Bei partiellem oder vollständigem Dihydropyrimidin-Dehydrogenase(DPD)-Mangel ist das Risiko für schwere Toxizität im Zusammenhang mit Fluoropyrimidinen wie intravenösem 5-Fluorouracil (5-FU), Capecitabin und Tegafur erhöht. Die Toxizität kann lebensbedrohlich sein und sich z. B. durch Schleimhautentzündung, Durchfall, Neutropenie oder…
Ist die präoperative Radiochemotherapie bei resektablem und grenzwertig resektablem Pankreaskarzinom vorteilhaft? Dieser Frage gingen Wissenschaftler aus den Niederlanden nach.
Bei der Behandlung gynäkologischer Tumore ist das Wohlbefinden der Patientin ebenso wichtig für die Heilung, wie der Erfolg der systemischen Therapie. Sophie Pils und Kollegen wollten herausfinden, ob das Schauen von Disney-Filmen die Lebensqualität bei Patientinnen mit gynäkologischen Tumoren steigern kann.
Lebensgefährliche Komplikationen nach einer Stammzelltransplantation lassen sich mit einer neuen Therapie wesentlich wirksamer vermeiden als bisher. Die Zulassung ist bereits in den USA erfolgt und für Europa erwartet.
Bei vielen Krebsarten hat sich der Immuncheckpoint-Inhibitor Pembrolizumab als effektive Behandlungsoption erwiesen. Allerdings ist nur wenig über tödliche unerwünschte Ereignisse bekannt. Das Risiko hierfür bestimmten jetzt Wissenschaftler aus den USA in einer Metaanalyse.
In einer landesweiten Studie in Schweden war die Einnahme von niedrigdosierter Azetylsalizylsäure (ASS) bei Patienten mit chronischer Hepatitis-B- oder -C-Infektion mit einem geringeren Risiko für Leberkrebs assoziiert.
Das Harnblasenkarzinom ist eine häufige Krebsart in Deutschland und anderen Industrieländern. Für fortgeschrittene Tumore gibt es kaum wirksame Medikamente und auch frühzeitig chirurgisch entfernter Krebs kehrt oft an anderen Stellen der Harnblase wieder. Als molekulare Ursache von Blasenkrebs wurden kürzlich Mutationen im Erbgut entdeckt, die…
Einige Männer profitieren von einer früheren Krebsdiagnose. Jedoch müssen mehr Männer mit Überdiagnosen und Therapie-Komplikationen rechnen. Ob ein Risiko-adaptiertes Vorgehen an der Bilanz etwas ändert, müssen Studien erst noch zeigen.
Mehr als 400 Menschen in Thüringen erkranken jährlich neu an Blutkrebs – Tendenz steigend. Etwa 20% aller erwachsenen Betroffenen sind dabei auf eine Behandlung mit Stammzellen angewiesen. „Diesen Patienten können wir oft nur helfen, wenn wir einen Spender finden, dessen Stammzellen perfekt zum Erkrankten passen“, so Prof. Dr. Andreas Hochhaus,…
Die Krebsimpfung Vx-001 kann spezifische T-Zellen dazu animieren, eine Immunreaktion auf Krebszellen zu zeigen. Diese Immunreaktion ist in der Vergangenheit mit einem verlängerten Overall-Survial bei Lungenkrebspatienten im fortgeschrittenen oder metastasierten Stadium in Verbindung gebracht worden.
Im Rahmen von unabhängigen Ausschreibungen der Europäischen Union (EU/Horizon 2020) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Arbeitsgruppe um Projektleiter PD Dr. Marco Herling erfolgreich Drittmittel-Förderungen in Höhe von insgesamt 730.000 Euro eingeworben. Sein Labor für lymphozytäres Signaling und Onkoproteom an der Klinik I für…
Analysen von Zellsignalen geben Aufschluss über den Ursprung starker Entzündungssymptome, die bei verschiedenen Blutkrebsformen vorkommen – und liefern mögliche Therapieansätze: Bei etwa einem Viertel der Patienten, die an juveniler myelomonozytärer Leukämie (JMML) leiden, lassen sich in den veränderten Leukämiezellen Mutationen im sogenannten…
Kann eine akute Pankreatitis als früher Marker für Pankreaskrebs herangezogen werden? Genau das untersuchte eine Kohortenstudie mit Patienten aus Dänemark und den USA.
Im Zusammenhang mit der Hormonersatztherapie (Hormone Replacement Therapy, HRT) bei Wechseljahresbeschwerden ist seit Langem ein erhöhtes Brustkrebsrisiko bekannt. Nach einer neuerlichen Überprüfung empfiehlt der PRAC1 eine Aktualisierung der Produktinformationen, um den gegenwärtigen Kenntnisstand abzubilden.
Patienten mit Melanom haben ein erhöhtes Risiko für Metastasen im zentralen Nervensystem (ZNS). Jetzt liefert eine Studie aus zwei Melanomzentren in den USA und Australien Hinweise für ein verbessertes Verständnis hinsichtlich der Risikofaktoren.