Gastrointestinale Tumorerkrankungen gehören sowohl zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland als auch zu den tödlichsten. So sterben aufgrund der noch immer sehr ungünstigen Prognose fast ebenso viele Menschen an Bauchspeicheldrüsenkrebs, wie daran erkranken. Der Bedarf an einer verbesserten Früherkennung von gastrointestinalen Tumoren sowie neuen Therapiestrategien ist daher hoch. Derzeit stehen vor allem die Wirksamkeit von Immuntherapien sowie der Einsatz einer neoadjuvanten Chemotherapie bei unterschiedlichen gastrointestinalen Tumoren im Mittelpunkt wissenschaftlicher Arbeiten.
 
Wichtige und aktuelle Informationen zu Therapiestrategien von Krebserkrankungen des Stoffwechsels sowie Verdauungstraktes finden Sie in unserer
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Kolorektale PolypektomieKaltschlingenabtragung mit fortlaufender Antikoagulation nicht unterlegen

Das Management der Antikoagulation bei Patienten mit Polypektomie ist immer noch umstritten. Eine japanische Studie konnte jetzt zeigen, dass die „Cold-snare“-Polypektomie (CSP) bei fortlaufender Antikoagluation zur Entfernung von Polypen < 1 cm mindestens genauso sicher ist wie die „Hot-snare“-Polypektomie (HSP) plus Heparin-Bridging (HB).

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Metastasiertes PankreaskarzinomBei BRCA-Keimbahnmutation kann Olaparib den Progress verzögern

Einige Patienten mit metastasiertem Pankreaskarzinom haben eine BRCA-Keimbahnmutation und könnten von der Hemmung des DNA-Reparaturenzyms Polyadenosin-Diphosphat-Ribose-Polymerase (PARP) profitieren. Eine Studie bestätigt den Wert einer Erhaltungstherapie mit dem PARP-Inhibitor Olaparib bei stabiler Erkrankung nach Chemotherapie in dieser…

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Therapie bei Enddarmkrebs weiter verbessert

Eine von Ärzten des Universitätsklinikums geleitete Studie bringt neue Erkenntnisse, wie die multimodale Behandlung des Enddarmkrebses weiterentwickelt werden kann.

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AnalkarzinomMillionenförderung für Forschung zur Immuntherapie

Tumore des Analkanals treten weltweit zunehmend häufiger auf. Die kombinierte Strahlenchemotherapie ist seit über 40 Jahren Standardtherapie und kann insbesondere frühe Tumorstadien sehr effektiv heilen. Bei lokal fortgeschrittenen Tumoren gibt es allerdings einen nicht zu vernachlässigenden Anteil an Patienten von etwa 30 bis 40 Prozent, bei denen…

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DarmkrebsHoher PD-L1-Wert ist mit verkürztem Überleben assoziiert

Bislang war die prognostische Rolle des Transmembranproteins PD-L1 („programmed death-ligand 1”) bei Darmkrebs unklar. Wissenschaftler aus China zeigten jetzt in einer Metaanalyse, dass das Protein als signifikanter Biomarker für eine negative Prognose herangezogen werden kann.

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EU fördert Pankreaskrebsforschung in Erlangen

Das vom Universitätsklinikum Erlangen aus koordinierte EU-geförderte Projekt PRECODE (PancREatic Cancer OrganoiDs rEsearch) konzentriert sich darauf, neue Modellsysteme beim Pankreaskarzinom in der Klinik zu etablieren. Ein Verbund von 15 Einrichtungen aus sieben europäischen Nationen will erforschen, wie moderne 3-D-Gewebemodelle zur Behandlung…

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LeberkrebsBildungsniveau beeinflusst Sterblichkeit

Bei Leberkrebs sollte man auf den sozioökonomischen Status der Patienten achten: Denn Wissenschaftler aus den USA fanden jetzt heraus, dass vor allem Männer mit niedrigem Bildungsniveau häufiger an Leberkrebs sterben.

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Erfolg bei der Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs

Dem Asklepios Tumorzentrum Hamburg ist unter der Leitung von Prof. Dr. Dirk Arnold ein wissenschaftlicher Erfolg gelungen: Eine gemeinsam mit Universitätskliniken aus aller Welt durchgeführte Studie zur Wirkung von Olaparib auf eine bestimmte genetische Variante beim metastasierten Bauchspeicheldrüsenkrebs wurde im „New England Journal of…

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News ClipBenötigen NAFLD-Patienten ein HCC-Screening?

Um herauszufinden, ob Patienten mit nicht-alkoholischer Fettlebererkrankung (NAFLD) ein Screening für hepatozelluläre Karzinome (HCC) benötigen, haben Wissenschaftler eine retrospektive Kohortenstudie durchgeführt. Sehen Sie im Video, bei welchen Patienten ein regelmäßiges Screening gerechtfertigt ist.

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DarmkrebsMaissirup beschleunigt offenbar Tumorwachstum

Maissirup wird in den USA schon seit Jahren in Massen zum Süßen von Softdrinks eingesetzt, und auch in Europa findet das billige Süßungsmittel in Lebensmitteln immer mehr Verbreitung. Doch Achtung: Die Glukose-Fruktose-Mischung steht im Verdacht, Darmkrebs zu begünstigen.

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Insulin stärkt die Darmbarriere und schützt vor Darmkrebs

Übergewicht fördert die Entstehung von Insulinresistenz und die Häufigkeit an Darmkrebs zu erkranken. Kölner Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung identifizieren eine neue Wirkungsweise des Insulinsignalweges in der Darmschleimhaut, der für die Aufrechterhaltung der Darmbarriere verantwortlich ist und den Zusammenhang…