Wissenschaftler der Universität Würzburg arbeiten an der Entwicklung neuer Medikamente gegen Krebs. Dazu haben sie jetzt eine Starthilfe von 500.000 Euro erhalten, mit der zukünftig ein Unternehmen gegründet werden soll.
Onkologische Therapien haben in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Eine dieser neuen Therapieformen setzt besondere T-Zellen ein, die spezifisch auf Tumorantigene gerichtet sind, die sogenannten (CAR)-T-Zellen. Durch diese Zellen wird eine gezielte Immunreaktion ausgelöst, die dem Körper hilft, Krebszellen zu erkennen und zu bekämpfen.…
Wie hoch ist die Zahl der Menschen, die jedes Jahr an alkoholinduzierten Tumoren sterben? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftler um Saeid Safiri von der Universität im iranischen Tabris nun befasst.
Mit schnellen Protonen lassen sich Tumoren wirkungsvoller und schonender bestrahlen als mit Röntgenlicht. Die moderne Therapieform mit Protonen benötigt dafür allerdings große Teilchenbeschleuniger. Die Fachwelt untersucht deshalb alternative Beschleunigerkonzepte – zum Beispiel Anlagen, bei denen ein Laser die Protonen auf Trab bringt. Sie sollen…
Hypophysentumoren sind die dritthäufigste Hirntumorart. Zwar in der Regel gutartig, dringen sie oft in umliegende Gewebe ein und müssen chirurgisch entfernt werden. Insbesondere Tumoren vom nicht-hormonproduzierenden Typ werden meist so spät entdeckt, dass sie zum Diagnosezeitpunkt schon nicht mehr vollständig reseziert werden können. Aktuelle…
Abemaciclib in Kombination mit Fulvestrant wird zur Behandlung postmenopausaler Patientinnen mit Hormonrezeptor-positivem, HER2-negativem lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs eingesetzt. Nach Ablauf der Befristung eines Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im…
Sie ist eine der jüngsten Ärztinnen an der Medizinischen Hochschule Hannover und hat bereits eine Reihe an Auszeichnungen gewonnen. Was treibt Laura Hinze an?
Mit den Auswirkungen der Chemotherapie auf Tumorpatienten mit COVID-19-Infektion haben sich Wissenschaftler um Csilla Várnai von der Universität in Birmingham befasst.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Abteilung für Neuroradiologie am Universitätsklinikum Heidelberg entwickeln Bildgebungsmethoden zur Darstellung von Immunreaktionen bei Krebserkrankungen und -therapie. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert die neue Emmy Noether-Nachwuchsgruppe am Universitätsklinikum sechs Jahre lang mit insgesamt…
Studienergebnisse zeigen: Sport und regelmäßige Bewegung tragen dazu bei, die körperliche Leistungsfähigkeit und das Selbstbewusstsein nach einer Krebsbehandlung zu stärken und Therapienebenwirkungen zu lindern. Für einige Krebsarten liegen dazu bereits belastbare Aussagen vor, auch für Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren. Allerdings, so zeigen an der…
Mehr als 1.500 Patientinnen und Patienten haben seit 2014 von der hochwirksamen und gleichzeitig schonenden Protonentherapie in Dresden profitiert. Mit jährlich bis zu 270 Betroffenen, die insgesamt knapp 9.000 Einzelbestrahlungen absolvieren, erfolgen die Behandlungen im Zwei-Schicht-Betrieb. Zu den häufigsten Indikationen der Protonentherapie…
Die Diagnose Krebs und der Kampf gegen die Krankheit sind extrem belastend. Viele Patienten leiden auch an Angststörungen, Depressionen und Schlaflosigkeit. Eine Studie beschäftigt sich mit einer möglichen Linderung.
Fluoreszenzbildgebung mit kurzwelligem Infrarotlicht hat das Potenzial, die Präzision und Sicherheit in der Krebschirurgie deutlich zu erhöhen. Bislang gibt es hierfür jedoch nur sehr wenige klinisch einsetzbare Farbstoffe. Ein internationales Forscherteam unter Leitung von Wissenschaftlern am National Cancer Institute (Bethesda, Maryland, USA) und…
Die Überlebensraten bei Krebsdiagnose steigen seit Jahrzehnten stetig. Was diesem positiven Trend zugrunde liegt: Frühere Diagnosen, bessere Therapien – oder eine Mischung? In dieser australischen Kohortenstudie wurde nun die Bedeutung der frühen Diagnose mittels Modellrechnung besonders beleuchtet.
Neue Erkenntnisse zum Fortschreiten von Krebs zu gewinnen – dazu will Vida Mashayekhi mit ihrer Forschung im Team von Prof. Alexandra K. Kiemer an der Universität des Saarlandes beitragen. Die 34-jährige Pharmazeutin aus dem Iran wird in den kommenden zwei Jahren insbesondere die Rolle so genannter extrazellulärer Vesikel bei Tumorerkrankungen…