Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert seit dem 1. Juli 2021 den Sonderforschungsbereich SFB 1479 „OncoEscape – Onkogen getriebener Immun Escape“. Der SFB erhält zunächst für vier Jahre knapp elf Millionen Euro. Die beteiligten Forschenden wollen untersuchen, wie bestimmte genetische Eigenschaften erst zur Entstehung von Tumorzellen und…
Die Auswirkung einer zusätzlichen androgendeprivativen Behandlung (ADT) auf die kardiovaskuläre Mortalität von strahlentherapierten Männern, die an Prostatakrebs erkrankt sind, stand im Fokus einer Untersuchung, die Wissenschaftler um Santino Butler vom Dana Faber Cancer Institute in Boston nun durchgeführt haben.
Krebserkrankungen von Kindern sind äußerst selten. Schon genug Probanden für klinische Studien zu finden, gestaltet sich schwierig. Deshalb bietet es sich für Forscher an, international zu denken. Ein deutsch-niederländisches Projekt setzt das jetzt um.
Die Corona-Pandemie hat in Sachsen zu einem deutlichen Rückgang der Krebsvorsorge geführt. Wie die Krankenkasse DAK-Gesundheit unter Verweis auf eine Sonderanalyse der Abrechnungsdaten mitteilte, gab es 2020 von Januar bis September 17 Prozent weniger Screenings in Arztpraxen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Auswertung wies ein Viertel…
Welchen Einfluss hat das Protein RINT1 auf den Krankheitsverlauf bei Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs? Dieser Frage sind Wissenschaftler des Universitätsklinikums Ulm nun nachgegangen.
Hirntumorzellen, die eine bestimmte, häufige Mutation tragen, programmieren einwandernde Immunzellen um und lähmen dadurch im Gehirn die körpereigene Abwehr gegen den Tumor. Das entdeckten Wissenschaftler aus Heidelberg, Mannheim und Freiburg und fanden gleichzeitig einen Weg, wie sie das lahmgelegte Immunsystem wieder gegen den Tumor aktivieren…
Die Hemmung krankmachender Protein-Protein-Wechselwirkungen ist ein vielversprechender therapeutischer Ansatz für eine Vielzahl von Krankheiten, einschließlich vieler Formen von Krebs. Ein Forschungsteam hat jetzt ein bizyklisches Peptid entwickelt, das β-Catenin bindet, ein Protein, das mit bestimmten Tumorarten in Verbindung steht.…
Die Diagnostik und Behandlung des Mesothelioms – einer seltenen Tumorerkrankung, die überwiegend durch Kontakt mit Asbest verursacht wird – ist komplex und stellt aktuell eine große Herausforderung dar. Die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) setzt sich deshalb für die bestmögliche Versorgung von betroffenen Patient*innen ein. Hierfür hat die DKG in…
Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind, erhalten heute seltener eine Chemotherapie. Zudem werden die Patientinnen eher mit einer neoadjuvanten als einer adjuvanten Chemotherapie behandelt. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die Wissenschaftler um Fabian Riedel von der Universität Heidelberg nun durchgeführt haben.
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Wie können wir die neuesten Fortschritte in der Krebsmedizin möglichst schnell allen Patienten zugänglich machen? Diese Frage war ein zentrales Thema auf der Jahrestagung 2021 der American Society of Clinical Oncology (ASCO). Vom 4. bis 8. Juni trafen sich Onkologie-Experten aus aller Welt zum wichtigsten internationalen Krebskongress, um neueste…
Das deutsch-dänische Interreg-Projekt „HomeHemo“ unter Beteiligung der Kinderonkologie des UKSH am Campus Kiel plant Selbsttest-Verfahren für Patientinnen und Patienten zur Anwendung zu Hause.
Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung von Prof. Dr. Michael Muders von der Universität Bonn zeigt, dass eine Blockade des Proteins Neuropilin 2 neue innovative Behandlungsmethoden des knochenmetastasierten Prostatakarzinoms ermöglichen könnte.
Welchen Nutzen hat eine Kombinationstherapie mit einem Tyrosinkinasehemmer und einem Immuncheckpoint-PD1-Blocker für Patienten mit fortgeschrittenem Nierenkrebs? Dieser Frage sind Wissenschaftler um Robert Motzer vom Memorial Sloan Kettering Cancer Center, New York, nun nachgegangen.
Krebserkrankungen sind nicht nur die zweithäufigste Todesursache und verantwortlich für einen erheblichen Verlust an Lebensqualität der Patienten. Sie haben für die Betroffenen auch weitreichende sozioökonomische Folgen.
Dass zu viel Sitzen der Gesundheit schadet, wurde schon häufiger untersucht. Einmal mehr weisen Wissenschaftler aus Seoul nun in einer Metaanalyse auf einen Zusammenhang zwischen „zu viel Sitzen“ bei der Arbeit und einem erhöhten Risiko für Darmkrebs hin.