids finden sich…

Weingläser stehen im Gegenlicht der Sonne
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Aktionswoche Alkohol 2026„Weniger Alkohol, mehr Leben“: Streeck ruft zum Umdenken auf

Alkohol ist gesellschaftlich akzeptiert – doch die Risiken werden oft unterschätzt. Zum Start der Aktionswoche Alkohol warnt Bundesdrogenbeauftragter Hendrik Streeck vor gesundheitlichen und sozialen Folgen. Die Kampagne setzt ein klares Signal: Weniger trinken heißt mehr gewinnen – an Gesundheit, Freiheit und Lebensqualität.

Nahaufnahme eines Frauenoberkörpers, wobei die Frau etwas übergewichtig erscheint. Man sieht einen schwarzen BH mit roter Brustkrebs-Awarenes-Schleife.
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Mehr als Gewichtsreduktion und metabolische Kontrolle?GLP-1-Agonisten bei Brustkrebs: Bessere Überlebensraten bei Adipositas und Diabetes

Die „Abnehmspritze“ könnte mehr leisten als gedacht: Brustkrebspatientinnen mit Adipositas oder Typ-2-Diabetes erleben unter einer Therapie mit GLP-1-Agonisten seltener Rückfälle und leben länger. Dieser Schutzeffekt könnte möglicherweise über Blutzucker- und Gewichtskontrolle hinausgehen ob dies tatsächlich der Fall ist, müssen aber weitere…

Nahaufnahme einer Hand, die einen dünnen Holz-Zahnstocher zwischen den Fingern hält
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Unscheinbar, aber süchtig machend?Nikotinzahnstocher – ein neuer Trend?

Sie sehen aus wie harmlose Holzstäbchen – doch Nikotinzahnstocher könnten eine neue Einstiegsdroge sein. Mit Aromen versehen und leicht verfügbar wirken sie besonders auf junge Menschen attraktiv. Experten warnen: Das Suchtpotenzial ist hoch, die Risiken häufig unterschätzt.

Mehrere Zigaretten in einer Zigarettenschachtel liegen vor und auf Euro-Banknoten und Münzen,
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Lenkungseffekt oder EinnahmequelleStreit um Zweck der Tabaksteuer: Gesundheit oder Haushalt?

Wohin mit den Milliarden aus der Tabaksteuer? Während die Politik über eine mögliche Erhöhung streitet, bringt Bundesdrogenbeauftragter Hendrik Streeck eine klare Forderung ins Spiel: Die Einnahmen sollen gezielt dem Gesundheitswesen zugutekommen. Doch innerhalb der Regierung gibt es unterschiedliche Ansätze – zwischen Haushaltskonsolidierung und…

Nahaufnahme zweier Erwachsener, die nebeneinandersitzen und ihre Hände auf einem Knie ineinandergelegt halten
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Eheglück als «Schutzfaktor»?Unverheiratete erkranken häufiger an Krebs

Verheiratet oder nicht – dieser kleine feine Unterschied spielt offenbar auch beim Krebsrisiko eine Rolle. Wer nie geheiratet hat, erkrankt deutlich häufiger an Krebs als verheiratete oder ehemals verheiratete Menschen. Besonders ausgeprägt ist der Unterschied bei Frauen und bei Krebsarten, die mit Infektionen, Rauchen oder Alkoholkonsum…

Thrombus in einem Blutgefäß
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GDF-15, NT-proBNP, hs-TnT und CRPThrombose oder Blutung? Vier Biomarker schärfen die Risikoabschätzung bei Krebspatienten

Venöse Thromboembolien zählen ebenso zu den gefürchteten Komplikationen bei aktiven Tumorerkrankungen wie schwere Blutungen unter einer prophylaktischen Antikoagulation. Eine differenzierte Risikoeinschätzung ist daher essenziell, mit gängigen Scores allein aber oft schwierig. Eine aktuelle Post-hoc-Analyse der AVERT-Studie liefert nun Hinweise,…

Zwei gestapelte Türme aus Lebensmitteln: links ein Turm aus Burgern, rechts ein Turm aus frischem Obst auf weißem Hintergrund
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Prävention neu denkenLebensstil-Dissonanz: Wenn das Gehirn die guten Vorsätze ausbremst

Mehr Bewegung, weniger Zucker, ausreichend Schlaf – die Empfehlungen für einen gesunden Lebenstil sind bekannt, die Umsetzung scheitert trotzdem reihenweise. Das ist keine Frage mangelnder Disziplin, sondern Ergebnis eines neurobiologischen Konflikts zwischen evolutionär altem Belohnungssystem und präfrontaler Kontrolle. Eine aktuelle Arbeit…

hölzerne Wegweiser in einer Landschaft mit der Aufschrift Body, Mind und Soul, die in unterschiedliche Richtungen zeigen,
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Große Analyse relativiert Krebsrisiko deutlichPsychosoziale Faktoren beeinflussen Krebsrisiko weniger als gedacht

Der Glaube ist weit verbreitet: Stress, Einsamkeit oder Trauer erhöhen das Krebsrisiko. Eine neue große Meta-Analyse mit Daten von über 400.000 Menschen zeichnet nun ein anderes Bild. Für die meisten Krebsarten findet sich kein Zusammenhang mit psychosozialen Faktoren – nur beim Lungenkrebs zeigen sich begrenzte Effekte, die sich oft durch den…

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