Lebensqualität ist ein abstraktes Wort, doch hat sie immense Bedeutung für jede Patientin, die die Diagnose Brustkrebs erhält. Die Forschung um eben jene Qualität ist wichtiger Baustein der Krebsforschung. Wie das Ergebnis dieser Studie zeigt: Mindestens 12 Monate ab Therapiebeginn sinkt die Lebensqualität unter Chemotherapie.
Ein Forscherteam hat entdeckt, dass Knochen als Reaktion auf bestimmte Signalmoleküle von Brusttumoren wachsen können. Möglicherweise ist das ein Abwehrmechanismus gegen Knochenmetastasen. Diese Studienergebnisse könnten zukünftig diagnostische Tests und therapeutische Brustkrebsbehandlungen beeinflussen.
Eine gezielte Therapie des basalen Brustkarzinoms könnte demnächst dank YAP-Inhibitoren möglich sein. Wie ein MDC-Team um Walter Birchmeier im Fachjournal „Cancer Research“ berichtet, braucht der Krebs die Unterstützung des YAP-Proteins, um das Wachstum von Krebsstammzellen anzukurbeln.
Für den Nachweis von Gebärmutterkrebs ist in der Regel die Entnahme einer Gewebeprobe notwendig. Wissenschaftler der Manchester University haben nun eine Methode entwickelt, mit der Gebärmutterkrebs mittels Urintest nachgewiesen werden kann.
Das Leitlinienprogramm Onkologie hat unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) die S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Zervixkarzinoms überarbeitet.
Inwieweit lassen sich die Prognosen von Frauen mit einem frühen Zervixkarzinom verbessern, wenn bei ihnen vor der radikalen Hysterektomie eine Konisation durchgeführt wird? Mit dieser Frage haben sich italienische Wissenschaftler um Nicolò Bizzarri nun befasst.
Der Verband der Ersatzkassen (vdek) und die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) kooperieren bei der Versorgung von Menschen mit erhöhtem Risiko für erblich bedingten Brust- und Eierstockkrebs: Zentren, die die nötigen Qualitäts- und Eignungsanforderungen erfüllen, können sich nun auch von der DKG als „Zentrum für familiären Brust- und Eierstockkrebs“…
Forscher testen in Laborversuchen die Wirkstoffkombination aus neuartigem Chemotherapeutikum und PARP-Inhibitor. Die Wirkung des zielgerichteten PARP-Inhibitor-Medikaments lässt sich so im Zellversuch steigern.
Die Food and Drug Administration (FDA) ließ am 22. April 2021 den Wirkstoff Dostarlimab-gxly für erwachsende Patienten mit einem dMMR rezidivierenden oder fortgeschrittenen Endometriumkarzinom zu, die zuvor eine Platin-haltige Therapie erhalten hatten.
Ein interdisziplinäres Team unter Beteiligung von Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) hat untersucht, welche Wirkung eine Musikbegleittherapie auf die psychische Situation von Frauen hat, die sich aufgrund einer folgenden Chemotherapie einer Portkatheter-Operation unterziehen müssen. In der…
Brustkrebs ist bis heute eine der häufigsten Krebsdiagnosen für Frauen. Einige epidemiologische Studien haben beobachtet, dass die ultraviolette B-Strahlung der Sonne eine Schutzwirkung vor Brustkrebs haben könnte. In dieser Studie wurde nun erstmals genau dieser Zusammenhang beleuchtet – und verifiziert.
Wissenschaftler*innen der TU Berlin und der Charité – Universitätsmedizin Berlin sowie der Universität Oslo haben ein neues Analyse-System für die Brustkrebsdiagnostik anhand von Gewebeschnitten entwickelt, das auf Künstlicher Intelligenz (KI) beruht.
Das Brustkrebs-Screening an sich ist eine auf Jahrzehnte ausgelegte Vorsorge. Es ist verständlich, wenn Frauen über einen so langen Zeitraum nicht jeden Termin zur Mammografie wahrnehmen. Allerdings wäre es mehr als empfehlenswert, das doch zu tun, sagen diese schwedischen Forscher. Denn das Überleben – im Falle einer Brustkrebsdiagnose – hängt…
Jedes Jahr wird das Centrum für Integrierte Onkologie Köln (CIO) an der Uniklinik Köln von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) überprüft und zertifiziert. Immer wieder wird die Liste der Erkrankungen erweitert. In diesem Jahr ist erstmals das Zentrum Familiärer Brust- und Eierstockkrebs durch ein nationales Expertengremium von der DKG…
Es ist bekannt, dass Frauen, deren direkte Verwandte Brustkrebs haben, ebenfalls ein erhöhtes Brustkrebsrisiko aufweisen. Auch andere Krebsformen wie Prostata- oder Ovarialkrebs erhöhen das Brustkrebsrisiko – fallen doch Umweltfaktoren oder genetische Veranlagungen ähnlich aus. Wie sinnvoll es ist, bei Krebsfällen in der Verwandtschaft das eigene…