Eine frühere Diagnose, sowie verbesserte Behandlungsmethoden haben die Überlebenschancen von Krebspatienten deutlich ansteigen lassen. Doch sind die Chancen der Patienten in Ländern mit hohem Durchschnittseinkommen und einem Zugang zu einer gesetzlichen Krankenversicherung überall gleich?
Erneut werden mehrere Projekte des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) im Bereich Versorgungsforschung vom Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss gefördert. Für zwei von UKE-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftlern geleitete Projekte erhält das UKE mehr als 1,2 Millionen Euro. An fünf weiteren geförderten Projekten ist…
Nach teils kontroversen Debatten über Methadon als möglichem Krebsmittel wird dessen Wirkung in der Tumortherapie nun erstmals im Rahmen einer klinischen Sudie untersucht. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Ulm wollen feststellen, ob Methadon bei Patienten mit fortgeschrittenem Darmkrebs wirksam ist oder nicht, wie die Deutsche Krebshilfe am…
Körperliche Aktivität hat während und nach einer Krebserkrankung viele positive Effekte auf Körper und Psyche. Betroffenen fällt es aber oft schwer, dauerhaft mehr Bewegung und Sport in ihren Alltag zu integrieren. Sportwissenschaftler, Psychologen und Physiotherapeuten am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Dresden und Heidelberg…
Forschenden der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Deutschen Krebskonsortiums (DKTK) ist es gelungen, ein Problem der Diagnostik bei Patientinnen und Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren zu lösen. Zusammen mit Wissenschaftlern der TU Berlin entwickelten sie mithilfe von künstlicher Intelligenz ein neues Verfahren, das anhand chemischer…
Forscher der Universität und des Universitätsklinikums Leipzig haben herausgefunden, dass die Tumorausbreitung und die Gewebeinvasion von Krebszellen anhand der entwicklungsbiologischen Abstammung der Gewebe vorhersagbar sind. Die Simulationen von Ausbreitungsmustern des Gebärmutterhalstumors und die Analyse von pathologischen Daten lieferte ihnen…
Zur Klärung der Frage, für wie viele Erkrankte ein neuer onkologischer Wirkstoff infrage kommt, hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) 429.015 anonymisierte Fallmeldungen des Zentrums für Krebsregisterdaten (ZfKD) ausgewertet.
LMU-Forscher decken einen Mechanismus auf, der unterschiedliche Krankheitsverläufe beim Ewing-Sarkom erklären kann: Das Zusammenspiel zwischen der erworbenen Treiber-Mutation und angeborener genetischer Variabilität der Patienten bestimmt, wie sich der Tumor entwickelt.
Nach einer Häufung von Krebserkrankungen bei der Neubrandenburger Berufsfeuerwehr soll es eine landesweite Studie zum Krebsrisiko bei Berufsfeuerwehren im Land geben. Das habe der CDU-Landesvorsitzende Vincent Kokert bei einem Besuch in Neubrandenburg zugesichert, sagte eine Sprecherin der Stadt am Donnerstag. Die von der Schweriner Landesregierung…
Mit einem Festakt am 17. Oktober hat das DKFZ sein neues Forschungszentrum für Bildgebung und Radioonkologie offiziell eingeweiht. Der Neubau ist ganz auf die Bedürfnisse patientennaher interdisziplinärer Forschung zugeschnitten: Hier arbeiten Radiologen, Strahlentherapeuten und Nuklearmediziner mit weiteren Wissenschaftlern verschiedener…
Man schätzt, dass heute etwa jeder Dritte im Laufe seines Lebens an Krebs erkranken wird und diese Zahl in den kommenden Jahren noch deutlich steigt. Die Strahlentherapie ist eine Behandlungsmethode, die sich bei der Heilung von etwa 50% aller Krebspatienten bewährt hat und die die krebsinduzierte Sterblichkeit reduziert.
Der Kampf gegen Krebs ist aus Sicht von EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis mit medizinischen Fortschritten allein nicht zu gewinnen. „Ohne gesellschaftliche Instrumente haben wir keine Chance, die Zahl der Krebserkrankungen zu senken", sagte der Litauer der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel. Die Europäische Union müsse sich noch viel…
Unter die Best Abstracts der DGHO-Jahrestagung 2019 fiel in diesem Jahr auch das Ergebnis der Studie HD16 der German Hodgkin Study Group (GHSG), deren Ziel eine weitere Individualisierung der Therapie für Patienten mit Hodgkin-Lymphom in frühen Stadien war.
Im deutsch-dänischen Grenzgebiet war ein Mann jahrelang als Notfallmediziner bei Veranstaltungen im Einsatz, ohne jemals Medizin studiert zu haben. Jetzt wurde er verurteilt. Der falsche Mediziner ist kein Einzelfall. Was kann man dagegen tun?
Sogenannte Checkpoint-Inhibitoren können Krebserkrankungen heilen, indem sie die körpereigene Immunabwehr verstärken. Diese Medikamente aktivieren dabei jedoch dieselben Zellen, die an der Entstehung der rheumatoiden Arthritis (RA) und anderer Autoimmunerkrankungen beteiligt sind, körpereigene T-Zellen. Gelenkbeschwerden gehören deshalb zu häufigen…