Baden-Württemberg hat sich mit 84 Millionen Euro an den Baukosten und der Erstausstattung eines weiteren Standorts des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) beteiligt. Entstehen soll der zweigeteilte Standort namens NCT-SüdWest in Tübingen und Ulm, wie es in einer Mitteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst…
Plattenepithelkarzinome als auch Adenokarzinome des Ösophagus werden häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt – auch weil es bislang keine Vorsorgeuntersuchungen gibt. Eine gastrointestinale Endoskopie durchzuführen, wäre in der Breite schlicht nicht leistbar. Chinesische Forschende entwickelten nun ein Verfahren, das auf…
Der Mikrosatellitenstatus gilt seit langem als prädiktiver Marker für die Wirksamkeit von Immun-Checkpoint-Inhibitoren bei verschiedenen Krebserkrankungen. Daher ist die Untersuchung auf eine Mikrosatelliteninstabiliät (MSI) mittlerweile Standard bei der Untersuchung kolorektaler Karzinome. Forschende entwickelten nun ein neues Verfahren, das auf…
Nach einer Krebserkrankung sind Patienten häufig in ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Eine Studie hat nun untersucht, ob es sich hierbei um langfristige Einschränkungen handelt.
Wie verhält es sich mit Therapien am Lebensende? Werden Patienten in dieser Zeit angemessen behandelt? Eine Studie kommt hier zu einem anderen Ergebnis.
Die Gabe von CAR-T-Zellen gehört zu den vielversprechendsten Therapieoptionen bei Patienten mit bösartigen Erkrankungen des blutbildenden Systems. Zusammen mit einem internationalen Team von Wissenschaftlern konnte Professor Dr. Hendrik Poeck zeigen, dass die Gabe von Antibiotika die Wirksamkeit von Krebsimmuntherapien beeinflussen kann.
Bevor sich Krebspatienten für eine Therapie entscheiden, scheint es ratsam, eine zweite Meinung bei einem weiteren Experten einzuholen. Doch ist das tatsächlich so? Oder bringt eine Zweitmeinung Nachteile für die betroffene Person mit sich?
Leiden Krebspatienten unter Stress, kann dies den Krankheitsverlauf negativ beeinflussen. In einer Studie wurde nun betrachtet, ob eine psychische Belastung auch das Sterberisiko erhöht.
Seit dem Jahr 2012 ist die Zahl der Patientinnen und Patienten mit Krebserkrankungen, die die Notaufnahme aufsuchen, stark angestiegen. Dabei wäre dies einer Studie zufolge in vielen Fällen vermeidbar gewesen, wenn etwa das Schmerzmanagement besser wäre.
Sind Menschen von Typ-2-Diabetes betroffen, haben sie ein erhöhtes Risiko für verschiedene Tumorerkrankungen. Allerdings zeigen sich Unterschiede hinsichtlich der Risikofaktoren. Besonders häufig betroffen sind beispielsweise Frauen. Doch auch andere Faktoren spielen eine Rolle.
Besonders in den ersten Monaten nach einer Krebsdiagnose ist das Risiko für Suizide bei den Betroffenen im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung stark erhöht. Doch seit einigen Jahren ist die Rate rückläufig. Allerdings sind einige Gruppen nach wie vor gefährdeter als andere.
Mit Durchbruchinfektionen und Komplikationen bei Krebspatienten infolge von COVID-19-Erkrankungen haben sich Wissenschaftler um Inna Y. Gong von der Universität Toronto befasst.
Menschen, die an Verschwörungstheorien glauben, haben in Bezug auf das Thema Krebsprävention vielfach das Nachsehen, da sie aufgrund ihrer Gesinnung zahlreiche Risikofaktoren für Krebs missachten. Dies ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern um Sonia Paytubi vom Catalan Institute of Oncology in Barcelona.
Jahr für Jahr erhalten in Deutschland 510.000 Menschen die Erstdiagnose Krebs, deren Informationen in klinischen Krebsregistern zusammenlaufen. Allerdings gestaltet sich eine automatisierte Auswertung der Daten bislang als schwierig. Nun wird eine KI-basierte Anwendung erforscht, die das Ziel verfolgt, die Datenlage zu Erkrankungen und Behandlungen…