Eine frühere Diagnose, sowie verbesserte Behandlungsmethoden haben die Überlebenschancen von Krebspatienten deutlich ansteigen lassen. Doch sind die Chancen der Patienten in Ländern mit hohem Durchschnittseinkommen und einem Zugang zu einer gesetzlichen Krankenversicherung überall gleich?
Erneut werden mehrere Projekte des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) im Bereich Versorgungsforschung vom Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss gefördert. Für zwei von UKE-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftlern geleitete Projekte erhält das UKE mehr als 1,2 Millionen Euro. An fünf weiteren geförderten Projekten ist…
Bei Verdacht auf ein Prostatakarzinom hält die Magnetresonanztomographie (MRT) zunehmend Einzug in den diagnostischen Prozess. Die MRT kann verdächtige Gewebebereiche identifizieren, die gezielt biopsiert werden sollten, und damit die Erkennungsrate von Prostatakrebs deutlich steigern. Die Beurteilung der MRT-Bilder ist komplex und erfordert…
Nach teils kontroversen Debatten über Methadon als möglichem Krebsmittel wird dessen Wirkung in der Tumortherapie nun erstmals im Rahmen einer klinischen Sudie untersucht. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Ulm wollen feststellen, ob Methadon bei Patienten mit fortgeschrittenem Darmkrebs wirksam ist oder nicht, wie die Deutsche Krebshilfe am…
Die Bezeichnung der Stärke von liposomalem Irinotecan (Onivyde®) wurde geändert. Es besteht das Risiko von Medikationsfehlern durch falsche Berechnung der Dosierung.
Körperliche Aktivität hat während und nach einer Krebserkrankung viele positive Effekte auf Körper und Psyche. Betroffenen fällt es aber oft schwer, dauerhaft mehr Bewegung und Sport in ihren Alltag zu integrieren. Sportwissenschaftler, Psychologen und Physiotherapeuten am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Dresden und Heidelberg…
BRAF-V600E-Mutationen kommen beim metastasierten Kolorektalkarzinom (mCRC) bei bis zu 15% der Patienten vor. Kopetz S et al. testeten jetzt die Verträglichkeit und Wirksamkeit der Kombination von Encorafenib (ENCO), Binimetinib (BINI) und Cetuximab (CETUX) bei dieser Patientengruppe nach Versagen vorausgegangener Therapieschemata.
Forschenden der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Deutschen Krebskonsortiums (DKTK) ist es gelungen, ein Problem der Diagnostik bei Patientinnen und Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren zu lösen. Zusammen mit Wissenschaftlern der TU Berlin entwickelten sie mithilfe von künstlicher Intelligenz ein neues Verfahren, das anhand chemischer…
Die Zahl der Menschen, die eine Krebserkrankung überlebt, wird immer größer. Zu verdanken ist dies den immer besseren Behandlungsmöglichkeiten. Trotzdem können später – auch noch Jahrzehnte nach der Therapie – Langzeitfolgen auftreten. Neben körperlichen und psychischen Problemen können dies auch soziale Schwierigkeiten sein.
Lediglich 17,7% der Patientinnen mit fortgeschrittenem Ovarialkarzinom können nach erfolgreicher Behandlung ohne Rezidiv weiterleben. Für die Übrigen 82,3% geht es nach nur wenigen Monaten wieder zurück in die Klinik, zu weiteren Chemotherapie-Zyklen oder Operationen. Dieser Sachverhalt war für Ingolf Juhasz-Böss Grund genug zu fragen: „Wann macht…
Die Joachim-Siebeneicher-Stiftung verlängert ihre langjährige Förderung der „Siebeneicher-Stiftungsprofessur" am Universitätsklinikum Heidelberg um 60.000 Euro jährlich bis zum Jahr 2020. Mit den Stiftungsgeldern wird die Forschung an einem neuen Therapieansatz für Patienten mit bestimmten seltenen, sehr aggressiven Tumoren des Immunsystems…
Forscher der Universität und des Universitätsklinikums Leipzig haben herausgefunden, dass die Tumorausbreitung und die Gewebeinvasion von Krebszellen anhand der entwicklungsbiologischen Abstammung der Gewebe vorhersagbar sind. Die Simulationen von Ausbreitungsmustern des Gebärmutterhalstumors und die Analyse von pathologischen Daten lieferte ihnen…
Können Patientinnen mit lokal-fortgeschrittenem Zervixkarzinom von einer neoadjuvanten Chemotherapie mit Cisplatin und Gemcitabin profitieren. Samantha Cabral de Costa und Kollegen wollten wissen, ob dieser Zusatz zur Radiochemotherapie Vorteile bringt.
Zur Klärung der Frage, für wie viele Erkrankte ein neuer onkologischer Wirkstoff infrage kommt, hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) 429.015 anonymisierte Fallmeldungen des Zentrums für Krebsregisterdaten (ZfKD) ausgewertet.
Tumoren des Magens und des gastroösophagealen Übergangs sind genetisch sehr verschieden. Mit Biomarkern lassen sich verschiedene Subtypen unterscheiden. Doch welchen Einfluss nehmen sie auf die Therapie? Diese Frage beantwortete Prof. Dr. med. Florian Lordick aus Leipzig auf der DGHO-Jahrestagung 2019.