Die Deutsche Krebsgesellschaft fordert ein besseres Frühwarnsystem zur Abwendung von Versorgungsengpässen bei Arzneimitteln. Anlass für die Forderung ist ein seit Anfang des Jahres bestehender Lieferengpass von Tamoxifen. Der Wirkstoff wird in der Behandlung von Brustkrebspatientinnen eingesetzt. Vom Lieferengpass betroffen sind derzeit 85 Prozent…
Brustkrebspatientinnen, bei denen es in der Folge einer Operation zu Lymphödemen in den Armen gekommen ist, profitieren von einer nächtlichen Kompression. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die ein Team um Margaret McNeely von der University of Alberta, Kanada, durchgeführt hat.
Hochdosiertes, zielgerichtetes Bestrahlen von Hirnmetastasen beeinträchtigt das Gedächtnis weniger als eine aufwändigere Ganzhirnbestrahlung und kann zudem bei Bedarf später erneut eingesetzt werden.
Zum ersten Mal weltweit haben Spezialisten in Kiel einen Tumor der Ohrspeicheldrüse mit Hilfe roboterassistierter Technologie minimalinvasiv entfernt. Im Gegensatz zu bisherigen Operationsmethoden waren dafür nur minimale Schnitte am Hals nötig. Zwar sind diese Tumoren häufig gutartig, sie müssen aber dennoch entfernt werden, weil sie wachsen und…
Das Universitätsklinikum Jena arbeitet in einem europäischen Verbund an der Geräteentwicklung, die eine schnelle und kostengünstige Krebsdiagnose auf der Basis von Raman-Bildgebungstechnologien und künstlicher Intelligenz ermöglichen soll. Die sechs Partner im CHARM-Projekt werden mit insgesamt 3,3 Millionen Euro vom European Innovation Council…
Transkriptionsfaktoren sind Proteine, die die Aktivität unserer Gene steuern. Diese Proteine können daher bei fehlerhafter Funktion zu Krankheiten, zum Beispiel zur Entstehung von Krebs, führen. Eines dieser Proteine namens „MYB“ spielt bei der akuten myeloischen Leukämie (AML) und möglicherweise anderen Leukämien eine bedeutende Rolle. Ein…
Der Nutzen einer neoadjuvanten Chemoradiotherapie bei (boderline) operablem Pankreaskarzinom bleibt umstritten. Die Langzeitergebnisse der PREOPANC-Studie weisen jetzt auf ein verlängertes Überleben durch eine neoadjuvante Gemcitabin-basierte Chemoradiotherapie hin.
Plattenepithelkarzinome gelten häufig als therapieresistent, eine große Herausforderung im Kampf gegen diese Krebsart. Ein Würzburger Forschungsteam konnte nun eine Schwachstelle bei Plattenepithelkarzinome nachweisen und nutzen.
Menschen, bei denen eine komplexe Krebsoperation durchgeführt wurde, haben ein erhöhtes Risiko für eine Thrombose – und dies deutlich länger als zunächst vermutet. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler um Saad Mallick von der Aga-Khan-Universität in Karachi.
Ob bei wiederkehrendem Prostatakrebs eine neuartige Immuntherapie helfen kann, wird jetzt in einer Studie am Universitätsklinikum Freiburg untersucht. Eine Kombination aus Immuntherapie, Operation und Bestrahlung gilt als besonders vielversprechend.
Im Rahmen des LOEWE-Zentrums Frankfurt Cancer Institute (FCI) konnte die Gruppe von Prof. Florian Greten vom Georg-Speyer-Haus in Kooperation mit Prof. Claus Rödel und Prof. Emmanouil Fokas aus der Klinik für Strahlentherapie und Onkologie am Universitätsklinikum Frankfurt einen neuen Resistenzmechanismus für die Therapie des Enddarmkarzinoms…
Krebs der Schleimhäute im HNO-Bereich, also in Mundhöhle, Rachen oder Kehlkopf ist die sechsthäufigste Tumorerkrankung. Wissenschaftler:innen der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben nun mithilfe einer neuen Technik HNO-Plattenepithelkarzinome untersucht, um das Milieu im Tumor besser zu verstehen. Sie möchten so…
Wodurch kommt es zu falsch positiven Mammografie-Befunden? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftler um Michael Bernstein von der Brown University in Providence nun befasst.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter Federführung der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Frankfurt haben einen molekularen Mechanismus entschlüsselt, der die Entstehung einer besonders aggressiven Form von Blutkrebs erklärt. Dabei führt die Störung eines Genregulators zur Ausbildung der akuten myeloischen…
Menschen, die an seltenen Tumoren erkrankt sind, profitieren von molekulargenetischen Analysen. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die Wissenschaftler des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg und Dresden durchgeführt haben.