Es gilt als erwiesen, dass eine neoadjuvante Therapie die Überlebensrate von Patientinnen und Patienten mit Ösophaguskarzinom wirksam verbessert. Dagegen herrscht bei der Frage nach der optimalen neoadjuvanten Therapiestrategie bislang eine große Kontroverse. Nun liegen neue Ergebnisse aus einer systematischen Übersichtsarbeit vor.
Krebspatienten, die sich einer Chemotherapie unterziehen müssen, sind häufig von Appetitlosigkeit betroffen. Leiden sie in der Folge unter Mangelernährung, beeinträchtigt dies ihren Gesundheitszustand zusätzlich. Ob ein Neuroleptikum der Anorexie von Krebspatienten entgegenwirken kann, wurde nun untersucht.
Der Krankheitserreger Helicobacter pylori, der für stark verbreitete Erkrankungen wie Magengeschwüre oder -krebs verantwortlich ist, hat eine Schwachstelle, die zur Herstellung neuer Medikamente genutzt werden könnte. Das hat eine Forschergruppe um die LMU-Biologen Professor Rainer Haas und Dr. Wolfgang Fischer vom Max von Pettenkofer Institut für…
Welchen Nutzen hat die stereotaktische Salvage-Bestrahlung für Patienten mit lokal rezidiviertem Prostatakrebs? Diese Frage stand im Fokus einer aktuellen Studie. Und die Ergebnisse sind vielversprechend.
Bereits seit 20 Jahren können Brustkrebszentren von der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (DKG) zertifiziert werden. Das Brustkrebszentrum im Vivantes Klinikum Am Urban (Berlin) ist seit 2008 fortlaufend zertifiziert. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach begleitete das diesjährige Überwachungsaudit: Ein Einblick in ein erprobtes, komplexes…
Zwar ist der Anteil der jungen Frauen, die die Pille nehmen, in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen, doch die Pille ist nach wie vor ein beliebtes Verhütungsmittel. Insbesondere Frauen ab 40 Jahren setzen auf gestagenhaltige Präparate. Eine aktuelle Studie hat nun untersucht, inwieweit diese das Brustkrebsrisiko erhöhen können.
Etwa 0,8% aller Krebsneuerkrankungen bei Frauen bzw. 2,2% aller Neuerkrankungen bei Männern in Deutschland sind Tumore der Speiseröhre (Krebsregisterdaten; Stand: 2018). Insgesamt erkranken etwa 7.200 Personen pro Jahr an Speiseröhrenkrebs.
Derzeit gibt es einige Studien, die sich mit der Frage, befassen, inwiefern sich eine neoadjuvante Chemotherapie auf die Ergebnisse von Patientinnen und Patienten mit Darmkrebs auswirkt. Aber auch eine Prähabilitation vor einer Resektion könnte das Ergebnis begünstigen.
Sind Patienten an akuter myeloischer Leukämie erkrankt, gehört eine sofortige Stammzelltransplantation zur Standardbehandlung. Doch führt diese zu einem verbesserten Gesamtüberleben? Eine aktuelle Studie kommt hier zu einem anderen Ergebnis.
Aufgrund seiner guten Qualität wird Leitungswasser von vielen Menschen dem Wasser aus der Flasche vorgezogen. Doch ist das Wasser aus der Leitung tatsächlich unbedenklich oder gar gesund? Spanische Wissenschaftler sind zu einem anderen Ergebnis gekommen.
Das durchschnittliche Risiko von 50-jährigen US-Amerikanerinnen, an Brustkrebs zu versterben, erreichen schwarze Frauen bereits bis zu acht Jahre früher. Bei Amerikanerinnen mit asiatischer oder pazifischer Abstammung sind es bis zu elf Jahre später. Das errechneten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum…
Seit über 26 Jahren wird am Universitätsklinikum Frankfurt Leberzellkrebs mit minimalinvasiven Methoden behandelt. Eine Langzeitstudie zeigt nun, welches Verfahren am erfolgreichsten ist.
Sind Patientinnen an rezidivierendem oder metastasiertem Zervixkarzinom erkrankt, kann eine Therapie mit Pembrolizumab das Gesamt- und progressionsfreie Überleben verlängern. Doch wie wirkt sich diese Behandlung auf die Lebensqualität der Betroffenen aus?
Wie häufig sind kolorektale Karzinome (KRKs) in Deutschland? Welche Risikofaktoren sind bekannt? Und welche Prognose haben Patientinnen und Patienten mit Darmkrebs?
Dieser Übersichtsartikel fasst die wichtigsten Informationen zum Thema Darmkrebs zusammen und informiert über Diagnosemöglichkeiten sowie aktuelle Therapiestrategien.
Erleiden junge Menschen einen Schlaganfall, lohnt es sich, genau hinzuschauen. Eine aktuelle Studie kommt zu dem Ergebnis, dass ein Tumorscreening sinnvoll ist.