Die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) hat erstmalig die Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) als Darmkrebszentrum zertifiziert. Das Darmkrebszentrum ist zugehörig zum Onkologischen Spitzenzentrum des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg. Patienten werden am…
Wer weniger Fleisch isst, hat ein geringeres Risiko, an Krebs zu erkranken, als Menschen, bei denen fünf Mal in der Woche Fleisch auf den Tisch kommt. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Wissenschaftler um Cody Watling von der University of Oxford nun durchgeführt haben.
Weltweit ist eine zunehmende Inzidenz von Darmkrebs im jüngeren Alter zwischen 20 und 50 Jahren zu beobachten. Der interdisziplinäre Forschungsverbund „OUTLIVE-CRC - Verbesserung der Prognose und Lebensqualität junger CRC-Patientinnen und -Patienten: Tertiärprävention durch Multimarker-Modelle & ernährungsmedizinische Interventionen“ will Angebote…
Ist die laparoskopische radikale Resektion bei älteren Patienten mit Darmkrebs wirksam und sicher? Und welchen Einfluss hat sie auf gastrointestinale Funktionen? Diesen Fragen gingen nun Wissenschaftler aus China in einer Studie mit 122 Patienten nach.
Forschende der Universitätsmedizin Göttingen entdecken neuen Therapieansatz bei Bauchspeicheldrüsenkrebs. Deutsche Krebshilfe förderte Projekt mit rund 556.000 Euro. Die Ergebnisse wurden in den Fachmagazinen Nature Cancer und Cancer Discovery veröffentlicht.
Was ist passiert, wenn ein Krebsmedikament erst gut wirkt und nach einer Weile nicht mehr anschlägt? Die Ursache für eine solche Therapieresistenz liegt häufig in der sogenannten Tumorheterogenität. Denn Tumoren bestehen aus einer Vielzahl verschiedenartiger Zellen und unterschiedlichen Regionen, die sich auch während einer Therapie verändern und…
Haben Menschen in ihrer Kindheit eine Krebserkrankung überlebt, haben sie ein erhöhtes Risiko, an Krebs der Reproduktionsorgane oder an einer Tumorerkrankung des harnableitenden Systems zu erkranken. Dies haben Wissenschaftler um Jason Liu von der Nationalen Yang-Ming-Chiao-Tung-Universität in Taipeh nun herausgefunden.
Photographee.eu/stock.adobe.com - Stock photo. Posed by models
Inwiefern sind Verhaltensmuster des Arztes bedeutend dafür, dass er diagnostische Tests zur Krebserkennung einsetzt? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftler um Deborah Korenstein vom Memorial Sloan Kettering Cancer Center in New York nun befasst.
In nicht-kleinzelligen Lungentumoren oder anderen Krebsarten findet sich oftmals das Onkogen RAS. Dieses „Krebs-Gen“ befeuert das Tumorwachstum und lässt sich bislang nicht gezielt ausschalten. Doch nun haben Forschende der Universität Ulm eine neue Funktion des so genannten Glucocorticoid-Rezeptors entdeckt: Im Zusammenspiel mit RAS-Proteinen auf…
Milchsäure, die Tumore bei der Glykolyse ausschütten, reprogrammiert Lymphknoten, blockiert die Immunabwehr und schafft optimale Bedingungen für die Metastasierung – eine Arbeit von Angela Riedel, Juniorgruppenleiterin am Mildred-Scheel-Nachwuchszentrum Würzburg.
Mit der Frage, ob Kinder, die per Sectio auf die Welt gekommen sind, häufiger an Krebs in der Kindheit erkranken, haben sich Wissenschaftler um Sophie Marcoux von der Universität im kanadischen Montreal nun befasst.
Seit Jahrzehnten gilt die endokrine Therapie als Grundpfeiler der Brustkrebstherapie östrogenrezeptorpositiver Tumoren. Viele Patientinnen bilden jedoch Resistenzen gegen diese Therapie, weshalb seit einigen Jahren weitere Therapieziele angesteuert werden, beispielsweise die CDK4/6-Inhibition. Um auch hier einer neuerlichen Resistenzbildung…
Bei fortgeschrittenen Tumoren im Enddarm besteht die Gefahr, dass sie nach erfolgter Operation nach einiger Zeit wieder nachwachsen. Nur wenn der wiederkehrende Tumor durch eine Operation vollständig entfernt wird, besteht Aussicht auf Heilung. Der chirurgische Eingriff bei solchen Rezidiven ist meist hoch komplex und erfordert das Zusammenspiel…
Forschende identifizieren einen Mechanismus zur Hemmung von Immunzellen, der die Grundlage für neue Ansätze zur Immuntherapie von Darmkrebs bilden könnte. Ihre Ergebnisse unterstreichen auch die Bedeutung der Darmflora bei der Entstehung der Krankheit.
Präklinische, epidemiologische und kleine klinische Studien weisen auf antineoplastische Effekte von Grüntee-Extrakt (GTE) und seiner Hauptkomponente Epigallocatechingallat (EGCG) im Kolon und Rektum hin. Wissenschaftler aus Deutschland untersuchten nun, ob GTE kolorektalen Adenome vorbeugen kann.