Eine neue Unterform von Brustkrebs zeigt eine verbesserte Überlebenswahrscheinlichkeit der Betroffenen, außerdem hat sie Auswirkungen auf zukünftige Behandlungsmöglichkeiten. Das hat ein bundesweites Forschungsteam unter Leitung der Universitätsmedizin in Marburg und Frankfurt herausgefunden, indem es Proben von Krebsgewebe molekular untersuchte.…
Den meisten Patientinnen droht nach den anfänglichen Erfolgen einer platin-basierten Chemotherapie bei Ovarialkrebs der Krankheitsfortschritt. Immer neue Hoffnungen in neue Therapieansätze münden leider in der Ernüchterung. So auch der Studienansatz mit dem Checkpoint-Inhibitor Avelumab, der entweder alleine oder in Kombination mit pegyliertem…
Inwieweit lassen sich die Überlebensaussichten für Patientinnen mit Gebärmutterkörperkrebs durch eine intensivere Nachsorge verbessern? Diese Frage stand im Fokus einer Studie, die italienische Wissenschaftler um Paolo Zola nun durchgeführt haben.
Gemeinsam mit dem Dresdener Start-Up asgen wird am Institut für Pathologie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden ein auf Künstlicher Intelligenz (KI) basiertes Softwaresystem für die Verwendung in der Krebsdiagnostik erprobt. Das Vorhaben, das sich aktuell in der Validierungsphase befindet, ist Teil des BMWi-geförderten…
Kohortenstudien bescheinigten der brusterhaltenden Therapie (BCS) ein besseres Gesamt- und brustkrebsspezifisches Überleben – im Vergleich zur Mastektomie (Mx). Allerdings war aufgrund der zugrundeliegenden Daten unklar, ob diese Vorteile nicht durch Störfaktoren wie sozioökonomischer Status und Morbidität begünstigt wurden. Nun hat eine…
In einer Zusammenarbeit mit der Fakultät Statistik der TU Dortmund und der Universitätsfrauenklinik Mainz hat ein Forschungsteam am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) einen Test entwickelt, mit dem der Therapieerfolg bei Brustkrebs vorhergesagt werden kann.
Insbesondere aufgrund später Schwangerschaften kommt es währenddessen häufiger auch zu Brustkrebsdiagnosen. Wissenschaftler der McGill University in Montreal, Kanada, haben sich nun mit der Frage befasst, welche Folgen die Diagnose für Mütter und Kinder hat.
Die UK Collaborative Trial of Ovarian Cancer Screening (UKCTOCS) Studie hatte zum Ziel, die Sterblichkeit für Patientinnen, die an einem Ovarialkarzinom erkranken, zu senken. Klappen sollte das mit dem Mittel des Screenings, kombiniert mit den bis 2011 aktuellsten Therapieoptionen. Nun müssen die Autoren bei ihrer finalen Bewertung ihrer Ergebnisse…
In Deutschland bekommen Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre eine Einladung zum Mammographie-Screening. Allerdings befassen sich Experten schon länger mit der Frage, ob das Alter als alleiniger Faktor zur Definition der Risikogruppe ausreicht.
Brustkrebspatientinnen, die häufig gezuckerte Getränke konsumieren, haben ein erhöhtes Mortalitätsrisiko. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die Wissenschaftler um Maryam Farvid von der Harvard T. H. Chan School of Public Health in Boston durchgeführt haben.
Inwieweit wirkt sich eine Brustkrebserkrankung auf die Arbeitsproduktivität und die Lebensqualität der Betroffenen aus? Diese Frage stand im Fokus einer Studie, die das Team um Debu Tripathy vom University of Texas MD Anderson Cancer Center durchgeführt hat.
Inwieweit erhöht Adipositas das Risiko für Intervallkarzinome? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftler um Dr. Anne Marie McCarthy von der Universität in Philadelphia befasst.
Patientinnen, die ihre Brust durch Brustkrebs oder eine andere schwere Erkrankung verloren haben, können diese heute dank Implantaten dauerhaft und kosmetisch unauffällig rekonstruieren lassen. Die heute üblichen Silikonimplantate rufen jedoch nicht selten Abwehrreaktionen des Körpers hervor und können im schlimmsten Fall sogar reißen.
Zu einem der häufigsten Probleme, die nach einer Brust-Rekonstruktion auftreten können, zählt die Mamillen-Areolen-Komplex(MAK)-Nekrose. Anhand eines Fallbeispiels zeigte Dr. Neeb bei einer Patientin mit BRCA-Mutation, die sich einer nipple-sparing Mastektomie unterzogen hatte, wie sich nach der OP bereits per Blickdiagnose zeigte, dass der MAK…
Seitdem das Mammographie-Screening (MGS) fester Bestandteil der deutschen Brustkrebsvorsorge geworden ist, haben sich viele Hoffnungen - aber auch Bedenken ergeben. So erwarten die Brustzentren, mithilfe des MGS frühere Tumorstadien zu entdecken, was zu weniger aggressiven Therapien führen kann. Dementsprechend sollen auch mehr brusterhaltende…