Die individuelle Krebstherapie steht im Zentrum einer jeden fachgebietsspezifischen Behandlung. Doch auch abseits der zielgerichteten Algorithmen gibt es viele Themen, die für sämtliche Fachgebiete eine Rolle spielen. So z.B. das Nebenwirkungsmanagement, wie die Lebensweise Ihrer Patienten deren Erkrankungsverlauf beeinflusst oder welche Abläufe in Klinik und Praxis wirklich wichtig sind. Hier finden Sie daher Alles rund um die Onkologie!

peterschreiber.media/stock.adobe.com

Neuer Hemmstoff gegen resistente Krebszellen gefunden

Eine neue Substanz könnte die Behandlung von hartnäckigem Krebs verbessern. Forscher der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und der Universität Greifswald haben einen neuen Hemmstoff entwickelt, mit dem resistente Tumorzellen wieder auf eine Chemotherapie ansprechen. Der neue Stoff blockiert ein Protein in den Krebszellen, das die…

Yeti Studio/stock.adobe.com

Kürzere Lebenserwartung bei Krebspatienten in sozialen Brennpunkten

Krebspatienten, die in sozial schwachen Vierteln wohnen, haben eine kürzere Lebenserwartung als Menschen, die an Krebs erkrankt sind und in sozioökonomisch starken Gegenden wohnen. Dies haben Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungs­zentrum (DKFZ) und vom Hamburgischen Krebsregister herausgefunden.

Monster Ztudio/stock.adobe.com

Experten warnen vor steigender Krebssterblichkeit in Deutschland

Die Deutsche Krebshilfe hat auf zunehmende Versorgungsengpässe für Tumorpatienten durch die steigenden Corona-Infektionszahlen und volle Intensivstationen hingewiesen. Die Situation sei immer besorgniserregender, teilte die Krebshilfe am Montag in Bonn mit. «Sollte sich die Lage nicht kurzfristig entspannen, droht ein Kollaps des…

krishnacreations/stock.adobe.com

Die Gangschaltung von Tumorzellveränderungen

Krebszellen sind Verwandlungskünstler. Das Team um Dr. Gaetano Gargiulo und Michela Serresi vom MDC ist den molekularen Mechanismen ihrer fortlaufenden Transformation auf den Grund gegangen. Im Fachblatt Science Advances stellten die Forschenden ihre Ergebnisse vor.

metamorworks/stock.adobe.com

Britische ForscherCorona verzögert Krebsforschung um zwei Jahre

Wegen der Corona-Krise rechnen britische Forscher mit einer jahrelangen Verzögerung bei neuen Krebs-Therapien. Grund seien verschärfte Auflagen für den Zutritt zu Forschungslaboren aufgrund der Corona-Regeln, teilte das Institute of Cancer Research (ICR) in London am Montag mit. Im jüngsten Lockdown sei die Zahl der Wissenschaftler, die Zugang zu…

exclusive-design/stock.adobe.com

Krebssterben in der EUTendenz nimmt ab - mit 2 Ausnahmen

Die Zigarette macht den Unterschied – so könnte man das Ergebnis der aktuellen Krebssterblichkeits-Vorhersage hemdsärmelig formulieren. Zwar nehmen die meisten Krebsformen ab, bis auf Lungenkrebs bei Frauen und Pankreaskrebs bei beiden Geschlechtern. Und just diese beiden Krebsformen werden maßgeblich durch den Glimmstängel mit verursacht.

Philip Steury/stock.adobe.com

Besserer Schutz vor vererbbarem Krebs

Wenn Krebs in der Familie liegt, ist die Verunsicherung groß. Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) will die Versorgung von Betroffenen mit einem neuen Ansatz verbessern. „Dazu werden wir das Projekt OnkoRisk NET starten, das flächendeckend den von einem Tumorrisikosyndrom Betroffenen eine humangenetische Beratung und Diagnostik bieten soll“,…

nito/stock.adobe.com

Routinemäßiges CT-Staging bei Patienten mit Kehlkopfkrebs

Besonders bei Rauchern, die an Kehlkopfkrebs im Frühstadium erkrankt sind, finden sich in vielen Fällen Fernmetastasen, wie Wissenschaftler um Sherilyn Joy Hsien Lin Chew vom Freeman Hospital, Newcastle upon Tyne, UK, herausgefunden haben. Sie kommen daher zu dem Ergebnis, dass ein routinemäßiges CT-Staging sinnvoll ist.

Judith/stock.adobe.com

PSMA-bindende WirkstoffeVielseitig einsetzbar gegen Prostatakrebs

PSMA-bindende Wirkstoffe docken spezifisch an Prostatakrebszellen an. Gekoppelt an diagnostische oder therapeutische Radionuklide können sie die Diagnostik und die Behandlung von Prostatakrebs verbessern. Wissenschaftler vom DKTK Partnerstandort Freiburg untersuchten zusammen mit Wissenschaftlern vom Max-Planck-Institut für medizinische Forschung…

peterschreiber.media/stock.adobe.com

Vermeintlich „stumme“ Mutation mit drastischen Auswirkungen

So genannte stumme Mutationen haben keine Auswirkung auf die Zusammensetzung eines Proteins. Sie gelten daher nicht als krebsfördernd. Doch Wissenschaftler vom Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), Partnerstandort Essen, beschreiben nun bei einem Fall von Nierenkrebs eine bislang übersehene Mutation mit großer Auswirkung…

krishnacreations/stock.adobe.com

Tumor-PhysikKrebszellen verflüssigen sich und quetschen sich durchs Gewebe

Wissenschaftlern der Universität Leipzig ist in Zusammenarbeit mit Kollegen aus Deutschland und den USA ein Durchbruch in der Forschung zur Verbreitung von Krebszellen gelungen. Die Biophysiker um Prof. Dr. Josef Alfons Käs, Steffen Grosser und Jürgen Lippoldt konnten in Experimenten erstmals nachweisen, wie sich Zellen verformen, um sich in…

Kateryna_Kon/stock.adobe.com

GlioblastomeTumortreiber unbekannter Art entdeckt

Es kommt nicht oft vor, dass Forscher noch einen neuen Zelltyp entdecken. Einem Team um Prof. Dr. Rainer Glaß von der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik des LMU Klinikums Großhadern ist dies nun gelungen. Diese TAMEP genannten Zellen treiben das schnelle Wachstum des Glioblastoms voran. Die Forscher wollen ihre Entdeckung für neue Therapien…