Glioblastom-Patienten außerhalb klinischer Studien sind in der Regel älter als das Studiensetting vorsieht. Das macht aber nichts: Die Überlebensvorteile aus Radiochemotherapie lassen sich auch auf Patienten über 65 Jahre übertragen.
Frauen mit Endometriumkarzinom Stadium I können künftig ruhig immer per Laparoskopie operiert werden. In dieser randomisierten Studie war das rezidivfreie und Gesamt-Überleben gleich wie nach einem abdominellen Eingriff.
Trotz enormer Anstrengungen haben die klassische Chemo- und Strahlentherapie bei Leberkrebs keinen Erfolg. Eine neue biologische Krebstherapie stellt dagegen die Virotherapie dar.
Einen auf den ersten Blick unerwarteten Zusammenhang bei der Entstehung von Harnblasentumoren haben Hamburger Forscher jetzt belegt. Querschnittgelähmte Patienten an ihrer Klinik erkrankten signifikant früher als die Normalbevölkerung an Harnblasenkrebs, der zudem häufiger muskelinvasiv war.
Der Patient stellt sich mit Schluckstörungen vor. Nachdem Sie die Aufnahmen des Ösophagusbreischlucks sehen, haben Sie einen bestimmten Verdacht. Welchen?
Der Ösophagusbreischluck zeigt eine Raumforderung im Ösophagus. Doch nur eine der drei Antwortmöglichkeiten ist die korrekte Diagnose. Lagen Sie richtig?
Frauen die während ihrer Schwangerschaft mehrfach einen Diabetes entwickelt haben, könnten von einer verstärkten Brustkrebs-Überwachung profitieren. Denn: Ihr Brustkrebsrisiko steigt ab dem 2. Gestationsdiabetes merklich an.
Da nur ein Bruchteil der Patienten mit hepatozellulärem Karzinom (HCC) auch für eine chirurgische Resektion infrage kommen, braucht es alternative Therapien. Eine solche könnte die irreversible Elektroporation sein.
Die Strahlentherapie nach einer brusterhaltenden Operation ist eine hocheffektive Behandlungsmethode. Eine Dosissteigerung – „Boost“ genannt – im ehemaligen Tumorbereich kann verhindern, dass es an der operierten Brust erneut zum Krebswachstum kommt.
Auch langfristig erzielt Imatinib bei Patienten mit chronisch myeloischer Leukämie (CML) gute Ergebnisse. Besonders die Überlebensrate bei gleichzeitig wenigen Nebenwirkungen überzeugt.
Eine der häufigsten akuten Nebenwirkungen einer Bestrahlung nach Brustkrebs ist die Dermatitis. Bisherige Versuche, der Hautreizung mit Salben vorzubeugen, haben nur mäßigen Erfolg. Auch die Zugabe von Vitamin D steigert die Wirkung nicht.
Eine der häufigsten und für die Patienten sehr beschwerlichen Nebenwirkungen der Krebstherapie ist Fatigue. Während Medikamente weniger erfolgsversprechend sind, gibt es effektivere Ansätze.