Gastrointestinale Tumorerkrankungen gehören sowohl zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland als auch zu den tödlichsten. So sterben aufgrund der noch immer sehr ungünstigen Prognose fast ebenso viele Menschen an Bauchspeicheldrüsenkrebs, wie daran erkranken. Der Bedarf an einer verbesserten Früherkennung von gastrointestinalen Tumoren sowie neuen Therapiestrategien ist daher hoch. Derzeit stehen vor allem die Wirksamkeit von Immuntherapien sowie der Einsatz einer neoadjuvanten Chemotherapie bei unterschiedlichen gastrointestinalen Tumoren im Mittelpunkt wissenschaftlicher Arbeiten.
 
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Der feine UnterschiedOrganoide von Pankreastumoren ermöglichen zellgenaue Diagnostik

Krebs der Bauchspeicheldrüse hat keine gute Prognose: Oft werden die Tumoren zu spät erkannt und sind dann nur noch schlecht behandelbar. Ein kleiner Teil der Patient*innen überlebt jedoch die Diagnose jahrelang. Wissenschaftler*innen vom Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) haben nun Organoide aus verschiedenen Pankreastumoren im Labor…

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mCRCUnter 50-Jährige beim Überleben im Vorteil?

Haben unter 50-Jährige mit metastasiertem kolorektalen Karzinom (mCRC) schlechtere Überlebensraten als über 50-jährige Patienten? Dieser Frage ging nun ein onkologisches Forschungsteam aus den USA nach.

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Wie aus chronischer Darmentzündung Krebs entstehen kann

Ein Kieler Forschungsteam des Exzellenzclusters „Precision Medicine in Chronic Inflammation“ hat einen neuartigen Mechanismus gefunden, der die DNA-Reparatur bei Menschen mit chronischen Darmentzündungen stören und so zu Darmkrebs führen kann.

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Behandlung bei ProstatakrebsVeränderung der Darmflora gefährdet Wirksamkeit

Warum kommt es bei der hormonellen Androgen-Deprivation, die vielfach zur Behandlung von fortgeschrittenem Prostatakrebs eingesetzt wird, oftmals zu Resistenzen? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftler um Andrea Alimonti von der Università della Svizzera italiana in Bellinzona befasst.

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Therapieresistenz von DarmkrebsTumor-Organoide können helfen, Resistenz zu überwinden

Die Entwicklung von Therapieresistenzen verhindert in vielen Fällen, dass fortgeschrittener Darmkrebs langfristig erfolgreich behandelt werden kann. Wissenschaftler vom Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), Partnerstandort an der LMU München, zeigen nun in Laborversuchen, wie patientenindividuelle Mini-Tumoren, sogenannte…

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BauchspeicheldrüsenkrebsZellmosaik entscheidet über Tumorwachstum

Bauchspeicheldrüsenkrebs wächst oft schnell und ist mit einer schlechten Prognose verbunden. Nur acht Prozent der Betroffenen überleben mehr als fünf Jahre. Wie sich gesunde Körperzellen auf das schnelle Wachstum des Tumors auswirken, konnten nun Forscher*innen der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg mit kanadischen Kolleg*innen…

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Fernmetastasen bei DarmkrebsDie Signaturen der Bauchfell-Metastasen

Auf welche Therapie Darmkrebs-Fernmetastasen ansprechen, könnten neue Biomarker vorhersagen. Wie Forschende von MDC, Charité sowie Industriepartnern im Fachblatt „Molecular Cancer“ berichten, haben sie die molekularen Signaturen mit Maus- und 3D-Modellen identifiziert.

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Erneutes Entstehen von Metastasen verhindernBundesweite klinische Studie zur Therapie von Darmkrebsmetastasen

Rückfälle nach einer Entfernung von Metastasen schränken die langfristig erfolgreiche Behandlung von Darmkrebs oft ein. Daher hat ein interdisziplinäres Team von Ärztinnen und Ärzten unter Leitung der Charité – Universitätsmedizin Berlin die groß angelegte FIRE-9/PORT-Studie initiiert. Ziel der nun startenden klinischen Studie ist es, den Beitrag…

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mCRCMortalität nach systemischer Therapie mit vorgeschalteter PTR höher

Nur systemische Therapie oder mit vorgeschalteter Primärtumorresektion (PTR)? Patienten mit metastasiertem kolorektalen Karzinom (mCRC) scheinen nach dem Ergebnis einer Phase-3-Studie besser dran zu sein, wenn sie zunächst nur systemisch behandelt werden.

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DarmkrebsVitamin D kann schon in jungen Jahren schützen

Darmkrebs nimmt bei jüngeren Erwachsenen zu. Dieser Entwicklung entgegenwirken könnte jedoch Vitamin D. Denn ein Forschungsteam aus Boston fand nun heraus, dass das Vitamin auch schon in jungen Jahren vor einer Darmkrebserkrankung oder einer Vorstufe schützen könnte. Dabei kommt es scheinbar vor allem aus Vitamin D aus der Nahrung an.

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Kolorektales KarzinomMütterliche Adipositas erhöht CRC-Risiko bei Nachkommen

Adipositas in der Schwangerschaft kann sich negativ auf Mutter und Kind auswirken. Da sie unter anderem als Risikofaktor für kolorektale Karzinome (CRC) gilt, haben Wissenschaftler aus Houston nun bei erwachsenen Nachkommen von Müttern mit Adipositas während der Schwangerschaft das CRC-Risiko bestimmt.