Bislang werden Lungenkrebspatienten, die Hirnmetastasen aufweisen, standardmäßig mit einer Ganzhirnbestrahlung behandelt. Doch das könnte sich bald ändern. In dieser Studie hatten EGFR-mutierte NSCLC-Patienten ein signifikant besseres PFS, wenn sie statt der Bestrahlung eine EGFR-Inhibition mit Icotinib erhielten.
Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat ihre Bewertung Gadolinium-haltiger Kontrastmittel beendet. Die Behörde kommt zu dem Schluss, dass sich einige der Kontrastmittel im Gehirn ablagern können – auch wenn dies bislang ohne nachweisbaren Schaden für den Patienten sei.
Differenzialdiagnostisch kann es sich um Metastasen der bekannten früheren Karzinome handeln, auch ein Onkozytom ist zu erwägen. Gegen ein Nierenzellkarzinom spricht das Fehlen von Tumornekrosen.
An der OP scheint kein Weg vorbeizuführen: auch Patienten mit einem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom Stadium IA haben ein signifikant besseres Überleben, wenn das Tumorgewebe entfernt wird und nicht bloß bestrahlt wird.
Im MRT zeigt sich ein 7×5×4cm großer solider Tumor der linken Nebenniere mit inhomogenen Signalintensitäten in den nativen T1- und T2- gewichteten Sequenzen. Innerhalb des Tumors zeigten sich eine Diffusionsrestriktion sowie zentrale Hypointensitäten in der kontrastmittelangehobenen T1-Wichtung mit randständiger Anreicherung (Bildergalerie).
Ein 57-jähriger Mann stellt sich mit Müdigkeit, Gewichtsverlust und Nachtschweiß vor. In der Laboruntersuchung wurden eine normozytäre Anämie, Hypoalbuminämie, erhöhtes CRP und eine Leukozytose festgestellt.
Das haben sich auch Bostoner Forscher gefragt – schließlich gibt es bislang keine populationsbasierten Daten zu dieser Inzidenz. Bei ihrer Analyse konnten sie zwei Subgruppen unter Brustkrebs-Patientinnen ausmachen, bei denen ein Hirnscreening wahrscheinlich sinnvoll ist.
Aus Angst vor Übertherapien erhalten längst nicht alle Prostatakrebs-Patienten eine Bestrahlung nach der OP. Nun haben die Autoren dieser Studie Belege geliefert, bei welchen Patienten sich die Bestrahlung wirklich lohnt.
Die 59-jährige Patientin gibt an, zunehmende Atembeschwerden zu haben. Sie weiß von einer Asthma-Erkrankung, die seit vielen Jahren therapiert wird, und ist Nichtraucherin.
Glioblastom-Patienten außerhalb klinischer Studien sind in der Regel älter als das Studiensetting vorsieht. Das macht aber nichts: Die Überlebensvorteile aus Radiochemotherapie lassen sich auch auf Patienten über 65 Jahre übertragen.
Die Strahlentherapie nach einer brusterhaltenden Operation ist eine hocheffektive Behandlungsmethode. Eine Dosissteigerung – „Boost“ genannt – im ehemaligen Tumorbereich kann verhindern, dass es an der operierten Brust erneut zum Krebswachstum kommt.
Eine der häufigsten akuten Nebenwirkungen einer Bestrahlung nach Brustkrebs ist die Dermatitis. Bisherige Versuche, der Hautreizung mit Salben vorzubeugen, haben nur mäßigen Erfolg. Auch die Zugabe von Vitamin D steigert die Wirkung nicht.