Gemeinsam mit dem Dresdener Start-Up asgen wird am Institut für Pathologie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden ein auf Künstlicher Intelligenz (KI) basiertes Softwaresystem für die Verwendung in der Krebsdiagnostik erprobt. Das Vorhaben, das sich aktuell in der Validierungsphase befindet, ist Teil des BMWi-geförderten…
Forschende der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen haben im Rahmen eines von der Wilhelm Sander-Stiftung geförderten Vorhabens Glioblastome, die aggressivsten Hirntumoren bei Erwachsenen, untersucht und dort erstmals Stammzellen des blutbildenden Systems entdeckt. Das Team des DKTK-Partnerstandorts Essen/Düsseldorf fand heraus,…
Die EU fördert das Forschungsprojekt „PanCareSurPass“, um den digitalen Survivorship Passport (SurPass) europaweit bestmöglich implementieren zu können. Darin sind wichtige medizinische Informationen von Erwachsenen, die eine Krebserkrankung im Kindes- und Jugendalter überlebt haben, sog. Survivors, erfasst. Indem er einen vollständigen Überblick…
Wie hoch ist das Risiko der Übertherapie bei Operationen älterer Krebspatienten? Mit dieser Frage haben sich kanadische Wissenschaftler um Tyler Chesney von der Universität Toronto nun befasst.
Im vergangenen Jahr verzeichnete die Deutsche Krebshilfe 129,3 Millionen Euro an Einnahmen und konnte 132 neue Projekte und Initiativen auf den Weg bringen. „Trotz der zahlreichen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie war das Engagement der Bürgerinnen und Bürger für ihre krebskranken Mitmenschen auch 2020 ungebrochen“, resümiert Gerd…
Wie verbreitet ist der Gebrauch von Protonenpumpeninhibitoren (PPI) unter Krebspatienten? Genau dieser Frage gingen nun Wissenschaftler aus Frankreich bei knapp 1.000 Patienten an 4 Krebszentren nach und stellten fest, dass mehr als ein Viertel davon Gebrauch nimmt.
Erkranken Krebspatienten an COVID-19, haben sie ein höheres Risiko, daran zu versterben als Menschen ohne Krebserkrankungen. Betroffen sind insbesondere Menschen, die zum Zeitpunkt der Infektion eine Chemotherapie machen, Patienten mit hämatologischen Tumoren und Menschen mit Metastasen.
Etwa vier Prozent aller im vergangenen Jahr erstmals festgestellten weltweiten Krebserkrankungen könnten nach Einschätzung einer Expertenkommission mit dem Konsum von Alkohol zusammenhängen. Das Team um Harriet Rumgay von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) in Lyon präsentiert seine Studie im Journal «The Lancet Oncology».
Laborautomatisierung des Fraunhofer IPA soll einer gentechnischen Krebstherapie den Weg ebnen, die individuell auf Patienten zugeschnitten ist. Präparate, die heute nur in kleinen Mengen mit viel Handarbeit in Labors gewonnen werden, könnten künftig aus »Minifabriken« kommen. Partner des vom baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums mit über…
Mit Blei belastete Lebensmittel gelten als große Gesundheitsgefahr – nicht nur für Säuglinge und Kleinkinder. Die EU verschärft jetzt Grenzwerte. Grund sind beunruhigende Erkenntnisse.
Die Augenklinik der Universitätsmedizin Rostock setzt Maßstäbe in der Früherkennung von Augentumoren. Mit einem nagelneuen Diagnostik-Gerät können Tumoren und auch Gefäßerkrankungen in der Netzhaut jetzt noch besser erkannt werden. Das Gerät verfügt über die derzeit modernste und leistungsfähigste Bildgebung auf dem Markt.
Es ist eine starke Allianz für die Forschung im Kampf gegen den Krebs, die den Weg für spannende neue Entwicklungen eröffnet: Auf der einen Seite das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt mit seinen weltweit einmaligen Beschleunigeranlagen und der hier entwickelten Krebstherapie mit Ionenstrahlen. Auf der anderen Seite das…
Patienten mit fortgeschrittenen Krebserkrankungen profitieren von Gesprächen über das Verfassen einer Patientenverfügung oder die Palliativbetreuung am Lebensende. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die Wissenschaftler um Michael G. Cohen vom University of Pittsburgh Medical Center, Pennsylvania, nun durchgeführt haben.
Eine erweiterte Anwendung der CRISPR-Cas-Technologie ermöglicht das Team um den Biochemiker Dr. Manuel Kaulich von der Goethe-Universität Frankfurt: Die neue 3Cs-Multiplex-Technik erlaubt es, in der Zellkultur die Wirkung genetischer Veränderungen in zwei beliebigen Genen gleichzeitig zu untersuchen. Dies kann wichtige Hinweise für die Entwicklung…
Zerfallen Krebszellen, gelangen tumortypische Proteine oder Erbgut-Bruchstücke ins Blut. Spezielle Tests können das nachweisen – und bei der Früherkennung helfen. Wie gut funktioniert das schon?