Nahaufnahme zweier Erwachsener, die nebeneinandersitzen und ihre Hände auf einem Knie ineinandergelegt halten
Syda Productions/stock.adobe.c

Eheglück als «Schutzfaktor»?Unverheiratete erkranken häufiger an Krebs

Verheiratet oder nicht – dieser kleine feine Unterschied spielt offenbar auch beim Krebsrisiko eine Rolle. Wer nie geheiratet hat, erkrankt deutlich häufiger an Krebs als verheiratete oder ehemals verheiratete Menschen. Besonders ausgeprägt ist der Unterschied bei Frauen und bei Krebsarten, die mit Infektionen, Rauchen oder Alkoholkonsum…

Crystal light/stock.adobe.com

Erhaltungsstrategie auf dem PrüfstandCamrelizumab sichert Überlebensvorteil beim fortgeschrittenen Magenkarzinom

Immuncheckpoint‑Inhibitoren sind Standard in der Erstlinie des fortgeschrittenen HER2‑negativen Magenkarzinoms – die optimale Erhaltungsstrategie bleibt jedoch unklar. Eine randomisierte Phase‑III‑Studie zeigt nun: Camrelizumab plus CAPOX mit anschließender Camrelizumab basierter Erhaltung verlängert das Gesamtüberleben gegenüber CAPOX allein,…

Thrombus in einem Blutgefäß
Dr_Microbe/stock.adobe.com

GDF-15, NT-proBNP, hs-TnT und CRPThrombose oder Blutung? Vier Biomarker schärfen die Risikoabschätzung bei Krebspatienten

Venöse Thromboembolien zählen ebenso zu den gefürchteten Komplikationen bei aktiven Tumorerkrankungen wie schwere Blutungen unter einer prophylaktischen Antikoagulation. Eine differenzierte Risikoeinschätzung ist daher essenziell, mit gängigen Scores allein aber oft schwierig. Eine aktuelle Post-hoc-Analyse der AVERT-Studie liefert nun Hinweise,…

Zwei gestapelte Türme aus Lebensmitteln: links ein Turm aus Burgern, rechts ein Turm aus frischem Obst auf weißem Hintergrund
Aldeca Productions/stock.adobe.com

Prävention neu denkenLebensstil-Dissonanz: Wenn das Gehirn die guten Vorsätze ausbremst

Mehr Bewegung, weniger Zucker, ausreichend Schlaf – die Empfehlungen für einen gesunden Lebenstil sind bekannt, die Umsetzung scheitert trotzdem reihenweise. Das ist keine Frage mangelnder Disziplin, sondern Ergebnis eines neurobiologischen Konflikts zwischen evolutionär altem Belohnungssystem und präfrontaler Kontrolle. Eine aktuelle Arbeit…

Ambulante Chemotherapie: Im Vordergrund liegen Chemotherapie-Infusionsmaterialien auf einem Tablett, im Hintergrund sitzt eine Patientin mit Kopftuch entspannt in einem Behandlungsstuhl während der Therapie.
RFBSIP/stock.adobe.com Stock photo. Posed by a model

Machbar und sicherChemotherapie geht auch Zuhause

Krebspatienten müssen für eine Chemotherapie nicht zwingend ins Krankenhaus: Infusionsbehandlungen können auch im häuslichen Umfeld sicher und zuverlässig durchgeführt werden. Mobile Teams, digitale Überwachung und virtuelle Leitstellen machen eine patientennahe Versorgung möglich – mit hoher Akzeptanz und spürbaren Vorteilen für die Lebensqualität

Histologisches Bild eines diffusen großzelligen B-Zell-Lymphoms (DLBCL), einer Form des Non-Hodgkin-Lymphoms.
David A Litman/stock.adobe.com

Neue Option beim Hochrisiko-DLBCLEpigenetik trifft Immunchemotherapie: Tucidinostat verbessert Prognose beim Double-Expressor-Lymphom

Etwa ein Drittel aller diffus großzelligen B-Zell-Lymphome (DLBCL) zeigt eine Koexpression der Onkoproteine MYC und BCL2 – und damit eine besonders schlechte Prognose unter der Standard-Immunchemotherapie R-CHOP. Eine Ergänzung des Regimes um den oralen Histon-Deacetylase-Inhibitor Tucidinostat könnte dieses therapeutische Dilemma entschärfen: In…

hölzerne Wegweiser in einer Landschaft mit der Aufschrift Body, Mind und Soul, die in unterschiedliche Richtungen zeigen,
Jon Anders Wiken/stock.adobe.c

Große Analyse relativiert Krebsrisiko deutlichPsychosoziale Faktoren beeinflussen Krebsrisiko weniger als gedacht

Der Glaube ist weit verbreitet: Stress, Einsamkeit oder Trauer erhöhen das Krebsrisiko. Eine neue große Meta-Analyse mit Daten von über 400.000 Menschen zeichnet nun ein anderes Bild. Für die meisten Krebsarten findet sich kein Zusammenhang mit psychosozialen Faktoren – nur beim Lungenkrebs zeigen sich begrenzte Effekte, die sich oft durch den…

Medical technology concept
phonlamaiphoto/stock.adobe.com

Vorsorge mit AugenmaßDarmkrebsscreening im Alter: Nutzen, Risiken, neue Erkenntnisse

Die Koloskopie senkt das Darmkrebsrisiko – doch gilt dieser Nutzen auch für ältere Menschen mit Vorerkrankungen? Bei über 75-Jährigen mit früher entdeckten Adenomen scheint das Risiko, an anderen Ursachen zu versterben, deutlich höher zu sein als das Darmkrebsrisiko, so aktuelle Studienergebnisse. Das lenkt den Blick auf eine Neubewertung der…

Dr_Microbe /stock.adobe.com

Argument für einen Paradigmenwechsel?Speiseröhrenkrebs: Roboterchirurgie bei Ösophagektomie mit Überlebensvorteil

Die robotergestützte Ösophagektomie ist bei resektablem Ösophaguskarzinom der konventionellen thorakoskopischen Technik mindestens ebenbürtig. In der randomisierten Phase‑III‑Studie RAMIE zeigte sich sogar ein möglicher Vorteil im 5‑Jahres-Gesamtüberleben – bei vergleichbarem Komplikationsprofil. Ergebnisse stärken die Rolle der Robotik in der…

Eine Person sitzt vornübergebeugt auf einem Sofa, hält den Kopf und macht eine abwehrende Geste mit der Hand
releon8211/stock.adobe.com Stock photo. Post by a model.

Je früher, desto höher das RisikoPsychische Erkrankungen beeinflussen Lebenserwartung nach Krebsdiagnose

Depressionen, Angststörungen oder bipolare Erkrankungen sind bei Krebspatienten keine Randerscheinung – sie können die Lebenserwartung erheblich beeinflussen. Tritt eine psychische Erkrankung kurz nach der Krebsdiagnose erstmals auf, steigt das Sterberisiko in den folgenden Jahren signifikant. Frühzeitige Hilfe ist entscheidend.

Grünes Gerstenfeld in Nahaufnahme, im Hintergrund feiner Sprühnebel beim Ausbringen von Pestiziden über den Pflanzen
Oleksandr/stock.adobe.com

Unsichtbare BelastungPestizide können das Krebsrisiko massiv erhöhen

Pestizide schützen Ernten – doch für Menschen können sie gefährlich werden. Es sind wohl nicht einzelne Wirkstoffe, sondern komplexe Pestizidgemische, die  das Krebsrisiko erheblich steigern. Besonders betroffen sind landwirtschaftliche Regionen und indigene Gemeinschaften. Die Ergebnisse stellen bisherige Annahmen zur Sicherheit vieler Pestizide…