Gastrointestinale Tumorerkrankungen gehören sowohl zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland als auch zu den tödlichsten. So sterben aufgrund der noch immer sehr ungünstigen Prognose fast ebenso viele Menschen an Bauchspeicheldrüsenkrebs, wie daran erkranken. Der Bedarf an einer verbesserten Früherkennung von gastrointestinalen Tumoren sowie neuen Therapiestrategien ist daher hoch. Derzeit stehen vor allem die Wirksamkeit von Immuntherapien sowie der Einsatz einer neoadjuvanten Chemotherapie bei unterschiedlichen gastrointestinalen Tumoren im Mittelpunkt wissenschaftlicher Arbeiten.
 
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Diabetes mellitusEin Risikofaktor für frühe Darmkrebserkrankungen

Um herauszufinden, wie hoch das Darmkrebsrisiko für Diabetiker ist, haben Wissenschaftler die Daten von fast 13 Millionen Personen ausgewertet. Die Forscher vom Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg konnten zeigen, dass Diabetiker ein vergleichbar hohes Darmkrebsrisiko haben wie…

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DarmkrebsMit Mini-Därmen funktionelle Unterschiede und Schwachstellen aufspüren

Darmkrebs zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass es große Unterschiede zwischen den Tumoren einzelner Patienten gibt – auf genetischer Ebene und daher auch beim Ansprechen auf die Therapie. Forscher des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) haben eine Methode entwickelt, um diese Unterschiede besser identifizieren…

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LeberkrebsFallzahlen steigen weltweit

Die Zahl der Leberkrebsfälle steigt weltweit weiter an. Das stellten Wissenschaftler aus China anhand von Daten der Global Burden of Disease Study von 1990 bis 2017 fest. Dabei scheinen vor allem Männer über 60 betroffen zu sein.

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NAFLDFettleberindex könnte Brustkrebsrisiko bei postmenopausalen Frauen vorhersagen

Auch wenn die nicht alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) bereits mit dem Risiko für Brustkrebs in Verbindung gebracht wurde, bleibt der tatsächliche Zusammenhang unklar. Jetzt untersuchten Wissenschaftler aus Korea den Zusammenhang zwischen dem Fettleberindex (FLI) – einer nicht invasiven Methode, um NAFLD vorherzusagen – und dem…

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Erblicher DarmkrebsMolekulare Vielfalt mit klinischen Konsequenzen

Rund 3% aller Tumoren im Darm entstehen durch das Lynch-Syndrom, eine erbliche Tumorprädisposition, die vor allem das Erkrankungsrisiko für Darmkrebs auf 50% erhöht. Forscher der Universitätskliniken Heidelberg und Berlin haben nun im Rahmen eines von der Wilhelm Sander-Stiftung geförderten Forschungsprojektes untersucht, warum es bei einigen…

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DarmkrebsBariatrische Operation könnte Risiko senken

Obwohl bariatrische Eingriffe effektiv gegen morbide Adipositas sind, bleibt der Zusammenhang zwischen einer Adipositas-OP und dem Risiko für Darmkrebs umstritten. Eine retrospektive Kohortenstudie aus Frankreich weist jetzt auf ein vermindertes Darmkrebsrisiko nach einem solchen Eingriff hin.

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Zi-Studie zur Inanspruchnahme der Darmkrebsfrüherkennung veröffentlicht

Die Inanspruchnahmequote des Stuhltests ist in den vergangenen 10 Jahren bei Frauen im Alter 50 bis 54 Jahre um 21% und bei Männern dieser Altersgruppe um 15% zurückgegangen. „Mehr Anspruchsberechtigte sollten die Angebote der Darmkrebsfrüherkennung wahrnehmen. Hierbei sind die Männer besonders gefragt“, sagte Dr. Dominik von Stillfried,…

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Akute PankreatitisFrüher Marker für Pankreaskrebs?

Kann eine akute Pankreatitis als früher Marker für Pankreaskrebs herangezogen werden? Genau das untersuchte eine Kohortenstudie mit Patienten aus Dänemark und den USA.

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DarmkrebsIndividualisierte Therapie schenkt Patienten mehr Lebenszeit

Trotz Früherkennung und intensiver Aufklärung tritt Darmkrebs vor allem in Industrienationen immer häufiger auf. In einer internationalen Studie hat ein interdisziplinäres Forscherteam der Universitätsmedizin Rostock zusammen mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und dem Avera Cancer Institute in Sioux Falls (USA) nun herausgefunden,…

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DarmkrebsRisiko bei Vorhofflimmern mit GI-Blutung deutlich erhöht

Gastrointestinale Blutungen kommen bei Patienten mit Vorhofflimmern und oraler Antikoagulationstherapie häufig vor. Doch weisen die Blutungen auf ein erhöhtes Darmkrebsrisiko hin? Das untersuchten jetzt Wissenschaftler aus Dänemark.