Frauen, die an einem gutartigen Ovarialtumor litten, haben auch noch 20 Jahre nach dessen Entfernung ein erhöhtes Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Dies hat eine nationsweite, dänische Kohortenstudie herausgefunden.
Während die Überlebensraten junger Patientinnen mit Brustkrebs immer besser werden, haben sich diese bei älteren Patientinnen zwischen 1990 und 2005 kaum verändert. Dies hat eine retrospektive Kohortenstudie vor einigen Jahren ermittelt. Eine niederländische Studie hat nun die aktuellen Zahlen untersucht und die statistische…
Im Stadium III oder IVA birgt ein Endometriumkarzinom ein signifikantes Risiko für ein systemisches und lokales Rezidiv. Wie das NEJM berichtet, überleben Patientinnen mit entsprechender Diagnose nicht länger ohne Rückfall – egal, ob man die Chemotherapie durch eine Bestrahlung ergänzt oder nicht.
Patienten mit wiederkehrendem Ovarialkarzinom können oftmals keine platinumbasierte Chemotherapie mehr erhalten. Eine amerikanische, herstellergestützte Studie hat unlängst getestet, wie Patienten mit wiedergekehrtem platinumbasierte Chemotherapie-resistentem Ovarialkarzinom auf die Kombination aus dem PARP-Inhibitor Niraparib und dem Wirkstoff…
Haben Frauen mit erhöhtem Risiko für Eierstockkrebs oder einen bestehenden Tumor ein schlecht balanciertes Mikrobiom in Zervix und Vagina? Dieser Frage gingen Nuno R. Nené und Kollegen in einer Fall-Kontroll-Studie nach.
Frauen mit Brustkrebs im Frühstadium können künftig einen Biomarker-Test von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt bekommen. Ein Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) von Juni dazu trat am Freitag in Kraft, wie das Entscheidungsgremium von Ärzten, Kassen und Kliniken in Berlin mitteilte. Der Test könne bei Entscheidungen helfen, ob…
Transgenderfrauen* haben bei längerer Hormontherapie ein deutlich erhöhtes Brustkrebsrisiko gegenüber Männern, deren bei Geburt dokumentiertes Geschlecht mit der Geschlechtsidentität übereinstimmte (Cis-Männer). Dagegen sinkt das Risiko bei Transgendermännern** bei entsprechender Hormonbehandlung, auch wenn sie keine Mastektomie durchlaufen…
Ist eine Verlängerung der Chemotherapie nach Operation bei Eierstockkrebs der Stufe IIIc und IV sinnvoll? Diese Frage stellten sich amerikanische Wissenschaftler um Josephine Kim vor Kurzem. Sie untersuchten das progressionsfreie Überleben und das Gesamtüberleben bei mehr als drei Chemotherapiezyklen.
Prämenopausale Patientinnen mit fortgeschrittenem, hormonrezeptorpositivem, HER2-negativem Mammakarzinom weisen im Durchschnitt ein längeres Überleben auf, wenn sie zusätzlich zur endokrinen Therapie mit dem CDK-4- und -6-Inhibitor Ribociclib behandelt werden. Dies hat die randomisierte, internationale, Placebo kontrollierte MONALEESA-7 Studie der…
Für HER2-positiven Brustkrebs, einen besonders aggressiven, metastasierenden Krebstyp, gibt es einen neuen Therapieansatz: nanoskopische Partikel, denen spezifische Bindestellen für das Rezeptormolekül HER2 „eingeprägt“ wurden. Wie chinesische Wissenschaftler in der Zeitschrift Angewandte Chemie erläutern, hemmt die selektive Bindung der…
In den vergangenen Jahrzehnten ist die Sterblichkeitsrate bei Brustkrebs immer weiter zurückgegangen. Doch liegt dies an regelmäßigen Mammografiescreenings oder vielmehr an den verbesserten Behandlungsmethoden? Dieser Frage sind Anna-Belle Beau und Kollegen nachgegangen.
BERLIN (dpa-AFX) - Patientinnen mit Brustkrebs im Frühstadium können künftig voraussichtlich einen Biomarker-Test als Leistung der gesetzlichen Krankenkassen in Anspruch nehmen. Der Test könne bei der Entscheidung helfen, ob eine Chemotherapie nach einer Operation sinnvoll sei, stellte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag in Berlin…
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Frauen mit dichtem Brustgewebe haben ein erhöhtes Brustkrebsrisiko. Gleichzeitig ist die Mammografie bei diesen Frauen nicht so exakt wie bei weniger dichtem Gewebe. Der zusätzliche Ultraschall sollte daher die Diagnose von Brustkrebs noch verbessern, so die logische Schlussfolgerung. Allerdings trifft sie überhaupt nicht zu.
Wie das New England Journal of Medicine berichtet, überleben Patientinnen mit PIK3CA-mutiertem, HR+/HER2- fortgeschrittenem Mammakarzinom nach vorangegangener endokriner Therapie fast doppelt so lange ohne Progression, wenn sie mit einer Kombination aus dem PI3Kα-spezifischen Inhibitor Alpelisib und dem Östrogenrezeptor-Antagonisten Fulvestrant…
Das unabhängige Institut OnkoZert bestätigt dem BrustZentrum OstSachsen beim jährlichen Überwachungsaudit wieder eine hohe Versorgungsqualität. Die fachlichen Anforderungen in Medizin und Pflege, die die Deutsche Krebsgesellschaft für die bestmögliche Behandlung von Brustkrebspatientinnen aufgestellt hat, werden erfüllt.