Die Art und Weise wie Krebszellen wachsen, sich teilen und ausbreiten, wird maßgeblich von bestimmten Proteinen gesteuert, was sie zu einem wichtigen Ziel in der Krebsforschung und -therapie macht. Dennoch konnten bisher nur für einen Bruchteil dieser krebstreibenden Proteine Substanzen entwickelt werden, die sie erfolgreich unschädlich machen.…
Bewegung ist gesund und kann vor schweren Erkrankungen schützen. Aber gilt das auch für Patienten, die gerade eine systemische Krebstherapie machen? Bei einer allgemeingültigen Aussage hierzu stoßen Wissenschaftler an ihre Grenzen.
Die CAR-T-Zelltherapie gehört zweifelsohne zu den wichtigsten Entwicklungen in der Tumortherapie der letzten Jahre. Dabei wird die Wirksamkeit der Therapie von zahlreichen Faktoren bedingt. Dazu zählen u.a. biologische Eigenschaften der CAR-T-Zellen und Mutationen in den Tumorzellen. Aber auch körperliche Gegebenheiten, wie Muskelmasse und…
Wie wirken sich längere Intervalle und eine höhere Dosierung bei der Immuntherapie aus? Bisher sind die Auswirkungen immunassoziierter Nebenwirkungen auf das Überleben bei Patienten, die mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren mit verlängerter Intervalldosierung behandelt wurden, wenig erforscht.
Müssen Krebspatienten aufgrund einer Begleiterkrankung mit Antibiotika behandelt werden, sprechen sie schlechter auf eine Immuntherapie gegen den Tumor an. Welche Mechanismen hier eine Rolle spielen, ist bisher nicht vollständig geklärt. Forschende aus Heidelberg und Villejuif fanden nun ein Bindeglied zwischen Darmmikrobiom und Immunsystem.
Hat die chirurgische Resektion bei NSCLC, Stadium III mit klinischem Multilevel-N2-Befall, einen Stellenwert? Sollte nach der Chirurgie eine postoperative Radiotherapie (PORT) folgen? Allgemeingültige Antworten auf diese Fragen wurden in einer Pro&Contra-Diskussion auf dem DGP-Kongress nicht gefunden. Neben Patienten- und Tumorcharakteristika…
Pralsetinib wird in bestimmten Situationen angewendet zur Behandlung von nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinomen. Es wurden neun Fälle von Tuberkulose bei mit Pralsetinib behandelten Patienten (mit und ohne Tuberkulose in der Vorgeschichte) identifiziert. Meist wurde über extrapulmonale Tuberkulose wie Lymphknotentuberkulose, Peritonealtuberkulose…
In der Literatur gab es bereits Hinweise, dass Curcumin, ein Bestandteil des Gewürzes Kurkuma, das Mikro-RNA-Molekül miR-34 induzieren kann. Bislang gab es aber noch keine systematische Untersuchung dazu. Zudem war unklar, welcher Mechanismus dahinterstecken könnte.
Erkrankt ein Mensch an Krebs, ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen und ein Rauchstopp lohnt sich nicht mehr. Oder vielleicht doch und gerade dann? Zumindest bei Nierenkrebs profitieren die Betroffenen ganz deutlich von einem Verzicht auf Tabak.
Die Leitlinie gibt Empfehlungen für die psychoonkologische Diagnostik, Beratung und Behandlung bei erwachsenen Krebspatienten (ab 18 Jahre). Sie stellt die Grundlage für die Implementierung von psychoonkologischen Versorgungsangeboten in allen Sektoren dar.
Erkranken Frauen während ihrer Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt des Kindes an Krebs, ist dies mit besonderen Herausforderungen für die Behandlung verbunden. Doch nicht nur die Wahl der richtigen Therapie stellt vielfach ein Problem dar. Auch, was die Überlebenschancen der Frauen betrifft, ergeben sich Nachteile. Allerdings spielt hier auch…
Das duktale Adeonkarzinom des Pankreas gehört zu den tödlichsten Krebserkrankungen. Trotz enormer wissenschaftlicher Anstrengungen liegt die sogenannte Fünfjahresüberlebensrate bei nur 10 Prozent. Es mangelt an dauerhaft wirksamen Behandlungsansätzen. Ein Team von Wissenschaftlern hat deshalb nun in einem Projekt untersucht, wie der Stoffwechsel im…
Die gute Nachricht zum Weltblutkrebstag am 28. Mai gleich vornweg: Knochenmarkkrebs wird heilbar werden. Bis vor wenigen Jahren noch war die Diagnose Multiples Myelom eher niederschmetternd: Trotz stark belastender Chemotherapie blieb Betroffenen oft nur noch wenig Lebenszeit. Mittlerweile hat sich viel getan. Expert:innen an spezialisierten…
Bei Krebspatienten tritt ein Vitamin-D-Mangel häufiger als in der Allgemeinbevölkerung auf. So wies eine Studie bei Darmkrebspatienten darauf hin, dass etwa zwei Drittel der Betroffenen während oder kurz nach der Erstlinientherapie an einem Vitamin-D-Mangel leiden. Weitere Beobachtungsstudien konnten zudem zeigen, dass ein Vitamin-D-Mangel mit…
Das Magenkarzinom ist die fünfthäufigste Krebserkrankung weltweit. Bei den krebsbedingten Todesursachen steht es auf einem traurigen dritten Platz. Schuld daran ist die späte Diagnose und die rasche Ausbreitung von Tumorzellen im Körper. In einer internationalen klinischen Studie haben Wissenschaftler:innen unter führender Beteiligung der…