Etwa 4,65 Millionen Menschen in Deutschland leben laut Angaben der Plattform Krebsdaten.de mit einer Krebsdiagnose. Wirkstoffe zur Behandlung der schwerwiegenden Erkrankung können in den seltensten Fällen direkt am Patienten erprobt werden. Daher sind Forschende hierbei auf bereits existierende Zelllinien angewiesen. Wie aber findet man die eine…
Eine Chemotherapie kann sich negativ auf geistige Funktionen auswirken, was auch als Chemobrain bezeichnet wird. Planen und Informationsverarbeitung wird dann schwerer für die Patientin. Gut, dass eine regelmäßige körperliche Aktivität begleitend zur Chemo diese Nebenwirkung messbar lindert.
Frauen mit einer hohen Sonnenexposition haben ein reduziertes Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Zu diesem Ergebnis sind Wissenschaftler um Cruz Nazario von der University of Puerto Rico nun gekommen.
Das Verständnis von grundlegenden Mechanismen, die zum Zelltod führen, ist essenziell für die Entwicklung von Therapien für Krebs und andere Erkrankungen. Wissenschaftler:innen haben nun eine Proteininteraktion entdeckt, die direkt den Zelltod auslöst / Veröffentlichung in „The EMBO Journal“.
Krebskranke mit einer Tablette ohne große Nebenwirkungen behandeln – ein onkologischer Traum. „Als ich mit der Tumorforschung begann, habe ich dieses – leider noch zu seltene – medizinische Wunder erlebt“, sagt Dr. Sebastian Bauer. Der neue Professor für Translationale Onkologie erforscht an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen…
Adipositas und Typ-2-Diabetes hängen mit einem erhöhten Krebsrisiko zusammen. Dieses Risiko könnten bariatrische Eingriffe reduzieren, bislang gibt es hierzu allerdings nur wenige Studien. Schwedische Forscher untersuchten nun die Langzeitinzidenz von Krebs nach bariatrischer OP und üblicher Behandlung bei Patienten mit Adipositas und Diabetes.
Regelmäßiges Fasten kann das Krebswachstum hemmen – dies ist das Ergebnis einer Studie, die Wissenschaftler um Claudio Vernieri vom Krebsforschungszentrum IRCCS in Mailand durchgeführt haben.
Das Leitlinienprogramm Onkologie hat seine S3-Leitlinie zum exokrinen Pankreaskarzinom aktualisiert. Die überarbeitete Fassung enthält unter anderem neue Empfehlungen zur Diagnostik, kurativen und palliativen Therapie des Bauchspeicheldrüsenkrebses sowie zu Mindestmengen bei operativen Eingriffen. Die S3-Leitlinie entstand unter Federführung der…
Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts sind im Jahr 2018 mehr als 60.000 Menschen in Deutschland an Darmkrebs erkrankt. Die meisten Darmkrebs-Neuerkrankungen werden dabei nach dem 50. Lebensjahr festgestellt. Allerdings gibt es zwei wichtige Tatsachen, die wenig Beachtung finden: Jeder zehnte Darmkrebsfall wird vor dem 50. Geburtstag diagnostiziert,…
Patientinnen und Patienten mit Krebs können während der Pandemie nicht immer unmittelbar nach der Diagnose operiert werden, weil Intensivkapazitäten für COVID-19-Erkrankte vorgehalten werden müssen. Das Warten kann u.U. zu einer schlechteren Prognose der Betroffenen führen – denn eine Krebshandlung hinauszuzögern, kann bedeuten, das Risiko eines…
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat Prof. Dr. Dr. Alpaslan Tasdogan von der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) in ihr renommiertes Emmy Noether-Programm aufgenommen. Damit fördert sie auch sein neues Krebsforschungsprojekt mit 1,9 Millionen Euro für die kommenden sechs Jahre. Tasdogan und sein Team suchen nach…
Müssen Menschen, die als Kinder an Krebs erkrankt waren, später häufiger medizinisch behandelt werden als Menschen ohne Krebserkrankung im Kindesalter? Mit dieser Frage hat sich das Team um Alvina Lai vom University College London nun befasst.
Die Ursachen für die Entstehung von Krebs sind vielfältig. Ein multidisziplinäres Forschungsteam unter Leitung der Charité – Universitätsmedizin und der Goethe-Universität Frankfurt am Main hat Gene untersucht, die bei Lymphdrüsenkrebs verändert sind und so einen Schlüsselprozess bei der Krebsentstehung identifiziert. Der nun im Detail aufgeklärte…
Für Patienten mit fortgeschrittenem Plattenepithelkarzinom der Speiseröhre gibt es nicht viele Möglichkeiten für eine weitere Behandlung. In einer Phase-2-Studie erwies sich nun der PD-1-Antikörper Camrelizumab zusammen mit dem selektiven VEGFR-2-Inhibitor Apatinib als potenzielle therapeutische Option für die Zweitlinientherapie.
Inwieweit können musiktherapeutische und musikmedizinische Interventionen sich positiv für Krebspatienten auswirken? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftler der Cochrane Gynaecological, Neurooncology and Orphan Cancer Group befasst.