Mit der Frage, wie oft es bei Krebspatienten zu Durchbruchinfekten trotz Coronaimpfung kommt, haben sich Wissenschaftler um William Wang von der Case Western Reserve University in Cleveland befasst.
Herzschwäche ist weltweit eine der häufigsten Todesursachen. Eine der Hauptursachen sind Umbauprozesse im Herzmuskel, die aus unterschiedlichen Gründen ausgelöst werden können – zum Beispiel durch die Nebenwirkungen einer Chemotherapie oder eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2. Bislang gibt es keine Behandlungsmöglichkeit, die den…
Stefan Fröhling und Hanno Glimm vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg und Dresden erhalten für das DKFZ/NCT/DKTK MASTER-Programm den diesjährigen Paul-Martini-Preis. Das Programm zeigt auf Basis umfassender molekularer Analysen für Patienten, die an seltenen Krebsarten oder ungewöhnlich jung an Krebs erkrankt sind, neue…
Kann ein personalisierter Anruf zur Vorsorgekoloskopie motivieren? Dieser Frage ging nun ein Team aus den USA in einer randomisierten Studie nach und ermittelte die Koloskopierate nach standardisierten und individuell angepassten Anrufen sowie nach Aufforderung per Brief.
Bestimmte kindliche Tumoren sind wahre Aminosäure-Monster. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ), des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), der Universität Heidelberg und der HI-STEM* gGmbH haben jetzt entdeckt, welche molekularen Mechanismen dem zugrunde liegen und wie man den Krebszellen den…
Mit der Frage, welchen Einfluss die Corona-Pandemie auf die Entdeckung von Tumoren erst in fortgeschrittenen Stadien hat, haben sich Jade Zifei Zhou vom Moores Cancer Center der University of California San Diego Health und weitere Wissenschaftler befasst.
Eine Kooperation von Forscherinnen und Forschern aus Radiologie und Urologie am Universitätsklinikum Frankfurt und ägyptischen Kollegen führt zu neuen Erkenntnissen, wie Therapien bei Prostataerkrankungen optimiert werden können. Für Patienten mit Prostatahyperplasie könnten sich Eingriffe demnächst verkürzen und weniger gesundheitsbelastend sein.
Was können Betroffene während oder nach einer Krebserkrankung selbst tun, um ihre Gesundheit und Lebensqualität zu verbessern? Wissenschaftlich fundierte Antworten auf diese Frage finden Interessierte ab sofort in der kostenfreien Broschüre „Aktiv leben mit Krebs“ sowie auf der Website www.aktivmitkrebs.de. Im Zentrum stehen die Themen Bewegung,…
Die Versorgung von Krebspatienten mit und ohne Demenz stand im Mittelpunkt einer Studie, die Wissenschaftler um Kayo Hirooka von der Tokyo Health Care University durchgeführt haben.
Metastasierende Brustkrebszellen zweckentfremden Makrophagen, einen Typ von Immunzellen, um die Ansiedlung von Krebsmetastasen in der Lunge zu fördern. Die umprogrammierten Fresszellen regen dann Blutgefäßzellen dazu an, einen Cocktail an metastasierungsfördernden Proteinen auszuschütten, die Bestandteil der so genannten metastatischen Nische sind.…
Patienten mit einem nodalpositiven Prostatakarzinom mit vier oder mehr befallenen Lymphknoten profitieren eher von einer adjuvanten Strahlentherapie als von einer frühen Salvage-Strahlentherapie. Das haben Wissenschaftler um Derya Tilki von der Martini-Klinik und der Abteilung für Urologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf nun…
Eine groß angelegte Studie auf Basis von bundesweiten AOK-Abrechnungsdaten und Daten aus vier regionalen Krebsregistern zeigt einen Überlebensvorteil für Patientinnen und Patienten mit Krebs, die in zertifizierten Zentren behandelt werden. Ihre Sterblichkeitsrate lag bei allen acht untersuchten Krebserkrankungen niedriger als bei denjenigen, die in…
Patienten mit kolorektalem Karzinom (CRC) benötigen nach einem Resektionseingriff ein umfangreiches Follow-up, um asymptomatische Rezidive so früh wie möglich zu erkennen. In diesem Zusammenhang untersuchten jetzt Wissenschaftler aus China in einer Metaanalyse den prognostischen Wert von zirkulierender Tumor-DNA (ctDNA) hinsichtlich von…
Ist es empfehlenswert, Frauen mit höherem Brustkrebsrisiko häufiger und Patientinnen mit geringem Risiko seltener zu screenen? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftler um Naomi Noguchi von der Universität Sydney befasst.
Internationale Leitlinien empfehlen unter anderem einen früheren Start und eine obere Altersgrenze für das Darmkrebsscreening. Die Evidenzbasis dieser Empfehlungen ist jedoch schwach.