Nach mehr als einem Jahr werden sich Expert*innen der verschiedenen Fachgebiete und Berufsgruppen im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie wieder persönlich zu aktuellen Entwicklungen im Bereich der Diagnostik und Therapie von Blut- und Krebserkrankungen…
Die Inzidenz kolorektaler Karzinome (CRC) nimmt bei unter 50-Jährigen stetig zu. In einer Kohortenstudie untersuchten jetzt Wissenschaftler aus Connecticut das Gesamtüberleben bei frühem im Vergleich zu spätem Erkrankungsausbruch. Dabei stellten sie fest: Bei frühem Ausbruch zeichnet sich ein leichter Überlebensvorteil ab.
Die Versorgung der Krebspatienten in Hessen soll durch das Onkologiekonzept des Landes verbessert werden. Grundlage dafür sei eine verpflichtende Zusammenarbeit zwischen koordinierenden onkologischen Zentren und den weiteren an der onkologischen Versorgung beteiligten Kliniken, teilte Sozialminister Kai Klose (Grüne) auf eine Kleine Anfrage der…
Gemeinsam mit dem Dresdener Start-Up asgen wird am Institut für Pathologie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden ein auf Künstlicher Intelligenz (KI) basiertes Softwaresystem für die Verwendung in der Krebsdiagnostik erprobt. Das Vorhaben, das sich aktuell in der Validierungsphase befindet, ist Teil des BMWi-geförderten…
Forschende der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen haben im Rahmen eines von der Wilhelm Sander-Stiftung geförderten Vorhabens Glioblastome, die aggressivsten Hirntumoren bei Erwachsenen, untersucht und dort erstmals Stammzellen des blutbildenden Systems entdeckt. Das Team des DKTK-Partnerstandorts Essen/Düsseldorf fand heraus,…
Welche Rolle spielt die Radonexposition in normaler Umgebung für das Lungenkrebsrisiko von Nichtrauchern? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftler um Elvin Cheng vom Cancer Council in Sydney nun befasst.
Die EU fördert das Forschungsprojekt „PanCareSurPass“, um den digitalen Survivorship Passport (SurPass) europaweit bestmöglich implementieren zu können. Darin sind wichtige medizinische Informationen von Erwachsenen, die eine Krebserkrankung im Kindes- und Jugendalter überlebt haben, sog. Survivors, erfasst. Indem er einen vollständigen Überblick…
Wie hoch ist das Risiko der Übertherapie bei Operationen älterer Krebspatienten? Mit dieser Frage haben sich kanadische Wissenschaftler um Tyler Chesney von der Universität Toronto nun befasst.
Im vergangenen Jahr verzeichnete die Deutsche Krebshilfe 129,3 Millionen Euro an Einnahmen und konnte 132 neue Projekte und Initiativen auf den Weg bringen. „Trotz der zahlreichen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie war das Engagement der Bürgerinnen und Bürger für ihre krebskranken Mitmenschen auch 2020 ungebrochen“, resümiert Gerd…
Kohortenstudien bescheinigten der brusterhaltenden Therapie (BCS) ein besseres Gesamt- und brustkrebsspezifisches Überleben – im Vergleich zur Mastektomie (Mx). Allerdings war aufgrund der zugrundeliegenden Daten unklar, ob diese Vorteile nicht durch Störfaktoren wie sozioökonomischer Status und Morbidität begünstigt wurden. Nun hat eine…
In einer Zusammenarbeit mit der Fakultät Statistik der TU Dortmund und der Universitätsfrauenklinik Mainz hat ein Forschungsteam am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) einen Test entwickelt, mit dem der Therapieerfolg bei Brustkrebs vorhergesagt werden kann.
Wie verbreitet ist der Gebrauch von Protonenpumpeninhibitoren (PPI) unter Krebspatienten? Genau dieser Frage gingen nun Wissenschaftler aus Frankreich bei knapp 1.000 Patienten an 4 Krebszentren nach und stellten fest, dass mehr als ein Viertel davon Gebrauch nimmt.
Erkranken Krebspatienten an COVID-19, haben sie ein höheres Risiko, daran zu versterben als Menschen ohne Krebserkrankungen. Betroffen sind insbesondere Menschen, die zum Zeitpunkt der Infektion eine Chemotherapie machen, Patienten mit hämatologischen Tumoren und Menschen mit Metastasen.
Etwa vier Prozent aller im vergangenen Jahr erstmals festgestellten weltweiten Krebserkrankungen könnten nach Einschätzung einer Expertenkommission mit dem Konsum von Alkohol zusammenhängen. Das Team um Harriet Rumgay von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) in Lyon präsentiert seine Studie im Journal «The Lancet Oncology».
Insbesondere aufgrund später Schwangerschaften kommt es währenddessen häufiger auch zu Brustkrebsdiagnosen. Wissenschaftler der McGill University in Montreal, Kanada, haben sich nun mit der Frage befasst, welche Folgen die Diagnose für Mütter und Kinder hat.