Ist die laparoskopische radikale Resektion bei älteren Patienten mit Darmkrebs wirksam und sicher? Und welchen Einfluss hat sie auf gastrointestinale Funktionen? Diesen Fragen gingen nun Wissenschaftler aus China in einer Studie mit 122 Patienten nach.
Forschende der Universitätsmedizin Göttingen entdecken neuen Therapieansatz bei Bauchspeicheldrüsenkrebs. Deutsche Krebshilfe förderte Projekt mit rund 556.000 Euro. Die Ergebnisse wurden in den Fachmagazinen Nature Cancer und Cancer Discovery veröffentlicht.
Was ist passiert, wenn ein Krebsmedikament erst gut wirkt und nach einer Weile nicht mehr anschlägt? Die Ursache für eine solche Therapieresistenz liegt häufig in der sogenannten Tumorheterogenität. Denn Tumoren bestehen aus einer Vielzahl verschiedenartiger Zellen und unterschiedlichen Regionen, die sich auch während einer Therapie verändern und…
Haben Menschen in ihrer Kindheit eine Krebserkrankung überlebt, haben sie ein erhöhtes Risiko, an Krebs der Reproduktionsorgane oder an einer Tumorerkrankung des harnableitenden Systems zu erkranken. Dies haben Wissenschaftler um Jason Liu von der Nationalen Yang-Ming-Chiao-Tung-Universität in Taipeh nun herausgefunden.
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Inwiefern sind Verhaltensmuster des Arztes bedeutend dafür, dass er diagnostische Tests zur Krebserkennung einsetzt? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftler um Deborah Korenstein vom Memorial Sloan Kettering Cancer Center in New York nun befasst.
In nicht-kleinzelligen Lungentumoren oder anderen Krebsarten findet sich oftmals das Onkogen RAS. Dieses „Krebs-Gen“ befeuert das Tumorwachstum und lässt sich bislang nicht gezielt ausschalten. Doch nun haben Forschende der Universität Ulm eine neue Funktion des so genannten Glucocorticoid-Rezeptors entdeckt: Im Zusammenspiel mit RAS-Proteinen auf…
Milchsäure, die Tumore bei der Glykolyse ausschütten, reprogrammiert Lymphknoten, blockiert die Immunabwehr und schafft optimale Bedingungen für die Metastasierung – eine Arbeit von Angela Riedel, Juniorgruppenleiterin am Mildred-Scheel-Nachwuchszentrum Würzburg.
Mit der Frage, ob Kinder, die per Sectio auf die Welt gekommen sind, häufiger an Krebs in der Kindheit erkranken, haben sich Wissenschaftler um Sophie Marcoux von der Universität im kanadischen Montreal nun befasst.
Aktuelle Leitlinien empfehlen für Tumorpatienten eine proteinreiche Ernährung.1 Bei bis zu 80 % der Patienten mit fortgeschrittener Krebserkrankung kann die Protein- und Energiezufuhr-Empfehlung allerdings nicht über die normale Ernährung erreicht werden.2
Seit Jahrzehnten gilt die endokrine Therapie als Grundpfeiler der Brustkrebstherapie östrogenrezeptorpositiver Tumoren. Viele Patientinnen bilden jedoch Resistenzen gegen diese Therapie, weshalb seit einigen Jahren weitere Therapieziele angesteuert werden, beispielsweise die CDK4/6-Inhibition. Um auch hier einer neuerlichen Resistenzbildung…
Bei fortgeschrittenen Tumoren im Enddarm besteht die Gefahr, dass sie nach erfolgter Operation nach einiger Zeit wieder nachwachsen. Nur wenn der wiederkehrende Tumor durch eine Operation vollständig entfernt wird, besteht Aussicht auf Heilung. Der chirurgische Eingriff bei solchen Rezidiven ist meist hoch komplex und erfordert das Zusammenspiel…
Forschende identifizieren einen Mechanismus zur Hemmung von Immunzellen, der die Grundlage für neue Ansätze zur Immuntherapie von Darmkrebs bilden könnte. Ihre Ergebnisse unterstreichen auch die Bedeutung der Darmflora bei der Entstehung der Krankheit.
Präklinische, epidemiologische und kleine klinische Studien weisen auf antineoplastische Effekte von Grüntee-Extrakt (GTE) und seiner Hauptkomponente Epigallocatechingallat (EGCG) im Kolon und Rektum hin. Wissenschaftler aus Deutschland untersuchten nun, ob GTE kolorektalen Adenome vorbeugen kann.
Seit der Jahrtausendwende fokussiert sich die Krebsforschung nicht nur auf bessere Therapiemöglichkeiten, sondern auch auf den ganzheitlichen Ansatz der Patientenversorgung. So zählt die körperliche Aktivität als ein Schlüsselelement zur Bekämpfung von Müdigkeit, Depression und Angststörungen, an denen bis zu 40% der Krebspatienten leiden. In…
Die Anzahl an Lebensjahren, in denen ein Mensch Übergewicht auf die Waage bringt, hat höhere Aussagekraft für das Darmkrebsrisiko als eine einmalige Messung des Körpergewichts. Dies veröffentlichen nun Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ). Im Vergleich zu Menschen, die ihr Leben lang Normalgewicht…