Forschende aus dem Georg-Speyer-Haus in Frankfurt und der Goethe-Universität Frankfurt konnten in einem interdisziplinären Projekt des LOEWE-Zentrums Frankfurt Cancer Institute einen neuen Ansatz zur Therapie von Darmkrebs identifizieren. Im präklinischen Modell sowie in Untersuchungen an menschlichen Immunzellen konnte gezeigt werden, dass…
Das primäre Ziel dieser S3-Leitlinie ist es, die Diagnostik, Therapie und Nachsorge von erwachsenen Patient*innen mit einem diffusen großzelligen B-Zell-Lymphom (DLBCL, diffuse large B-cell lymphpoma) und verwandten Entitäten zu standardisieren und zu optimieren, um sowohl bei der Ersterkrankung als auch beim Rezidiv ein individuell adaptiertes,…
Es ist bekannt, dass eine adjuvante Chemotherapie die Überlebenschancen von Patienten mit reseziertem Pankreaskarzinom deutlich verbessert. Nun liegen die 5-Jahres-Ergebnisse einer Studie vor, die die Wirksamkeit einer adjuvanten Therapie mit modifiziertem FOLFIRINOX im Vergleich zu Gemcitabin untersuchte.
Die Wirkung von etablierten Dreifach-Medikamentenkombinationen zur Erstbehandlung des Multiplen Myeloms kann durch die zusätzliche Gabe eines sogenannten monoklonalen Antikörpers signifikant verbessert werden. Das zeigt eine groß angelegte Studie unter Leitung von Professor Dr. Hartmut Goldschmidt vom Myelomzentrum der Medizinischen Klinik V am…
Zirkulierende Tumorzellen im Blut vom Krebspatienten standen nun im Fokus einer Studie, die Wissenschaftler um Nicola Aceto von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich durchgeführt haben.
Wie wirkt sich eine Strahlentherapie auf das Risiko für ein Zweitmalignom bei Patienten mit Prostatakrebs aus? Dieser Frage sind Wissenschaftler um Hilary P Bagshaw von der Stanford University nachgegangen.
Die Frage, ob eine bestimmte Atmung während der Radiation die Strahlenbelastung am Herzen reduzieren kann, haben sich Wissenschaftler um Yongkai Lu von der Jiaotong-University befasst.
Vererbbare genetische Veränderungen spielen für die Entstehung von Krebserkrankungen eine wichtige Rolle, bleiben jedoch bislang meist unentdeckt. Patientinnen und Patienten sowie deren Familien könnten von einer frühzeitigen molekularen Diagnostik profitieren.
Warum treten Metastasen häufig erst dann auf, wenn der ursprüngliche Krebsherd chirurgisch entfernt worden ist? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und von der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg veröffentlichen nun einen Erklärungsansatz für das Phänomen. Sie konnten einen Botenstoff…
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Zunehmend werden brusterhaltende Operationen ermöglicht. Allerdings muss bei mindestens jeder sechsten Operation ein weiterer Eingriff erfolgen, da der Tumor nicht vollständig entfernt wurde. Neben dem dadurch erhöhten Rezidivrisiko ist das Leid der Betroffenen groß.
Sind Patienten vom Lynch-Syndrom betroffen, kann ihr Krebsrisiko einer Studie zufolge mithilfe von Stärke, die etwa in Nudeln oder grünen Bananen zu finden ist, gesenkt werden. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler um John C. Mathers von der Newcastle University.
Der Frage, ob Reproduktionstechniken das Krebsrisiko für Kinder erhöhen, sind Wissenschaftler um Shiue-Shan Weng von der Nationaluniversität in Taipeh nachgegangen.
Dr. Johanna Theruvath von der Stanford University wurde in Frankfurt der Dr. Maresch-Klingelhöffer-Forschungspreis 2022 verliehen. In einer vorklinischen Studie konnte sie die Wirksamkeit von CAR-T-Zellen gegen aggressive Formen eines Hirntumors zeigen, der vor allem bei Kleinkindern vorkommt.
Neue Heilungs-Chancen bei Lymphdrüsen- und Blutkrebs: Die Universitätsmedizinen Greifswald (UMG) und Rostock (UMR) dürfen Therapien mit modifizierten Blutzellen anbieten. Beide erhielten jetzt die erforderliche Zulassung der Krankenkassen für diese CAR-T-Zell-Therapie. Die Kassen übernehmen bei geeigneten Patienten die Behandlungskosten.
Bei kolorektalem Krebs ist das immunsuppressive Zytokin TGF-β (Transforming growth factor, TGF) hochreguliert. In einer Phase-2-Studie untersuchten amerikanische Forschende nun, ob eine Blockade von TGF-β das Ansprechen auf eine Radiochemotherapie verbessern kann.