Gegen einige der häufigeren Krebsarten wie  Lungen-, Darm-, Leber-, Haut- und Brustkrebs sind Präventionsmaßnahmen wirksam. Weltweit könnten rund 40% aller Krebserkrankungen vermieden werden, wenn man die bekannten Auslöser meidet und wissenschaftlich belegte Maßnahmen zur Vorbeugung umsetzt. Das persönliche Krebsrisiko der Patient*innen kann so wirksam gesenkt werden. Auf dieser Seite informieren wir Sie über neueste Forschungserkenntnisse in der Krebsprävention.

Thrombus in einem Blutgefäß
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GDF-15, NT-proBNP, hs-TnT und CRPThrombose oder Blutung? Vier Biomarker schärfen die Risikoabschätzung bei Krebspatienten

Venöse Thromboembolien zählt ebenso zu den gefürchteten Komplikationen bei aktiven Tumorerkrankungen wie schwere Blutungen unter einer prophylaktischen Antikoagulation. Eine differenzierte Risikoeinschätzung ist daher essenziell, mit gängigen Scores allein aber oft schwierig. Eine aktuelle Post-hoc-Analyse der AVERT-Studie liefert nun Hinweise,…

Zwei gestapelte Türme aus Lebensmitteln: links ein Turm aus Burgern, rechts ein Turm aus frischem Obst auf weißem Hintergrund
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Prävention neu denkenLebensstil-Dissonanz: Wenn das Gehirn die guten Vorsätze ausbremst

Mehr Bewegung, weniger Zucker, ausreichend Schlaf – die Empfehlungen für einen gesunden Lebenstil sind bekannt, die Umsetzung scheitert trotzdem reihenweise. Das ist keine Frage mangelnder Disziplin, sondern Ergebnis eines neurobiologischen Konflikts zwischen evolutionär altem Belohnungssystem und präfrontaler Kontrolle. Eine aktuelle Arbeit…

hölzerne Wegweiser in einer Landschaft mit der Aufschrift Body, Mind und Soul, die in unterschiedliche Richtungen zeigen,
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Große Analyse relativiert Krebsrisiko deutlichPsychosoziale Faktoren beeinflussen Krebsrisiko weniger als gedacht

Der Glaube ist weit verbreitet: Stress, Einsamkeit oder Trauer erhöhen das Krebsrisiko. Eine neue große Meta-Analyse mit Daten von über 400.000 Menschen zeichnet nun ein anderes Bild. Für die meisten Krebsarten findet sich kein Zusammenhang mit psychosozialen Faktoren – nur beim Lungenkrebs zeigen sich begrenzte Effekte, die sich oft durch den…

Medical technology concept
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Vorsorge mit AugenmaßDarmkrebsscreening im Alter: Nutzen, Risiken, neue Erkenntnisse

Die Koloskopie senkt das Darmkrebsrisiko – doch gilt dieser Nutzen auch für ältere Menschen mit Vorerkrankungen? Bei über 75-Jährigen mit früher entdeckten Adenomen scheint das Risiko, an anderen Ursachen zu versterben, deutlich höher zu sein als das Darmkrebsrisiko, so aktuelle Studienergebnisse. Das lenkt den Blick auf eine Neubewertung der…

Eine Person sitzt vornübergebeugt auf einem Sofa, hält den Kopf und macht eine abwehrende Geste mit der Hand
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Je früher, desto höher das RisikoPsychische Erkrankungen beeinflussen Lebenserwartung nach Krebsdiagnose

Depressionen, Angststörungen oder bipolare Erkrankungen sind bei Krebspatienten keine Randerscheinung – sie können die Lebenserwartung erheblich beeinflussen. Tritt eine psychische Erkrankung kurz nach der Krebsdiagnose erstmals auf, steigt das Sterberisiko in den folgenden Jahren signifikant. Frühzeitige Hilfe ist entscheidend.

Grünes Gerstenfeld in Nahaufnahme, im Hintergrund feiner Sprühnebel beim Ausbringen von Pestiziden über den Pflanzen
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Unsichtbare BelastungPestizide können das Krebsrisiko massiv erhöhen

Pestizide schützen Ernten – doch für Menschen können sie gefährlich werden. Es sind wohl nicht einzelne Wirkstoffe, sondern komplexe Pestizidgemische, die  das Krebsrisiko erheblich steigern. Besonders betroffen sind landwirtschaftliche Regionen und indigene Gemeinschaften. Die Ergebnisse stellen bisherige Annahmen zur Sicherheit vieler Pestizide…

Gelände des Kernkraftwerks Fukushia Daiichi (Fukushima I)
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Unterschätztes Risiko für die öffentliche Gesundheit?Krebsrisiko neben dem Reaktor höher als vermutet?

Leben in der Nähe von Atomkraftwerken könnte tödlicher sein als angenommen: Eine umfassende US‑Studie zeigt erhöhte Krebssterblichkeit in umliegenden Regionen – selbst nach Berücksichtigung zahlreicher Risikofaktoren. Die Ergebnisse werfen neue Fragen zur Sicherheit der Kernenergie auf, gerade in Zeiten ihrer klimapolitischen Renaissance.

Fuß eines asiatischen Mannes: Zwei Hände massieren die Fußsohle eines nackten Fußes, der auf einem Holzboden aufliegt.
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Risikoadaptierte Therapieplanung möglichFünf Risikofaktoren identifizieren Patienten mit besonders hohem Neuropathierisiko

Periphere Neuropathien unter Taxan-Therapie betreffen bis zu 70% der Behandelten – wirksame Präventionsstrategien fehlen. Ein einfaches Risikomodell auf Basis von 5 klinischen Faktoren könnte künftig helfen, besonders gefährdete Patienten bereits vor Therapiebeginn zu identifizieren. Zwischen der niedrigsten und der höchsten Risikogruppe lag die…

Ein übergewichtiges junges Paar steht eng zusammen und ist mit einem Maßband umwickelt.
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Wachsendes ProblemDarmkrebs in jungen Jahren – Adipositas und Diabetes im Fokus

Darmkrebs gilt als Erkrankung des höheren Alters – doch immer häufiger sind auch junge Erwachsene betroffen. Starkes Übergewicht, Typ‑2‑Diabetes und Störungen des Fettstoffwechsels könnten das Darmkrebsrisiko deutlich erhöhen. Besonders Stoffwechselerkrankungen in jungen Jahren rücken damit in den Fokus von Prävention und Früherkennung.

Leere und halbleere Gläser mit alkoholischen Getränken stehen in einer Bar auf einem Tresen.
Robert Michael/dpa

Zu billig, zu präsent, zu riskantSuchtforscher fordern strengere Alkoholregeln

Deutschland trinkt weniger – aber immer noch zu viel. Trotz sinkender Durchschnittswerte zählt die Bundesrepublik weiterhin zu den europäischen Hochkonsumländern. Aber Alkohol ist kein harmloses Genussmittel, sondern ein erhebliches Gesundheitsrisiko. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen fordert deshalb klare politische Konsequenzen – von…

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