Bauchspeicheldrüsenkrebs wächst oft schnell und ist mit einer schlechten Prognose verbunden. Nur acht Prozent der Betroffenen überleben mehr als fünf Jahre. Wie sich gesunde Körperzellen auf das schnelle Wachstum des Tumors auswirken, konnten nun Forscher*innen der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg mit kanadischen Kolleg*innen…
Mit der Frage, inwieweit die ovarielle Stimulation die Entstehung von Brustkrebs begünstigen kann, haben sich Wissenschaftler um Ditte Vassard von der Universität in Kopenhagen befasst.
Gebärmutterhalskrebs gehört zu den häufigsten Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane. Fast immer sind Humane Papillomviren, kurz HPV, für Gebärmutterhalskrebs und die entsprechenden Krebsvorstufen verantwortlich. Im Rahmen der gesetzlichen Vorsorgeuntersuchung können Frauen ab dem 20. Lebensjahr einmal jährlich einen Zellabstrich vom…
Einen Monat nach Ausklang des „Brustkrebsmonats“ Oktober wendet die Bergische Universität den Blick nach vorn: Für die Entwicklung eines neuartigen Mikrochips erhält sie den Promotionspreis des VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in NRW: Ein wesentliches Stück Grundlagenforschung, das seine erste konkrete Anwendung zur…
Die Lungenbiobank an der Thoraxklinik am Universitätsklinikum Heidelberg (UKDH), Partner im Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL), feiert in diesem Jahr ihr 20. Jubiläum. Mit über 400.000 eingelagerten Probenröhrchen mit z. B. Blut- und Gewebeproben, sowie den dazugehörigen klinischen Daten von über 16.000 Patienten, umfasst sie inzwischen…
Nach den positiven Erfahrungen mit einem gemeinsamen „Molekularen Tumorboard“ weitet das Centrum für Integrierte Onkologie Aachen Bonn Köln Düsseldorf (CIO) das Tumorboard zur immunvermittelten Toxizität – kurz „iTox-Board“ – auf alle vier Standorte aus. In dem virtuellen interdisziplinären Meeting besprechen die Experten schwerwiegende und…
Leiden Patienten unter lokal begrenztem Prostatakrebs, können sie von einer hochdosierten Brachytherapie in Kombination mit der herkömmlichen Strahlentherapie profitieren. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die Wissenschaftler um Marie Hjälm-Eriksson vom Karolinska Institute in Stockholm durchgeführt haben.
Bislang gelten für Patientinnen mit frühem Brustkrebs für die adjuvante Therapie die Empfehlung, Zoledronat einzunehmen, um den Knochenabbau zu hemmen. Klinische Studien weisen zudem darauf hin, dass Bisphosphonate auch eine direkte Antitumor-Aktivität aufweisen, indem sie das Ausbreiten schlafender Tumorzellen hemmen. Ob sich daher der…
Auf welche Therapie Darmkrebs-Fernmetastasen ansprechen, könnten neue Biomarker vorhersagen. Wie Forschende von MDC, Charité sowie Industriepartnern im Fachblatt „Molecular Cancer“ berichten, haben sie die molekularen Signaturen mit Maus- und 3D-Modellen identifiziert.
Ein Forschungsteam der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hat einen Biomarker für den Behandlungserfolg bei Spenderlymphozyten-Infusion gefunden. Die Forschungsarbeit wurde in der Fachzeitschrift Blood Advances veröffentlicht.
Mit der Gefahr von Infektionen mit Mykobakterien infolge einer BCG-Prophylaxe haben sich Wissenschaftler um Pertti Nurminen von der Universitätsklinik Turku in Finnland nun auseinandergesetzt.
Der neue MR Linac am LMU Klinikum bietet gleich mehrere Vorteile bei der Bestrahlung von Tumoren in beweglichen Organen: genauer, größere Dosen, bessere Schonung des gesunden Gewebes. Sogar Patientinnen und Patienten mit nicht operablen Herztumoren können so erstmals behandelt werden. „Mit dem MR Linac“, sagt Prof. Dr. Claus Belka, Direktor der…
Mens sana in corpore sano – auch diese Studie an Brustkrebsüberlebenden belegt den Zusammenhang zwischen Psyche und Körper eindrücklich. Dass regelmäßiger oder zumindest gelegentlicher Sport sich lohnt, zeigte sich nicht nur in den besseren mentalen Outcomes der Frauen, die 5 Jahre nach ihrer Diagnose Angaben zu ihrem Aktivitätslevel machten.
Rückfälle nach einer Entfernung von Metastasen schränken die langfristig erfolgreiche Behandlung von Darmkrebs oft ein. Daher hat ein interdisziplinäres Team von Ärztinnen und Ärzten unter Leitung der Charité – Universitätsmedizin Berlin die groß angelegte FIRE-9/PORT-Studie initiiert. Ziel der nun startenden klinischen Studie ist es, den Beitrag…
Die Krebsrisikogene BRCA1 und BRCA2 sind zwei gut untersuchte Kandidaten für erblich bedingten Brust- und Eierstockkrebs. Allerdings gibt es eine Vielzahl weiterer und bislang kaum erforschter Risikogene, die ebenfalls eine Krebserkrankung auslösen können. Bundesweit haben sich Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen zusammengeschlossen, um hier…