Ab dem Alter von 55 Jahren haben gesetzlich Krankenversicherte Anspruch auf eine präventive Koloskopie zur Früherkennung von Darmkrebs. Sinnvoll wäre das Screening jedoch bereits ab 50 Jahren – insbesondere für Männer.
Die Einnahme von Blutverdünnern soll vor Brustkrebs schützen. Nun haben amerikanische Forscher auch einen möglichen Mechanismus dieser Schutzwirkung entdeckt: Die mammographische Dichte nimmt ab.
Neuroendokrine Tumoren des Rektums machen sich in den meisten Fällen nicht durch spezifische Symptome bemerkbar. Es scheint aber gewisse Risikofaktoren zu geben, auf die man achten kann.
NSCLC-Patienten, die eine EGFR-Mutation aufweisen, sprechen besser auf eine Tyrosinkinase-Inhibition an als auf eine Chemotherapie. Nun zeichnet sich ein weiter Behandlungsvorteil ab: Cholesterinsenker verbessern das Überleben der Betroffenen.
Jüngere Krebspatienten erhalten häufiger eine postoperative Chemotherapie als ältere Patienten über 65 Jahre. Doch wirklich davon profitieren können sie nicht.
Zwar hilft die Bestrahlung bei schmerzhaften Knochenmetastasen nicht jedem Patienten, dennoch sollte jeder diese angeboten bekommen. Denn die Responder profitieren von einer signifikanten Verbesserung ihrer Lebensqualität.
Werden Raucher auf ihr persönliches Gesundheitsrisiko hingewiesen und werden ihnen Möglichkeiten zur Unterstützung beim Rauchstopp aufgezeigt, steigt die Chance, dass sie tatsächlich aufhören.
Der 59-jährige Mann berichtete über eine progressive schmerzlose Schwellung des rechten Skrotums seit 8 Monaten. Es gab keine Vorgeschichte einer Hodenanomalie.
Eine wichtige Säule für die erfolgreiche Krebstherapie sind supportive Maßnahmen. Erstmals wurde nun eine umfangreiche Querschnittsleitlinie verfasst – die wichtigsten Empfehlungen haben wir für Sie zusammengefasst.
Haben Patienten direkt am ersten Tag nach ihrer Lobektomie eine Leckage, erhöht sich ihr Risiko für einen dauerhaften Luftaustritt. Noch höher steigt das Risiko, wenn ihre Serumalbuminlevel niedrig ausfallen.