Gegen einige der häufigeren Krebsarten wie  Lungen-, Darm-, Leber-, Haut- und Brustkrebs sind Präventionsmaßnahmen wirksam. Weltweit könnten rund 40% aller Krebserkrankungen vermieden werden, wenn man die bekannten Auslöser meidet und wissenschaftlich belegte Maßnahmen zur Vorbeugung umsetzt. Das persönliche Krebsrisiko der Patient*innen kann so wirksam gesenkt werden. Auf dieser Seite informieren wir Sie über neueste Forschungserkenntnisse in der Krebsprävention.

Nahaufnahme eines Frauenoberkörpers, wobei die Frau etwas übergewichtig erscheint. Man sieht einen schwarzen BH mit roter Brustkrebs-Awarenes-Schleife.
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Mehr als Gewichtsreduktion und metabolische Kontrolle?GLP-1-Agonisten bei Brustkrebs: Bessere Überlebensraten bei Adipositas und Diabetes

Die „Abnehmspritze“ könnte mehr leisten als gedacht: Brustkrebspatientinnen mit Adipositas oder Typ-2-Diabetes erleben unter einer Therapie mit GLP-1-Agonisten seltener Rückfälle und leben länger. Dieser Schutzeffekt könnte möglicherweise über Blutzucker- und Gewichtskontrolle hinausgehen ob dies tatsächlich der Fall ist, müssen aber weitere…

Nahaufnahme einer Hand, die einen dünnen Holz-Zahnstocher zwischen den Fingern hält
Pia Bayer/dpa

Unscheinbar, aber süchtig machend?Nikotinzahnstocher – ein neuer Trend?

Sie sehen aus wie harmlose Holzstäbchen – doch Nikotinzahnstocher könnten eine neue Einstiegsdroge sein. Mit Aromen versehen und leicht verfügbar wirken sie besonders auf junge Menschen attraktiv. Experten warnen: Das Suchtpotenzial ist hoch, die Risiken häufig unterschätzt.

Mehrere Zigaretten in einer Zigarettenschachtel liegen vor und auf Euro-Banknoten und Münzen,
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Lenkungseffekt oder EinnahmequelleStreit um Zweck der Tabaksteuer: Gesundheit oder Haushalt?

Wohin mit den Milliarden aus der Tabaksteuer? Während die Politik über eine mögliche Erhöhung streitet, bringt Bundesdrogenbeauftragter Hendrik Streeck eine klare Forderung ins Spiel: Die Einnahmen sollen gezielt dem Gesundheitswesen zugutekommen. Doch innerhalb der Regierung gibt es unterschiedliche Ansätze – zwischen Haushaltskonsolidierung und…

Nahaufnahme zweier Erwachsener, die nebeneinandersitzen und ihre Hände auf einem Knie ineinandergelegt halten
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Eheglück als «Schutzfaktor»?Unverheiratete erkranken häufiger an Krebs

Verheiratet oder nicht – dieser kleine feine Unterschied spielt offenbar auch beim Krebsrisiko eine Rolle. Wer nie geheiratet hat, erkrankt deutlich häufiger an Krebs als verheiratete oder ehemals verheiratete Menschen. Besonders ausgeprägt ist der Unterschied bei Frauen und bei Krebsarten, die mit Infektionen, Rauchen oder Alkoholkonsum…

Thrombus in einem Blutgefäß
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GDF-15, NT-proBNP, hs-TnT und CRPThrombose oder Blutung? Vier Biomarker schärfen die Risikoabschätzung bei Krebspatienten

Venöse Thromboembolien zählen ebenso zu den gefürchteten Komplikationen bei aktiven Tumorerkrankungen wie schwere Blutungen unter einer prophylaktischen Antikoagulation. Eine differenzierte Risikoeinschätzung ist daher essenziell, mit gängigen Scores allein aber oft schwierig. Eine aktuelle Post-hoc-Analyse der AVERT-Studie liefert nun Hinweise,…

Zwei gestapelte Türme aus Lebensmitteln: links ein Turm aus Burgern, rechts ein Turm aus frischem Obst auf weißem Hintergrund
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Prävention neu denkenLebensstil-Dissonanz: Wenn das Gehirn die guten Vorsätze ausbremst

Mehr Bewegung, weniger Zucker, ausreichend Schlaf – die Empfehlungen für einen gesunden Lebenstil sind bekannt, die Umsetzung scheitert trotzdem reihenweise. Das ist keine Frage mangelnder Disziplin, sondern Ergebnis eines neurobiologischen Konflikts zwischen evolutionär altem Belohnungssystem und präfrontaler Kontrolle. Eine aktuelle Arbeit…

hölzerne Wegweiser in einer Landschaft mit der Aufschrift Body, Mind und Soul, die in unterschiedliche Richtungen zeigen,
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Große Analyse relativiert Krebsrisiko deutlichPsychosoziale Faktoren beeinflussen Krebsrisiko weniger als gedacht

Der Glaube ist weit verbreitet: Stress, Einsamkeit oder Trauer erhöhen das Krebsrisiko. Eine neue große Meta-Analyse mit Daten von über 400.000 Menschen zeichnet nun ein anderes Bild. Für die meisten Krebsarten findet sich kein Zusammenhang mit psychosozialen Faktoren – nur beim Lungenkrebs zeigen sich begrenzte Effekte, die sich oft durch den…

Medical technology concept
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Vorsorge mit AugenmaßDarmkrebsscreening im Alter: Nutzen, Risiken, neue Erkenntnisse

Die Koloskopie senkt das Darmkrebsrisiko – doch gilt dieser Nutzen auch für ältere Menschen mit Vorerkrankungen? Bei über 75-Jährigen mit früher entdeckten Adenomen scheint das Risiko, an anderen Ursachen zu versterben, deutlich höher zu sein als das Darmkrebsrisiko, so aktuelle Studienergebnisse. Das lenkt den Blick auf eine Neubewertung der…

Eine Person sitzt vornübergebeugt auf einem Sofa, hält den Kopf und macht eine abwehrende Geste mit der Hand
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Je früher, desto höher das RisikoPsychische Erkrankungen beeinflussen Lebenserwartung nach Krebsdiagnose

Depressionen, Angststörungen oder bipolare Erkrankungen sind bei Krebspatienten keine Randerscheinung – sie können die Lebenserwartung erheblich beeinflussen. Tritt eine psychische Erkrankung kurz nach der Krebsdiagnose erstmals auf, steigt das Sterberisiko in den folgenden Jahren signifikant. Frühzeitige Hilfe ist entscheidend.

Grünes Gerstenfeld in Nahaufnahme, im Hintergrund feiner Sprühnebel beim Ausbringen von Pestiziden über den Pflanzen
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Unsichtbare BelastungPestizide können das Krebsrisiko massiv erhöhen

Pestizide schützen Ernten – doch für Menschen können sie gefährlich werden. Es sind wohl nicht einzelne Wirkstoffe, sondern komplexe Pestizidgemische, die  das Krebsrisiko erheblich steigern. Besonders betroffen sind landwirtschaftliche Regionen und indigene Gemeinschaften. Die Ergebnisse stellen bisherige Annahmen zur Sicherheit vieler Pestizide…

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