Mit einer Fördersumme in Höhe von 1,2 Millionen Euro finanziert die Bad Kreuznacher Sophia-Kallinowsky-Stiftung eine Professur im Kinderonkologischen Zentrum der Universitätsmedizin Mainz. Im Rahmen der Stiftungsprofessur sollen personalisierte, innovative Therapien zur Behandlung von Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen weiterentwickelt…
Die Substanz Cannabidiol (CBD) ist ein weit verbreitetes Nahrungsergänzungsmittel und Lifestyle-Produkt – beispielsweise zur Therapie von entzündungsbedingten Erkrankungen. Nun haben Forscher*innen des LMU Klinikums „eindeutige Beweise für den tumorbekämpfenden Effekt“ von hochreinem CBD bei grundlagenwissenschaftlichen Modellen für bösartige…
Am Universitätsklinikum Tübingen startete im Mai Phase I der klinischen Studie im Kampf gegen das Glioblastom, das zu den aggressivsten soliden Tumoren gehört. Dieser Tumor tritt im Zentralnervensystem auf und ist nach derzeitigem Forschungsstand nicht heilbar. Das multidisziplinäre Studienteam unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Ghazaleh…
Mal hü, mal hott: Ein- und derselbe Proteinkomplex ruft bei verschiedenen Krebsarten gegensätzliche Wirkungen hervor. Das hat eine Forschungsgruppe aus der Medizin herausgefunden, als sie den Proteinkomplex Immunoproteasom studierte.
Eine klinische Studie prüft einen neuartigen Wirkstoff für die Krebsimmuntherapie. Dabei hemmt ein kleines Molekül ein Enzym namens MALT1, das eine entscheidende Rolle bei der Unterdrückung von Immunreaktionen spielt. Präklinische Studien zeigten, dass das Hemmen von MALT1 zu einer Reaktivierung und Verstärkung der Immunantwort gegen Tumorzellen…
Die molekulare Diagnostik soll dabei helfen, präzisere Behandlungsformen für Krebspatienten zu finden. Wissenschaftler und Ärzte am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) haben im Rahmen der CATCH-Studie die genetischen Veränderungen bei…
Neuroendokrine Tumoren sind gut- oder bösartige Geschwülste, die zwar sehr selten sind, aber immer häufiger auftreten. Sie entwickeln sich aus hormonproduzierenden (neuroendokrinen) Zellen, die im ganzen Körper auftreten können. Das Zentrum für Neuroendokrine Tumoren am Universitätsklinikum Tübingen (NET) wurde nun von der European Neuroendocrine…
Ein Tumorlysesyndrom (TLS) ist ein bekanntes Risiko von Venetoclax (Venclyxto®). Bei mit Venetoclax behandelten Patienten wurden tödlich verlaufende TLS-Fälle berichtet – auch bei Behandlung mit niedrigster Einzeldosis im Rahmen der Aufdosierung und bei niedrigem bis mittlerem TLS-Risiko.
Sauerstoffradikale im Körper gelten gemeinhin als gefährlich, denn sie können so genannten oxidativen Stress auslösen, der mit der Entstehung vieler chronischer Krankheiten wie Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen in Zusammenhang gebracht wird.
Im mittleren und südlichen Schwarzwald stehen künftig 29 Gemeinden wegen des krebserregenden Gases Radon unter besonderer Beobachtung. Sie werden Mitte Juni zu Radon-Vorsorgegebieten. Damit sollen die Menschen vor gesundheitlichen Risiken geschützt werden, erläuterte Baden-Württembergs Umweltministerin Thekla Walker (Grüne) am Freitag.
Zum Welthirntumortag am 08. Juni 2021 präsentiert das Universitätsklinikum Frankfurt mit Prof. Marcus Czabanka den neuen Direktor der Klinik für Neurochirurgie. Einer seiner Schwerpunkte: die Behandlung von Hirntumoren, die zu den am schwersten therapierbaren onkologischen Erkrankungen zählen.
Den weltweit ersten Prototypen zur Echtzeit-Verfolgung für bewegliche Tumoren mittels Magnetresonanz-Tomografie (MRT) während der Protonentherapie wollen Forscher*innen des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) aufbauen. Dazu kombinieren sie am Nationalen Zentrum für Strahlenforschung in der Onkologie – OncoRay in Dresden ein drehbares,…
Das Risiko, dass nach einem einseitigen Keimzelltumor auch ein Tumor im kontralateralen Hoden entsteht, ist hoch. Wissenschaftler aus den Niederlanden haben sich nun mit der Frage beschäftigt, ob eine platinbasierte Chemotherapie eines Keimzelltumors des Hodens das spätere Auftreten eines Tumors im kontralateralen Hoden beeinflusst.
Ein Forschungsteam der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) untersucht in einer Studie, wie effektiv Menschen mit einer Krebserkrankung durch das Online-Tool Make It* geholfen werden kann. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die Arbeit des Teams der Klinik für Psychosomatische Medizin und…
Die Corona-Krise lässt nach einer Umfrage für viele Menschen Krebsfrüherkennung in den Hintergrund treten. Fast jeder fünfte Befragte habe angegeben, seit Beginn der Pandemie eine oder mehrere geplante Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung nicht wahrgenommen zu haben, teilte die AOK am Montag in Stuttgart mit. Dabei spiele die Angst vor einer…