Krebs und Operationen an der Wirbelsäule gelten beide als Risikofaktoren für eine venöse Thromboembolie. Was aber geschieht, wenn beide Risikofaktoren zusammenkommen?
Zur Früherkennung von Darmkrebs haben gesetzlich Krankenversicherte Anspruch auf zwei Darmspiegelungen. Verläuft die erste Untersuchung ohne Befund, wird eine Zweituntersuchung im Abstand von zehn Jahren empfohlen. Wissenschaftler im DKFZ untersuchten nun systematisch, wann und wie oft bei einer Zweituntersuchung Gewebeveränderungen detektiert…
Neue Aspekte in der Diagnostik und Therapie von Prostatakrebs stellen Experten der Universitätsmedizin Rostock beim 16. Nordlichtsymposium am 16. November vor. Das Prostatakarzinom ist bei Männern die häufigste Krebserkrankung. Durch den steigenden Altersdurchschnitt der Gesellschaft erhöht sich in den kommenden Jahren auch die Patientenzahl.…
In ihrer Dissertation hat die Medizinphysikerin Sonja Schellhammer einen Weg gefunden, die Magnetresonanz-Tomographie (MRT) in die Protonentherapie zu integrieren. Damit könnte die Strahlentherapie in Zukunft noch zielgerichteter und schonender werden. Für ihre Arbeit mit dem Titel „Technical Feasibility of MR-Integrated Proton Therapy: Beam…
Auch Männer können an Brustkrebs erkranken. Zwar ist die Inzidenz wesentlich geringer als bei Frauen, doch die Krankheit hat auch für den Mann ernstzunehmende Folgen. Ein Grund für Fei Wang und Kollegen, die Diskrepanz in der Letalitätsrate bei Frauen und Männern mit Brustkrebs zu untersuchen. Zwar werden immer wieder Unterschiede im…
Vor einem Eingriff haben Patienten viele Fragen. Patientenaufklärungsfilme stellen die Maßnahme leicht verständlich dar und informieren über Abläufe vor, während und nach der Operation oder Untersuchung.
Noch immer dauert die multizentrale, doppelblinde Phase-III-Studie zum Wirkstoff Durvalumab bei nicht resezierbarem NSCLC an. Nachdem Durvalumab bei den primären Endpunkten progressionsfreies Überleben und Gesamtüberleben bislang gute Ergebnisse zeigt, veröffentlichten die Autoren der PACIFIC-Studie nun die Ergebnisse der Auswertung sekundärer…
Lange galt sie als sicher und wirkungsvoll: die Radiojodtherapie (RJT), mit der man Hyperthyreosen behandelt. Doch eine Langzeitstudie des US-National Cancer Institute rüttelt an diesem Image. Denn langfristig erhöht die RJT offenbar das Risiko für Brustkrebs und andere solide Tumoren.
Nach Behebung einer methodischen Unklarheit sind die Analysen zum Gesamtüberleben nun verwertbar. Das Spektrum der Ergebnisse reicht von erheblichem Zusatznutzen bis zu geringerem Nutzen.
Neuer Therapieansatz von Freiburger Forschern verhindert im Mausmodell schwerwiegende Komplikationen nach einer Stammzelltransplantation / Aktive und passive Impfung erhöht Überlebensrate deutlich / Studie in PNAS.
Späte Kardiotoxizität nach Therapie einer akuten myeloischen Leukämie (AML) im Kindesalter führt zu erheblicher Morbidität und Mortalität. Jetzt stellten Wissenschaftler fest, dass auch frühe therapiebedingte kardiotoxische Ereignisse das Überleben verschlechtern.
Forscher vom Max-Planck-Institut haben das Wachstum von Tumorzellen der Bauchspeicheldrüse ausgebremst. Mit dem neu entdeckten Signalweg haben sie möglicherweise ein gutes Ziel für Therapien gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs gefunden.
Immuntherapien haben als Ziel, das Immunsystem so zu beeinflussen, dass es wieder eigenständig gegen Tumore kämpft. Sogenannte Checkpoint-Inhibitoren sind Wirkstoffe, die bereits klinisch eingesetzt werden. Sie wirken allerdings nur bei gut einem Drittel der Erkrankten. Einen der Gründe, warum das so ist, zeigte ein Team der Technischen…
Ob und in welchem Umfang Immun-Checkpoint-Inhibitoren wirken, ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Experten gehen mittlerweile davon aus, dass die Darmflora und das damit verbundene Mikrobiom eine Rolle spielen. Ob die Verwendung von Breitband-Antibiotika, welche die Darmflora verändern, einen Effekt auf die Wirksamkeit der ICIs haben,…
Der Kinderwunsch nach einer Krebserkrankung ist für junge Erwachsene ein großes Thema. Beim 9. Symposium zu Krebserkrankungen im Jugend- und jungen Erwachsenenalter am 13. November gehen Experten der Universitätsmedizin Rostock sowie der Universität Rostock auf dieses Thema ein.