Jeder zweite Krebspatient ist multimorbide. Am häufigsten sind dabei Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, COPD, Diabetes, Schlaganfälle sowie Depressionen und Angststörungen. Diese Begleiterkrankungen beeinflussen die Lebensqualität sowie den Therapieerfolg bei Krebs-Erkrankten und erhöhen das Risiko für unerwünschte Ereignisse. Auf dieser Seite erfahren Sie alles rund um häufige Begleiterkrankungen von Krebs und was dies für die Therapie der Patienten bedeutet.

Thrombus in einem Blutgefäß
Dr_Microbe/stock.adobe.com

GDF-15, NT-proBNP, hs-TnT und CRPThrombose oder Blutung? Vier Biomarker schärfen die Risikoabschätzung bei Krebspatienten

Venöse Thromboembolien zählen ebenso zu den gefürchteten Komplikationen bei aktiven Tumorerkrankungen wie schwere Blutungen unter einer prophylaktischen Antikoagulation. Eine differenzierte Risikoeinschätzung ist daher essenziell, mit gängigen Scores allein aber oft schwierig. Eine aktuelle Post-hoc-Analyse der AVERT-Studie liefert nun Hinweise,…

Cagkan/stock.adobe.com

Welche Arzneimittel bieten einen Zusatznutzen?G-BA-Nutzenbewertungen aus dem April 2026

Nicht immer bietet ein zugelassenes Medikament bzw. ein neuer Wirkstoff auch einen Vorteil gegenüber dem bisherigen Therapiestandard. Daher hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) seit 2011 die Aufgabe, nach Markteintritt von neu zugelassenen Arzneimitteln eine Nutzenbewertung durchzuführen. Er prüft, ob und in welchem Ausmaß ein Zusatznutzen…

Gelände des Kernkraftwerks Fukushia Daiichi (Fukushima I)
christian aslund/EyeEm/stock.adobe.com

Unterschätztes Risiko für die öffentliche Gesundheit?Krebsrisiko neben dem Reaktor höher als vermutet?

Leben in der Nähe von Atomkraftwerken könnte tödlicher sein als angenommen: Eine umfassende US‑Studie zeigt erhöhte Krebssterblichkeit in umliegenden Regionen – selbst nach Berücksichtigung zahlreicher Risikofaktoren. Die Ergebnisse werfen neue Fragen zur Sicherheit der Kernenergie auf, gerade in Zeiten ihrer klimapolitischen Renaissance.

Fuß eines asiatischen Mannes: Zwei Hände massieren die Fußsohle eines nackten Fußes, der auf einem Holzboden aufliegt.
ZayNyi/stock.adobe.com

Risikoadaptierte Therapieplanung möglichFünf Risikofaktoren identifizieren Patienten mit besonders hohem Neuropathierisiko

Periphere Neuropathien unter Taxan-Therapie betreffen bis zu 70% der Behandelten – wirksame Präventionsstrategien fehlen. Ein einfaches Risikomodell auf Basis von 5 klinischen Faktoren könnte künftig helfen, besonders gefährdete Patienten bereits vor Therapiebeginn zu identifizieren. Zwischen der niedrigsten und der höchsten Risikogruppe lag die…

Eine ärztliche Hand schreibt ein Rezept auf einem Klemmbrett; daneben liegen medizinische Cannabisblüten, eine Pipette und mehrere Medikamentenfläschchen auf einem Tisch.
Africa Studio/stock.adobe.com

Richterlich bestätigtCannabis-Schmerztherapie: Private Krankenversicherung muss zahlen

Wenn nichts mehr hilft, kann Cannabis für chronisch Schmerzkranke die letzte Option sein. Doch wer zahlt die Therapie? Ein Urteil des Landgerichts Hamburg stärkt Patientinnen und Patienten: Auch private Krankenversicherungen müssen die Kosten für medizinisches Cannabis übernehmen – selbst bei dünner Studienlage.

Ein Kuckuck (Cuculus canorus) sitzt zwischen Blättern auf einem Ast in einem Baum.
Wolfram Steinberg/dpa

Resilienz und ErholungNaturklänge aus heimischen Wäldern wirken besonders erholsam

Schon eine Minute Waldklänge über Kopfhörer steigert das Wohlbefinden, senkt Stress und verbessert die Konzentration – doch entscheidend ist, woher die Geräusche stammen. Vertraute Vogelstimmen aus heimischen Wäldern wirken deutlich erholsamer als exotische Klänge aus den Tropen. Wer den Klinik- oder Praxisalltag am Wochenende hinter sich lassen…

Smartphone-Display mit einer Google-Suche nach Krankheitssymptomen, die medizinische Ergebnisse und Warnhinweise anzeigt.
Stephanie Schikora/Thieme

„Morbus Google“Cyberchondrie: Von harmlos bis lebensbedrohlich – in drei Klicks

Husten, Blässe, Kurzatmigkeit – ein kurzer Klick, und schon droht online das Schlimmste. Immer mehr Menschen steigern sich durch Internetrecherchen in massive Gesundheitsängste hinein. Etwa 6% der Deutschen leiden einer solchen sogenannten Cyberchondrie, vor allem sind dies (junge) Menschen mit einer erhöhten Grundängstlichkeit. Woran kann man…

Cagkan/stock.adobe.com

Welche Arzneimittel bieten einen Zusatznutzen?G-BA-Nutzenbewertungen aus dem März 2026

Nicht immer bietet ein zugelassenes Medikament bzw. ein neuer Wirkstoff auch einen Vorteil gegenüber dem bisherigen Therapiestandard. Daher hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) seit 2011 die Aufgabe, nach Markteintritt von neu zugelassenen Arzneimitteln eine Nutzenbewertung durchzuführen. Er prüft, ob und in welchem Ausmaß ein Zusatznutzen…

Nahaufnahme zweier Hände, bei der eine Handfläche durch sanften Druck mit den Fingern der anderen Hand stimuliert wird
wildworx/stock.adobe.com

Einfach zugängliche HilfeApp-gestützte Selbstakupressur kann Fatigue deutlich mildern

Viele Patientinnen mit Eierstockkrebs leiden unter belastender Fatigue, die den Alltag erheblich einschränkt. Eine per App erlernte Selbstakupressur kann die Erschöpfung deutlich senken – dies hat ein Vergleich mit dem Einsatz einer Scheinintervention oder keiner Behandlung ergeben. Damit haben Betroffene eine konkrete digitale Unterstützung an der…

Sie möchten Ihren ganz persönlichen Themenfilter setzen und stets aktuelle Meldungen dazu in ihrem persönlichen Bereich finden? Dann hier entlang:

Mein Themenfilter