Männer zwischen 50 und 75 Jahren mit akuter myeloischer Leukämie (AML) überleben jetzt ähnlich lang wie erkrankte Frauen. Das zeigen die Ergebnisse einer Analyse schwedischer Wissenschaftler.
Unerwünschte Ereignisse (Adverse Events - AEs) sind ein integraler Bestandteil onkologischer Studien. Meist werden diese vom behandelnden Arzt erfasst und laufen damit Gefahr, unterschätzt zu werden. Doch was passiert, wenn Patienten ihre Nebenwirkungen und deren Schweregrad selbst erfassen und berichten.
Eine retrospektive Analyse liefert jetzt neue Erkenntnisse zum Gallengangskarzinom: Anwender von Azetylsalizylsäure (ASS) scheinen deutlich länger zu leben als Patienten ohne ASS-Einnahme.
In den meisten Fällen kehrt ein erfolgreich behandelter Ovarialtumor dennoch zurück. Auch beim Rezidiv im fortgeschrittenen Stadium gilt die Zytoreduktion als Verbesserung für die Erfolgschancen der anschließenden Chemotherapie. Erstmalig untersuchten Wissenschaftler diese gängige Vorgehensweise in einer Phase-3-Studie.
Ärzte sind eine Berufsgruppe, welche von Burnout und Depressionen besonders betroffen ist. Oftmals werden erste Symptome ignoriert oder heruntergespielt. Dabei sollten auch erste Anzeichen keineswegs ignoriert werden. Karina Pereira-Lima und Kollegen wollten herausfinden, mit welcher Häufigkeit in diesem Zusammenhang Fehler auftreten.
Während NSCLC im Frühstadium in vielen Fällen noch operierbar ist, wird an manchen Stellen auf eine stereotaktische Strahlentherapie (SBRT) zurückgegriffen. Alexander Chi und Kollegen haben untersucht, welche Methode ein besseres Langzeitüberleben aufweist. Ergänzend wollten sie wissen, ob die Untersuchung und Resektion von Lymphknoten die Prognose…
Kontinuierlich wird daran geforscht, neue Biomarker für Tumore zu identifizieren. Bei Prostatakrebs ist die Biopsie nach wie vor die einzige sichere Methode einen bösartigen Tumor zu identifizieren. Ein Wissenschaftlerteam um Ana Rita Lima arbeitet aktuell daran, Biomarker für Prostatakrebs im Urin von Patienten nutzbar zu machen.
Patienten mit refraktärer FLT3-mutierter akuter myeloischer Leukämie (AML) scheinen hinsichtlich des Überlebens von einer Behandlung mit Gilteritinib mehr zu profitieren als von einer Salvagechemotherapie. Das legt nun das Ergebnis einer Phase-III-Studie nahe.
Schon lange wird der Einfluss von Bewegung auf die Krebstherapie diskutiert. Klar ist bislang, dass sich ausreichende Bewegung, positiv auf den Patienten auswirkt. Zum ersten Mal haben deutsche Wissenschaftler versucht, den Vorteil von Sport während einer Brustkrebsbehandlung zu quantifizieren.
Vor allem übergewichtige Patientinnen laufen nach einer erfolgreichen Brustkrebsbehandlung Gefahr, ein Lymphödem zu entwickeln. Oftmals wird diesen Patientinnen geraten, Gewicht zu reduzieren, oder sich mehr zu bewegen. Kathryn Schmitz und Kollegen haben untersucht, ob dies eine gezielte medizinische Therapie tatsächlich ersetzen kann.
Der Besuch im Solarium ist besonders in den kalten Wintermonaten beliebt. Doch wieder einmal wurde nun eine Studie veröffentlicht, die vor einem erhöhten Hautkrebsrisiko warnt.
Steht die Einnahme von Antibiotika in Zusammenhang mit einem erhöhten Darmkrebsrisiko? Diese Vermutung gibt es schon länger, doch es fehlen bislang eindeutige Nachweise. In einer neuen Studie aus den USA gingen Wissenschaftler dieser Frage nun weiter auf den Grund.
Während die extrazelluläre Matrix eine wichtige Rolle im Wachstum solider Tumore spielt, könnte sie auch einen möglichen Therapieansatz bieten. Chinesische Wissenschaftler haben versucht, diese über einen chimärischen Antigenrezeptor anzugreifen und erzielten im Mausmodell interessante Ergebnisse.
Eine gute Vorhersage der Überlebenswahrscheinlichkeit mit nur 4 Parametern? Bei der chronisch lymphatischen Leukämie (CLL) scheint dies nach den Ergebnissen einer retrospektiven Kohortenstudie aus den USA möglich zu sein. Erfahren Sie im Beitrag, um welche Faktoren es sich dabei genau handelt.
BRCA1/BRCA2 oder PALB2 zählen zu den häufigsten Mutationen bei Brustkrebs- oder Eierstockkrebspatientinnen. Dennoch wird in Großbritannien und in den USA nur dann getestet, wenn die Familiengeschichte oder klinische Evidenz dies indizieren. Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass auf diese Weise 97% der Trägerinnen solcher Mutationen innerhalb…