Gastrointestinale Tumorerkrankungen gehören sowohl zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland als auch zu den tödlichsten. So sterben aufgrund der noch immer sehr ungünstigen Prognose fast ebenso viele Menschen an Bauchspeicheldrüsenkrebs, wie daran erkranken. Der Bedarf an einer verbesserten Früherkennung von gastrointestinalen Tumoren sowie neuen Therapiestrategien ist daher hoch. Derzeit stehen vor allem die Wirksamkeit von Immuntherapien sowie der Einsatz einer neoadjuvanten Chemotherapie bei unterschiedlichen gastrointestinalen Tumoren im Mittelpunkt wissenschaftlicher Arbeiten.
 
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DarmkrebsOptimales Dosierungsschema für Patienten mit Vitamin-D-Mangel

Häufig leiden Patienten mit Darmkrebs sowohl kurz nach der Krebsbehandlung als auch mindestens in den ersten 2 Jahren nach der Operation an einem Vitamin-D-Mangel. Eine kürzlich veröffentlichte systematische Übersichtsarbeit zeigte dabei weiterhin, dass eine Vitamin-D-Supplementierung das progressionsfreie Überleben von Patienten mit kolorektalem…

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KI verbessert Darmkrebsvorsorge bei Lynch-Syndrom

Menschen mit Lynch-Syndrom haben erblich bedingt ein größeres Risiko für Dickdarmkrebs. Trotz einer regelmäßigen endoskopischen Überwachung ist es bei den Betroffenen weiterhin erhöht. Forschende am Nationalen Zentrum für erbliche Tumorerkrankungen (NZET) des Universitätsklinikums Bonn (UKB) fanden jetzt heraus, dass Künstliche Intelligenz (KI) die…

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Kongressbericht DKKPerioperative Therapie beim Kolonkarzinom?

Warum gehen wir bei der Therapie des Kolonkarzinoms nicht so vor wie beim Rektum- oder Magenkarzinom? Diese entscheidende Frage stellt Prof. Dr. med. Dominik Paul Modest seinem Vortrag auf dem DKK-Kongress voran. Im Rahmen des Symposiums „Herausforderungen in der kolorektalen Chirurgie“ sprach er über die aktuelle Studienlage und über die Frage, ob…

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Fortschritte im Kampf gegen Gallengang- und Gallenblasenkrebs

Biliäre Karzinome (engl. „biliary tract cancer“, BTC) betreffen Krebserkrankungen der Gallengänge und Gallenblase. BCT sind selten und machen weniger als ein Prozent der bösartigen Neubildungen beim Menschen aus. Insgesamt haben BCT eine schlechte Prognose. Fünf Jahre nach der Diagnose leben nur noch 10 bis 20 Prozent der Betroffenen. Hoffnung…

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DKK KongressberichtPankreaskarzinom – Was hat die Radiologie zu bieten?

Welches Bildgebungsverfahren ermöglicht eine optimale Diagnostik des Pankreaskarzinoms? Welche Einstufungskriterien sollten Radiologen bei der Befundung berücksichtigen? Einen Überblick über die Besonderheiten der radiologischen Begutachtung des Pankreaskarzinoms gab PD Dr. Ali Seif vom Universitätsklinikum Göttingen im Rahmen des DKK-Kongresses.

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DarmkrebsSterbende Krebszellen versorgen Nachbar-Tumorzellen mit Anleitung zum Überleben

Forschende des Georg-Speyer-Hauses und der Goethe-Universität haben einen neuen Mechanismus entdeckt, der erklärt, warum nur ein Teil der Zellen eines Darmtumors auf eine Chemotherapie anspricht. Das von Prof. Florian Greten geleitete Forschungsteam konnte feststellen, dass bei der Chemotherapie absterbende Tumorzellen noch ein letztes Mal mit…

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DKK-KongressberichtÖsophaguskarzinom – Neoadjuvante Radiochemotherapie oder alleinige Chemotherapie?

Bei fortgeschrittenen Adenokarzinomen des Ösophagus und des gastroösophagealen Übergangs spricht die aktuelle Leitlinie sowohl eine Empfehlung für die präoperative Radiochemotherapie (RCT) als auch für die alleinige Chemotherapie (CT) aus. Beide Optionen stehen damit parallel nebeneinander. Welche Therapieoption letztlich gewählt werden sollte, sei…

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DarmkrebsWie häufig sind synchrone und metachrone Lebermetastasen?

Obwohl die Leber der Hauptort für Fernmetastasen bei kolorektalem Karzinom ist, ist nur wenig über die Häufigkeit von synchronen und metachronen Lebermetastasen bekannt. Auch fehlt bislang eine vergleichende Beschreibung der epidemiologischen Merkmale von synchronen und metachronen Lebermetastasen. 

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TumorentstehungWas erste Läsionen in der Bauchspeicheldrüse verraten

Das duktale Adenokarzinom des Pankreas (PDAC) weist trotz langjähriger Forschung noch immer eine schlechte Prognose auf. Neben der Erforschung wirksamer Medikamente kann auch eine bessere Früherkennung dazu beitragen, die Prognose von Patientinnen und Patienten zu verbessern. Schon vor der eigentlichen Erkrankung werden häufig sogenannte…

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Polyzystisches Ovarialsyndrom mit erhöhtem Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs verbunden

Das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) ist eine endokrine Störung, die u.a. durch Amenorrhö und Zeichen eines Androgenüberschuss gekennzeichnet ist. Zudem wird PCOS mit verschiedenen karzinogenen Prozessen und Krebsarten in Verbindung gebracht. Ob die Krankheit auch mit dem Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs assoziiert ist, war bislang jedoch…