In der Phase-III-Studie MPACT wurde die Wirksamkeit und Sicherheit der Kombination Gemcitabin und Nab-Paclitaxel beim duktalen Adenokarzinom des Pankreas bereits nachgewiesen. Doch wie sieht es damit im „Real-life-Setting“ aus? Eine retrospektive Beobachtungsstudie aus Schweden bestätigt nun auch die Praxistauglichkeit.
Patienten mit nicht resektablem oder metastasiertem malignen Melanom und den BRAF-Mutationen V600E oder V600K profitieren von der kombinierten Therapie mit einem BRAF- und einem MEK-Inhibitor. Die kombinierte 5-Jahres-Auswertung von zwei Zulassungsstudien zeigt, dass der Überlebensvorteil bei der Therapie mit Dabrafenib und Trametinib auch…
Bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem Magenkarzinom nach D2-Gastrektomie sind die Überlebensvorteile durch eine adjuvante Chemoradiotherapie im Vergleich zur adjuvanten Chemotherapie unklar. Chinesische Wissenschaftler verglichen nun das Gesamtüberleben in diesen beiden Gruppen.
Mit der stetigen Verbesserung von Behandlungsmethoden bei Krebs steigt auch die Anzahl der Langzeit-Überlebenden. Doch wie wirkt sich die belastende Behandlung mit Chemotherapie oder Bestrahlung auf das Herz-Kreislauf-System aus? Eine aktuelle Studie aus Großbritannien hat sich mit dieser Frage beschäftigt.
Die hormonelle Kontrazeption wurde bereits in Verbindung mit einem erhöhten Rückfallrisiko bei Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) gebracht. Wenig weiß man dagegen über die Auswirkungen von Hormontherapien bei Krebs auf CED-Rückfälle. Eine retrospektive Kohortenstudie verschafft hier jetzt mehr Klarheit.
Bildgebende Verfahren, welche niedrig-dosierte ionisierende Strahlung anwenden, stehen schon lange im Verdacht, krebserregend zu sein. Vor allem im Kindesalter sollten Patienten nur so wenig wie möglich CTs oder Röntgenverfahren unterzogen werden, raten einige Experten. Erstmalig hat eine Studie aus Südkorea das Krebsrisiko von Kindern und…
Künstliche Intelligenz wird in der Medizin immer bedeutender. So auch in der Melanomdiagnostik. Eine Metaanalyse liefert jetzt Zahlen zur Sensitivität und Spezifität von computergestützten Diagnoseverfahren.
Nach erfolgreicher Behandlung von Brustkrebs sind viele Patientinnen auch noch Jahre nach der Chemotherapie und Operation gefährdet. Je früher ein Rezidiv erkannt werden kann, desto besser für Patientin und nachfolgende Behandlung. Forschern aus Großbritannien ist es gelungen, zirkulierende DNA mit Rezidiven in Verbindung zu bringen.
Mit dem Wirkstoff Vistusertib ist ein Inhibitor für mTORC1 und mTORC2 in Kombination verfügbar. Ob dies bei metastasiertem oder fortgeschrittenem, hormonrezeptor-positivem Brustkrebs einen Vorteil im progressionsfreien Überleben bringt, hat die MANTA-Studie nun untersucht.
Wie Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Cancer berichten, verringert eine gute Herz-Kreislauf-Fitness das Risiko für Darm- und Lungenkrebs und senkt bei Patienten mit entsprechender Diagnose das Sterberisiko.
Bietet eine Bestrahlung oder Operation als Ergänzung zur Immuntherapie Vorteile bei nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom? Aktuell ist die Immuntherapie in vielen Fällen die erste Wahl bei Lungenkrebs im Stadium IV. Sollte diese durch weitere Maßnahmen ergänzt werden?
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Depressionen sind häufige Begleiter einer Krebserkrankung. Jetzt erfasste ein Forscherteam aus Japan bei Patienten mit hämatologischen Malignomen die Auswirkung depressiver Symptome auf das Gesamtüberleben – und zwar vor, während und nach einer Chemotherapie.
Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS) könnte die Sterblichkeitsrate von Brustkrebs-Patientinnen nach der Behandlung verringern, hat eine aktuelle US-amerikanische Studie herausgefunden. Diese hat den Konsum von Aspirin mit der epigenetischen Veränderung von Patientinnen in Verbindung gebracht.
Das Management der Antikoagulation bei Patienten mit Polypektomie ist immer noch umstritten. Eine japanische Studie konnte jetzt zeigen, dass die „Cold-snare“-Polypektomie (CSP) bei fortlaufender Antikoagluation zur Entfernung von Polypen < 1 cm mindestens genauso sicher ist wie die „Hot-snare“-Polypektomie (HSP) plus Heparin-Bridging (HB).
Tagraxofusp wurde im Dezember 2018 zur Behandlung der blastischen plasmozytoiden dendritischen Zellneoplasie (BPDCN) zugelassen. Ausschlaggebend hierfür waren die Ergebnisse einer multizentrischen Studie, in der das Fusionsprotein bei BPDCN-Patienten eine Gesamtansprechrate von 90% erreichte.