Immer mehr Menschen erkranken an Krebs, weil sie adipös oder an Diabetes Typ 2 erkrankt sind. Eine neue Studie offenbart nun: Diabetes und Adipositas verursachen fast 6% aller Krebserkrankungen weltweit.
Bei der neu aktualisierten Leitlinie wurde nun auch der Bereich der Früherkennung integriert. Hervorgehoben wird dabei z.B. die patientenzentrierte Kommunikation, bei der vor allem das Prinzip der sprechenden Medizin gilt:
Die Klinik für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie des UKGM ist seit August 2017 Teil eines weltweiten Netzwerkes, das eine Studie über neue Medikamente zur Behandlung des Lymphdrüsenkrebses durchführt. Studienleiterin für das gesamte Bundesgebiet ist die Mitarbeiterin der Gießener Klinik, apl. Prof. Dr. Christine Mauz-Körholz.
Brustkrebs ist eine der am meisten übertherapierten Krebsformen: Zwar hat sich die Rezidivrate seit Einführung des Screenings stark verringert, jedoch auch auf Kosten einer erhöhten Toxizität durch möglicherweise unnötige Chemotherapien. Viele Brustkrebsformen sind auch mit einer endokrinen Therapie gut zu behandeln oder gar zu heilen – daher…
Beim letzten San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) wurde unter anderem die Monaleesa-7-Studie vorgestellt: Dabei handelt es sich um die erste Studie zum Erstlinieneinsatz von CDKI bei ausschließlich prämenopausalen Patientinnen.
Vielen Dank für Ihr zahlreiches Mitmachen bei unserem Kreuzworträtsel anlässlich der Weihnachtszeit! Unter allen Einsendungen haben wir 3 tolle Päckchen verlost. Das sind die Gewinner:
Der Zusammenhang zwischen Übergewicht und Krebs gilt seit einigen Jahren als hinreichend belegt, so auch für Darmkrebs, bei dem vor allem die Zunahme des viszeralen Fettgewebes das Risiko steigert. Auch für Überlebende der Erkrankung lohnt es sich, den überflüssigen Bauchspeck loszuwerden. Welche Zusammenhänge bestehen, legt jetzt das Ergebnis…
Mit der Studie von Schadendorf et al.[1] aus dem Jahr 2015, die den monoklonalen Antikörper Ipilimumab beim fortgeschrittenen malignen Melanom einsetzte, gewann die Immuntherapie die breite Aufmerksamkeit der Forschungslandschaft.
Ein Enzym, das für den Abbau bestimmter Aminosäuren aus der Nahrung zuständig ist, spielt eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Leukämien und bösartigen Hirntumoren. Dies veröffentlichten Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum nun in der Fachzeitschrift Nature.
Aus Sicht der AkdÄ besteht ein Hinweis auf einen beträchtlichen Zusatznutzen für Patienten mit multiplem Myelom (MM), die bereits mindestens eine Therapie erhalten haben (Fragestellung 1). Trotz einer höheren Toxizität der Daratumumab-haltigen Therapiearme besteht ein Überlebensvorteil der zwei Kombinationen mit diesem monoklonalen Antikörper.
Die Schilddrüsen-OP ist in Deutschland mittlerweile ein Routineeingriff. Doch Experten zufolge sind viele Eingriffe unnötig. Denn in den meisten Fällen sind die Schilddrüsentumoren harmlos. Jetzt bestätigen US-Forscher: Kleine papilläre Karzinome müssen nicht gleich operativ entfernt werden.
Übergewichtige Männer, die die Diagnose Prostatakrebs erhalten, sollten auf Vollfett-Milch verzichten. Denn ihr Risiko für ein Rezidiv ist um das 3-fache höher als bei leichteren Patienten oder wenn sie stattdessen fettärmere Milch oder andere Milchprodukte verzehren würden.
Das Leitlinienprogramm Onkologie hat eine Aktualisierung der S3-Leitlinie zum Mammakarzinom vorgelegt. Die neue Version entstand unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG).
Neue Stuhltestverfahren verbessern die Früherkennung von Darmkrebs deutlich. Bereits im September 2017 veröffentlichte eine Forschergruppe des DKFZ eine Vergleichsstudie über neun neu angebotene fäkale immunologische Tests (FIT). Und das Vergleichen geht weiter.