Magenkarzinome mit einer Mikrosatelliteninstabilität (MSI) repräsentieren eine distinkte molekulare Subgruppe dieser Tumoren. Eine MSI stellt einen wichtigen prädiktiven Faktor für die Anwendung neuer Immunbasierter Therapien dar, während die Bedeutung für eine klassische Chemotherapie kontrovers diskutiert wird. Ein Forschungsteam der TU München…
Wie wirksam und sicher ist die transarterielle Chemoembolisation (TACE) in Kombination mit Camrelizumab bei Patienten mit wiederkehrendem HCC (R-HCC) nach kurativer Resektion? Dieser Frage gingen nun Wissenschaftler aus China nach.
Die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) hat erstmalig die Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) als Darmkrebszentrum zertifiziert. Das Darmkrebszentrum ist zugehörig zum Onkologischen Spitzenzentrum des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg. Patienten werden am…
Weltweit ist eine zunehmende Inzidenz von Darmkrebs im jüngeren Alter zwischen 20 und 50 Jahren zu beobachten. Der interdisziplinäre Forschungsverbund „OUTLIVE-CRC - Verbesserung der Prognose und Lebensqualität junger CRC-Patientinnen und -Patienten: Tertiärprävention durch Multimarker-Modelle & ernährungsmedizinische Interventionen“ will Angebote…
Ist die laparoskopische radikale Resektion bei älteren Patienten mit Darmkrebs wirksam und sicher? Und welchen Einfluss hat sie auf gastrointestinale Funktionen? Diesen Fragen gingen nun Wissenschaftler aus China in einer Studie mit 122 Patienten nach.
Forschende der Universitätsmedizin Göttingen entdecken neuen Therapieansatz bei Bauchspeicheldrüsenkrebs. Deutsche Krebshilfe förderte Projekt mit rund 556.000 Euro. Die Ergebnisse wurden in den Fachmagazinen Nature Cancer und Cancer Discovery veröffentlicht.
Bei fortgeschrittenen Tumoren im Enddarm besteht die Gefahr, dass sie nach erfolgter Operation nach einiger Zeit wieder nachwachsen. Nur wenn der wiederkehrende Tumor durch eine Operation vollständig entfernt wird, besteht Aussicht auf Heilung. Der chirurgische Eingriff bei solchen Rezidiven ist meist hoch komplex und erfordert das Zusammenspiel…
Forschende identifizieren einen Mechanismus zur Hemmung von Immunzellen, der die Grundlage für neue Ansätze zur Immuntherapie von Darmkrebs bilden könnte. Ihre Ergebnisse unterstreichen auch die Bedeutung der Darmflora bei der Entstehung der Krankheit.
Präklinische, epidemiologische und kleine klinische Studien weisen auf antineoplastische Effekte von Grüntee-Extrakt (GTE) und seiner Hauptkomponente Epigallocatechingallat (EGCG) im Kolon und Rektum hin. Wissenschaftler aus Deutschland untersuchten nun, ob GTE kolorektalen Adenome vorbeugen kann.
Die Anzahl an Lebensjahren, in denen ein Mensch Übergewicht auf die Waage bringt, hat höhere Aussagekraft für das Darmkrebsrisiko als eine einmalige Messung des Körpergewichts. Dies veröffentlichen nun Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ). Im Vergleich zu Menschen, die ihr Leben lang Normalgewicht…
Der Verzehr von rotem Fleisch birgt das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Doch wie sieht es mit dem Fleisch- und Wurstkonsum bei Patienten mit Darmkrebs im Stadium III aus? Ein Team aus den USA untersuchte bei diesen nun den Einfluss auf das Rezidiv- und Sterberisiko.
Damit sich Darmkrebs-Patienten schneller von einer Operation erholen, kann das Konzept „Enhanced Recovery after Surgery“ (ERAS) angewendet werden. Wissenschaftler aus den USA untersuchten nun den Zusammenhang zwischen dem ERAS-Programm und onkologischen Rückfällen sowie dem Überleben.
Mit den Endeavour-Awards unterstützt die Mark-Foundation Forschungsprojekte, die Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen zusammenbringen, um die Prävention, Diagnose und Behandlung von Krebserkrankungen voranzubringen. Einer der nur vier in diesem Jahr vergebenen Endeavour Awards geht an ein von Wissenschaftlern aus dem Deutschen…
Beeinflusst der Body-Mass-Index (BMI) das Ergebnis nach Ösophagektomie aufgrund von Krebs? Ziel dieser niederländischen Studie war es, den Zusammenhang zwischen präoperativem BMI und klinischen sowie onkologischen Ergebnissen nach dem Eingriff zu bestimmen.
Der Einfluss von Azetylsalizylsäure (ASS) auf Adenokarzinome des Magens ist bislang unklar. Ein Wissenschaftsteam aus Stockholm untersuchte nun, ob der ASS-Gebrauch das Langzeitüberleben nach einer Gastrektomie verbessern kann.