Bei lokal begrenzten Prostatakarzinomen gibt es mehrere Behandlungsoptionen, die „aktive Surveillance“, die Operation oder die Strahlentherapie. Ein 15-Jahres-Follow-up zeigte, dass die prostatakrebsspezifische Mortalität bei allen drei Optionen vergleichbar niedrig ist. Dennoch kam es unter aktiver Überwachung signifikant häufiger zum…
Es gilt als erwiesen, dass eine neoadjuvante Therapie die Überlebensrate von Patientinnen und Patienten mit Ösophaguskarzinom wirksam verbessert. Dagegen herrscht bei der Frage nach der optimalen neoadjuvanten Therapiestrategie bislang eine große Kontroverse. Nun liegen neue Ergebnisse aus einer systematischen Übersichtsarbeit vor.
Der Krankheitserreger Helicobacter pylori, der für stark verbreitete Erkrankungen wie Magengeschwüre oder -krebs verantwortlich ist, hat eine Schwachstelle, die zur Herstellung neuer Medikamente genutzt werden könnte. Das hat eine Forschergruppe um die LMU-Biologen Professor Rainer Haas und Dr. Wolfgang Fischer vom Max von Pettenkofer Institut für…
Welchen Nutzen hat die stereotaktische Salvage-Bestrahlung für Patienten mit lokal rezidiviertem Prostatakrebs? Diese Frage stand im Fokus einer aktuellen Studie. Und die Ergebnisse sind vielversprechend.
Derzeit gibt es einige Studien, die sich mit der Frage, befassen, inwiefern sich eine neoadjuvante Chemotherapie auf die Ergebnisse von Patientinnen und Patienten mit Darmkrebs auswirkt. Aber auch eine Prähabilitation vor einer Resektion könnte das Ergebnis begünstigen.
Sind Patienten an akuter myeloischer Leukämie erkrankt, gehört eine sofortige Stammzelltransplantation zur Standardbehandlung. Doch führt diese zu einem verbesserten Gesamtüberleben? Eine aktuelle Studie kommt hier zu einem anderen Ergebnis.
Seit über 26 Jahren wird am Universitätsklinikum Frankfurt Leberzellkrebs mit minimalinvasiven Methoden behandelt. Eine Langzeitstudie zeigt nun, welches Verfahren am erfolgreichsten ist.
Sind Patientinnen an rezidivierendem oder metastasiertem Zervixkarzinom erkrankt, kann eine Therapie mit Pembrolizumab das Gesamt- und progressionsfreie Überleben verlängern. Doch wie wirkt sich diese Behandlung auf die Lebensqualität der Betroffenen aus?
Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung von Professor Dr. Arndt Vogel von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) konnte nun im Rahmen der KEYNOTE-966-Studie nachweisen, dass das Gesamtüberleben der Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenem Gallengangkrebs unter Zugabe des Immun-Checkpoint-Inhibitors Pembrolizumab verbessert…
Nach einer Brustkrebsdiagnose erfordern weitere Untersuchungen häufig viel Zeit, bis es zu einer Operation kommt. Doch wie lange können Behandler bis zum Eingriff guten Gewissens tatsächlich warten und wann wirkt sich diese Wartezeit negativ auf das Überleben der Patientin aus?