Jeder zweite Krebspatient ist multimorbide. Am häufigsten sind dabei Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, COPD, Diabetes, Schlaganfälle sowie Depressionen und Angststörungen. Diese Begleiterkrankungen beeinflussen die Lebensqualität sowie den Therapieerfolg bei Krebs-Erkrankten und erhöhen das Risiko für unerwünschte Ereignisse. Auf dieser Seite erfahren Sie alles rund um häufige Begleiterkrankungen von Krebs und was dies für die Therapie der Patienten bedeutet.

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Auswertung einer Pharmakovigilanz-DatenbankICI-Therapie bei schwangeren Krebspatientinnen?

Die therapeutische Behandlung von schwangeren Krebspatientinnen stellt eine besondere Herausforderung dar, da sowohl Mutter als auch der Fötus betroffen sind und nur wenige klinischen Daten verfügbar sind. Eine aktuell im JAMA-Journal publizierte Studie untersuchte nun den Einsatz von Immun-Checkpoint-Inhibitoren (ICI) bei schwangeren…

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S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen Patient*innen aktualisiert

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat die S3-Leitlinie „Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen Patient*innen“ aktualisiert. Dabei wurden insgesamt sechs Kapitel überarbeitet und vier Themen neu aufgenommen. Mit der Leitlinie erhält das medizinische Fachpersonal evidenzbasierte Empfehlungen zum Einsatz komplementärer Verfahren in der…

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Gewichtsverlust bei Krebs und die Gründe

Menschen mit einer Krebserkrankung nehmen häufig innerhalb kurzer Zeit unbeabsichtigt sehr stark ab. Betroffen sind 50 von 80 Prozent der Krebspatienten. Insgesamt gehen 20 Prozent der krebsbedingten Todesfälle auf Kachexie zurück. Den Mechanismus, der Kachexie antreibt, haben Wissenschaftler nun in den Blick genommen.

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Weniger krebsbedingte Todesfälle – Ausnahme bilden Leber- und orale Karzinome

Wie haben sich die Krebsinzidenz und die Krebssterblichkeit in Großbritannien in den vergangenen Jahren entwickelt? Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer Studie, die Wissenschaftler auf Basis von Krebsregistrierungsdaten und nationalen Bevölkerungsdaten durchgeführt haben – mit interessanten Ergebnissen.

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Hohes Risiko für Folgeerkrankungen nach Krebs in der Kindheit

Menschen, die in ihrer Kindheit eine Krebserkrankung überstanden haben, haben im Vergleich zu Menschen ohne Krebs in der Vorgeschichte ein erhöhtes Risiko für Morbidität und Sterblichkeit. So entwickeln bis zu 80 Prozent von ihnen später schwere oder lebensbedrohliche Erkrankungen. 

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Todesursachen bei metastasierter Krebserkrankung

Kommt es bei Krebspatienten zu Metastasen, ist ihre Prognose in der Regel signifikant schlechter als bei Patienten, bei denen der Krebs noch nicht metastasiert ist. Auch die Mortalität ist in diesem Fall erhöht. Die Todesursachen bei Patienten mit metastasierendem Krebs hat nun eine aktuelle Studie in den Blick genommen – mit überraschenden…

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Herzerkrankungen nach Behandlung eines Hodgkin-Lymphoms bei Kindern

Nach einer überstandenen Krebserkrankung ist das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen infolge der Krebstherapie vielfach erhöht. Vier aufeinanderfolgende Studien haben das Herz-Kreislauf-Risiko bei Menschen in den Blick genommen, die im Kindesalter am Hodgkin-Lymphom erkrankt waren. 

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DKK-KongressberichtPersonalisierte Therapie beim frühen Brustkrebs

Beim hormonrezeptor-positivem (HR+), HER2- Brustkrebs spielen derzeit die Schlagworte Genexpressionstest und endokrines Assessment, also Therapieansprechen, die Hauptrolle. Insbesondere junge Patientinnen profitieren nicht immer von der Chemotherapie. Mit diesen immer ausgefeilteren prognostischen Methoden ist es laut Professor Nadia Harbeck vom…

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Bevölkerungsbasierte KohortenstudieKrebs-OPs erhöhen das Thromboserisiko

Eine Tumorresektion stellt bei vielen Krebserkrankungen eine wichtige Therapiemaßnahme dar, um eine Heilung zu ermöglichen. Allerdings gehen solchen Operationen mit einem erhöhten Risiko für venöse Thromboembolien einher, weshalb eine prophylaktische Gabe von niedermolekularem Heparin und anderen Antikoagulanzien zur klinischen Routine gehört.…

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Deutscher Krebskongress 2024Metabolische Ursachen von Krebserkrankungen: Krebs als Langzeitkomplikation von Diabetes

Krebs ist inzwischen Krebs die häufigste Todesursache bei Patienten mit Diabetes und hat kardiovaskuläre Erkrankungen abgelöst [1]. Prof. Dr. Stephan Herzig vom Institut für Diabetes und Krebs am Helmholtz Zentrum München ging in seinem Vortrag auf dem diesjährigen DKK näher auf bidirektionale Wechselwirkungen zwischen Diabetes und Krebs ein.

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Die Rolle von Biomarkern und psychologischen Faktoren bei krebsbedingter Fatigue

Krebsbedingte Müdigkeit ist für die Betroffenen belastend und beeinträchtigt sie stark in ihrem Alltag. Die Behandlung erfolgt meist wenig differenziert. Dabei gehen Wissenschaftler davon aus, dass es verschiedene Subtypen von Fatigue gibt und eine jeweils darauf abgestimmte Behandlung notwendig wäre. 

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Multivitamine bei Krebsüberlebenden: Welchen Effekt haben sie auf die Mortalität?

Das Bedürfnis nach einer gesunden Ernährung rückt bei Krebsüberlebenden häufig in den Vordergrund. Trotz keiner ausreichenden Evidenz zum Nutzen und zu Nachteilen von Multivitaminpräparaten greifen sie oft danach, um ihre Gesundheit zu verbessern bzw. aufrechtzuerhalten. Wissenschaftler aus den USA untersuchten nun, wie der Gebrauch von…

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Was ICIs für das Herz bedeuten

Immun-Checkpoint-Inhibitoren haben zu großen Fortschritten in der Krebstherapie geführt. Sie können aber auch unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen und beispielsweise eine Entzündung des Herzmuskels oder Herzversagen verursachen. Neuere Daten weisen auch auf beschleunigte Artherosklerosen und Herzschwächen hin, die nicht durch eine…

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Aneurysmen-Operation: Tumorerkrankte sollten minimalinvasiv operiert werden

Eine Aussackung der Bauchschlagader gleicht einer tickenden Zeitbombe. Reißt das Aneurysma auf, droht ein enormer Blutverlust, der in der Regel tödlich verläuft. Um dies zu verhindern, sollte ein Bauchaorten-Aneurysma (BAA) ab einem bestimmten Durchmesser operiert werden. Doch gilt dies auch für Tumorerkrankte, deren Lebenserwartung begrenzt ist?…

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