Eine bundesweite Analyse des BUND zeigt: In fast allen untersuchten Trinkwasserproben finden sich PFAS – sogenannte Ewigkeitschemikalien, die sich nicht abbauen und gesundheitsschädlich sein können. In Niedersachsen waren alle Proben betroffen. Experten fordern strengere Grenzwerte und ein schnelles Ende der PFAS-Produktion.
Am „Tag der Krebsvorsorge“ rufen AOK und Deutsche Krebsgesellschaft dazu auf, die HPV-Impfquote in Deutschland deutlich zu erhöhen. Neue Auswertungen des WIdO zeigen: Geimpfte Frauen benötigen nur halb so häufig eine Konisation wie ungeimpfte. Die Kombination aus Impfung und Vorsorge bietet den besten Schutz vor Gebärmutterhalskrebs – doch die…
Immer mehr Menschen in Bayern nutzen die Chance zur Krebsvorsorge – ein wichtiger Schritt, um Leben zu retten. Doch trotz steigender Zahlen bleibt die Teilnahme zu niedrig. Welche Untersuchungen besonders gefragt sind, wo die größten Lücken bestehen und warum Prävention schon in der Kindheit beginnen sollte.
NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach spricht offen über ihre Krebsdiagnose und den schwierigen Therapieverlauf. Nachdem die Chemotherapie nicht den erhofften Erfolg brachte, setzt sie nun auf eine Tablettentherapie.
Glioblastome gelten als die aggressivsten Hirntumore – doch ihr Einfluss reicht weiter als bisher gedacht: Die Tumoren verändern das Schädelknochenmark, fördern Entzündungen und untergraben die Immunabwehr. Damit rückt die systemische Wirkung der Erkrankung in den Fokus der Forschung.
Für Krebspatienten zählt nicht nur die medizinische Kompetenz ihres Chirurgen – sondern vor allem, wie mit ihnen gesprochen wird. Sechs zentrale Kommunikationsbereiche wurden identifiziert, die für das Vertrauen und die Zufriedenheit der Patienten entscheidend sind. Empathie und Optimismus stehen dabei ganz oben.
Auch in diesem Jahr trafen sich die weltweit renommiertesten Onkologie-Experten auf dem Kongress der European Society for Medical Oncology (ESMO), um neue Studiendaten und Fortschritte bei der Krebsdiagnostik und -therapie zu diskutieren. Auf unserem Partnerportal hematooncology.com finden interessierte Ärztinnen und Ärzte einen strukturierten…
Die körperliche Erschöpfung bei Krebs ist messbar – und zwar im Blut. Forschende der University of California fanden heraus, dass bestimmte Entzündungsmarker mit verschiedenen Facetten der Fatigue korrelieren. Doch nicht alle Formen der Müdigkeit lassen sich biologisch erklären.
Rotop setzt ein starkes Signal für die Nuklearmedizin: Mit einem 2-stelligen Millionenbetrag baut das Unternehmen seine Produktions- und Entwicklungskapazitäten für Radiopharmaka in Dresden-Rossendorf massiv aus. Geplant sind 2 hochautomatisierte Fabriken für diagnostische und therapeutische Anwendungen.
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Depressionen beeinflussen nicht nur das seelische Wohlbefinden, sondern auch den körperlichen Heilungsverlauf nach einer Krebsoperation: Patienten mit unbehandelter Depression haben schlechtere OP-Ergebnisse und verursachen höhere Kosten. Antidepressiva können die negativen Folgen offenbar etwas abmildern – ein Allheilmittel sind sie aber nicht.
Gemeinsame positive Erlebnisse wirken wie ein natürlicher Stresskiller: Ältere Paare schütten weniger Cortisol aus, wenn sie gleichzeitig Glück empfinden – unabhängig von der allgemeinen Beziehungszufriedenheit. Diese Erkenntnis könnte neue Wege für Stressprävention und Wohlbefinden eröffnen.
Im Laufe des Lebens altert unser Immunsystem: Es reagiert langsamer auf Krankheitserreger, Impfungen wirken weniger effektiv, und das Krebsrisiko steigt. Zugleich folgt die Immunabwehr einem 24-Stunden-Rhythmus. Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung (IfADo) haben untersucht, ob dieser Rhythmus das Immunalter beeinflusst – und ob das…
Eine transparente und ehrliche Kommunikation ist auch und gerade bei Krebserkrankungen bedeutend – ganz besonders auch im Sinne des „Shared Decision Making”. Während dies in vielen Bereichen der Medizin schon umgesetzt wird, besteht insbesondere in der Kommunikation mit jungen Krebspatienten und ihren Eltern Nachbesserungsbedarf.
Tabakkonzerne locken gezielt junge Menschen mit E-Zigaretten, Nikotinbeuteln und bunten Marketingtricks, warnt die WHO. Auf der internationalen Anti-Tabak-Konferenz in Genf beraten 183 Staaten über Gegenmaßnahmen – von Filterverbot bis Steuererhöhung. Experten warnen: Aggressive Strategien könnten hart erkämpfte Fortschritte zunichtemachen.
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Laut der finalen Analyse der MATTERHORN-Studie senkt die Kombination aus Durvalumab und perioperativer FLOT-Chemotherapie das Sterberisiko um 22 % und steigert das 3-Jahres-Überleben signifikant. Damit etabliert sich die Immuntherapie als neuer Standard für Patient*innen mit resektablem Karznomen des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs.