Das interdisziplinäre Pankreaszentrum am Asklepios Klinikum Harburg – Mitglied im Asklepios Tumorzentrum Hamburg - nimmt seit kurzem an einer Tumormarker-Studie zur Früherkennung des Pankreaskarzinoms teil. Die deutschlandweite Studie mit dem Namen „META-PAC“ untersucht die Wertigkeit des neuen Tumormarkers „MxP®PancreasScores“, der in…
Nicht neu ist, dass es zwischen Diabetes und Krebs eine Verbindung zu geben scheint. So kamen verschiedene Studien in der Vergangenheit zu dem Ergebnis, dass Patienten mit Diabetes z.B. häufiger an Magen- oder Nierenkrebs erkranken. Das bekräftigt jetzt auch eine aktuelle Metaanalyse, die außerdem zeigt, dass Diabetes das Krebsrisiko vor allem bei…
In Wien diskutierten Experten auch die neuesten Standards zum Thema metastasiertes kolorektales Karzinom (mCRC). Den „State of the Art“ fasste dabei PD Dr. med. Dr. phil. Andreas Wicki aus Basel in seinem Vortrag zusammen. Erfahren Sie, welche Marker für die palliative Therapieentscheidung berücksichtigt werden sollten und wie die Therapielinien…
Experten empfehlen erhöhte Aufmerksamkeit in Klinik und Praxis, um Patienten mit erblichem Darmkrebs (HNPCC) sicher zu diagnostizieren. Klinische Amsterdam- und Bethesda-Kriterien helfen bei der Erkennung gefährdeter Patienten.
Päivi Sirniö und Kollegen konnten bereits zeigen, dass die MMP-8-Serumlevel bei Patienten mit Darmkrebs ansteigen und mit Fernmetastasierung zusammenhängen. Das kurze Follow-up zum Zeitpunkt der ersten Publikation ermöglichte es ihnen allerdings nicht, die Überlebensdaten der Patienten zu analysieren. Das holten die Forscher jetzt aber nach.
Wie genau ist eigentlich der immunologische Test auf okkultes Blut im Stuhl (iFOBT) bei Personen, die mit oralen Antikoagulanzien (OAK) oder nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) behandelt werden? Genau dieser Frage gingen jetzt Forscher in einer Metaanalyse nach.
München – Experten gehen dazu über, mittels Liquid Biopsy Krebserkrankungen zu untersuchen und zu überwachen. Ein Experte, der dieses innovative Verfahren maßgeblich miterprobte, ist Prof. Dr. med. Wolff Schmiegel vom Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum – Preisträger der Thannhauser-Medaille 2018. Im Rahmen seines Ehrenvortrags auf…
Laut Deutschem Krebsforschungszentrum zählt Darmkrebs hierzulande bei Männern zur dritt- und bei Frauen zur zweithäufigsten Tumorerkrankung. Auch bei Neuerkrankungen liegt Deutschland im internationalen Vergleich mit an der Spitze. Dabei scheinen vor allem die Ernährungs- und Lebensgewohnheiten eine grundlegende Rolle zu spielen, denn…
Beim Nierenzellkarzinom hat der Tyrosinkinase-Inhibitor Cabozantinib hinsichtlich des Gesamtüberlebens der Patienten bereits Erfolge erzielt. Jetzt belegt eine Phase-3-Studie, dass auch Patienten mit fortschreitendem Leberzellkarzinom nach vorheriger Sorafenib-Behandlung von Cabozantinib profitieren.
Beim Bauchspeicheldrüsenkrebs befallen Metastasen häufig die Leber oder die Lunge. Patienten mit Metastasen ausschließlich in der Lunge haben bessere Prognosen für den Krankheitsverlauf. Welches Organ aber von den Krebszellen bevorzugt wird, hängt von ihrer Fähigkeit ab, sich und ihr Erscheinungsbild zu verändern. Das fand ein Forschungsteam der…
Ein Forscherteam der Dresdner Hochschulmedizin hat die Wirksamkeit der Versorgung von Darmkrebspatienten in zertifizierten Zentren gegenüber nicht zertifizierten Kliniken nachgewiesen. Mit Daten von mehr als zwei Millionen gesetzlich Krankenversicherten in Sachsen wurde die medizinische Versorgung von 6.186 Patienten mit neu aufgetretenem…
Eine aktuelle Studie bringt die Entdeckung und Erforschung von Entzündungsmarkern beim Pankreaskarzinom voran. Im Hinblick auf das Überleben kommen Wissenschaftler zu dem Schluss: Einzeln erhöhte Zytokinlevel können das Überleben der Patienten signifikant und dramatisch verkürzen.
Bislang ist das Pankreaskarzinom ein hartnäckiger Kandidat, was zielgerichtete Therapien betrifft. Doch jetzt geben die Ergebnisse einer neuen Fall-Kontroll-Studie Hinweise darauf, dass Betroffene von einer genetischen Untersuchung in dieser Hinsicht profitieren könnten.
Gesetzlich Versicherte im Alter von 50 bis 54 Jahren haben jährlich Anspruch auf einen immunologischen Stuhltest (Okkultbluttest) und bei auffälligem Befund auf eine große Darmspiegelung (Koloskopie). Ab dem Alter von 55 Jahren können Versicherte wählen, ob sie alle zwei Jahre einen Stuhltest machen oder zweimal im Abstand von mindestens zehn…