Gastrointestinale Tumorerkrankungen gehören sowohl zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland als auch zu den tödlichsten. So sterben aufgrund der noch immer sehr ungünstigen Prognose fast ebenso viele Menschen an Bauchspeicheldrüsenkrebs, wie daran erkranken. Der Bedarf an einer verbesserten Früherkennung von gastrointestinalen Tumoren sowie neuen Therapiestrategien ist daher hoch. Derzeit stehen vor allem die Wirksamkeit von Immuntherapien sowie der Einsatz einer neoadjuvanten Chemotherapie bei unterschiedlichen gastrointestinalen Tumoren im Mittelpunkt wissenschaftlicher Arbeiten.
 
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LeberkrebsSchützt Azetylsalizylsäure?

Allem Anschein nach eignet sich Azetylsalizylsäure (ASS) auch zur Prävention von Leberkrebs. Zumindest legt das das Ergebnis einer Analyse zweier prospektiver Langzeitstudien nahe: Bei langfristiger und regelmäßiger Einnahme von ASS treten Leberkarzinome seltener auf. Der Effekt scheint von der Dosis abzuhängen.

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ÖsophaguskarzinomWer seinen Tee heiß trinkt, erkrankt häufiger

Tee-Liebhaber aufgepasst: Die frisch gebrühte Tasse sollte man lieber abkühlen lassen, denn ein zu heißer Genuss erhöht das Risiko für Speiseröhrenkrebs um 90%. Zu diesem Ergebnis kamen jetzt Wissenschaftler aus Teheran.

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ÖsophaguskarzinommicroRNAs zur Voraussage des Überlebens vielversprechend

Ein Zusammenhang zwischen einer abnormen Expression von microRNAs und den Überlebenszeiten von Patienten mit Ösophaguskarzinom wurde in der Vergangenheit mehrfach berichtet. Trotzdem fehlte bislang eine umfassende Metaanalyse, um die genaue prognostische Bedeutung der miRNAs zu bestimmen. Diese Lücke schließen jetzt Wissenschaftler aus China.

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Besserer Schutz vor DarmkrebsVorsorge-Darmspiegelung bereits ab 50!

Die Darmspiegelung zur Darmkrebsvorsorge wird in Deutschland derzeit ab dem 55. Lebensjahr angeboten. Das könnte aber zu spät sein. Wissenschaftler aus dem DKFZ weisen zum Darmkrebsmonat März darauf hin, dass ein Beginn der Vorsorge mit einer Darmspiegelung im Alter von 50 Jahren noch besser vor Darmkrebs schützen würde – sowohl Männer als auch…

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LeberkrebsWelche Risikofaktoren begünstigen späte Rezidive?

Nicht selten kommt es bei Leberkarzinomen nach zunächst erfolgreicher Behandlung zu einem Rückfall des Tumors. Doch welche Faktoren begünstigen das Auftreten von Spätrezidiven? Dieser Frage ging jetzt ein Forscherteam aus China nach, um eine gezieltere medizinische Überwachung dieser Patienten zu ermöglichen.

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Frühes KolorektalkarzinomZu viel Gewicht erhöht das Risiko stark

Da das Darmkrebsscreening bei Menschen über 50 eine immer höhere Teilnehmerquote erfährt, sind die Darmkrebsraten seit den 1980er Jahren um 45 % gesunken. Nicht so bei den Patienten unter 50 Jahren: Hier kam es zu einem stetigen Anstieg der Krebs- und der damit assoziierten Todesfälle. Eine Ursache dafür scheint die Adipositas zu sein, wie Po-Hong…

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ASCO-GI-Symposium 2019Therapie des Pankreaskarzinoms: Was bringt die Zukunft?

Vom 17. bis 19. Januar fand das jährliche Gastrointestinal Cancers Symposium der American Society of Clinical Oncology (ASCO-GI) in San Francisco statt. Von diesem wichtigen Treffen im Bereich der Onkologie werden stets wegweisende Impulse für die internationale Krebsforschung erwartet. Unser Partnerportal hematooncology.com präsentiert einen…

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PankreaskarzinomAdjuvante Chemo mit Folfirinox verlängert Überleben

Einen Hoffnungsschimmer für Patienten mit reseziertem Pankreaskarzinom liefert jetzt die PRODIGE-24-Studie: Denn modifiziertes Folfirinox führte zu einem signifikant verbesserten krankheitsfreien Überleben und Gesamtüberleben im Vergleich zu einer Gemcitabin-Monotherapie.

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mCRCLängerfristige Überlebenschancen durch wiederholte Resektion?

Je früher Darmkrebs entdeckt wird, desto größer sind die Überlebenschancen. Ist der Krebs fortgeschritten, verschlechtert sich die Prognose dramatisch. Matsumoto T et al. gingen jetzt der Frage nach, ob möglicherweise wiederholte Resektionen bei Patienten mit metastasiertem kolorektalen Karzinom (mCRC) das Überleben verbessern können.

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DarmkrebsDiagnose bei psychischer Krankheit oft verspätet

Auch wenn die Krebsinzidenz bei psychisch kranken Patienten und davon nicht betroffenen Patienten vergleichbar ist, gibt es laut einer aktuellen Untersuchung doch Unterschiede: Die Behandlung psychisch Kranker scheint zum Beispiel schlechter zu sein, zumindest bei Patienten mit Darmkrebs.

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Hoch-intensiver fokussierter UltraschallHoffnung im Kampf gegen primären Leberkrebs

Etwa 9.000 Menschen erkranken hierzulande pro Jahr an primärem Leberkrebs. Häufig wird das hepatozelluläre Karzinom (HCC) eher spät erkannt und kann dann nicht mehr operativ entfernt werden. Dann bietet der hoch-intensive fokussierte Ultraschall (HIFU) eine effektive Möglichkeit, das Karzinom zu behandeln. Der Vorteil: HIFU ist die…