Warmes, sonniges Frühlingswetter: „Balsam für die Seele“ nach entbehrungsreichen Winterwochen im Pandemie-Lockdown. Neben wohltuender Wärme und sichtbarem Licht gehören allerdings auch unsichtbare ultraviolette (UV-) Strahlen zum Spektrum der Sonne. Viele Menschen unterschätzen gerade im Frühjahr die Gefahren der schon jetzt intensiven…
Tests auf verborgenes Blut im Stuhl sind zentraler Bestandteil der Darmkrebsvorsorge. Doch im europäischen Vergleich hinkt Deutschland bei den Teilnahmeraten an dieser wichtigen Untersuchung zur Krebsfrüherkennung weit hinterher. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum haben nun systematisch analysiert, welche Maßnahmen dazu beitragen,…
Seit das Bundesverfassungsgericht im Februar 2020 den § 217 StGB zum Sterbehilfe-Verbot für verfassungswidrig erklärt hat, steht die Regelung der assistierten Selbsttötung und insbesondere die Rolle von Ärzt*innen dabei im Mittelpunkt gesellschaftlicher, politischer, medizinischer und berufspolitischer Debatten.
Wegen der Corona-Pandemie haben deutlich weniger Menschen in Hessen eine Krebsvorsorge in Anspruch genommen. Wie die Krankenkasse DAK-Gesundheit Hessen am Mittwoch berichtete, wurden von Januar bis September 2020 im Vergleich zum Vorjahr 18 Prozent weniger Screenings bei ihren Versicherten in hessischen Arztpraxen durchgeführt. Dabei sank die Zahl…
Leukämie-Patienten gehören laut Robert Koch-Institut (RKI) zur besonders vulnerablen Gruppe. Prof. Dr. Andreas Neubauer, Direktor der Klinik für Hämatologie, Immunologie und Onkologie am Universitätsklinikum Marburg, rät deshalb grundsätzlich auch während einer Leukämie-Therapie zu einer Impfung gegen eine Covid-Infektion.
Eine gezielte Therapie des basalen Brustkarzinoms könnte demnächst dank YAP-Inhibitoren möglich sein. Wie ein MDC-Team um Walter Birchmeier im Fachjournal „Cancer Research“ berichtet, braucht der Krebs die Unterstützung des YAP-Proteins, um das Wachstum von Krebsstammzellen anzukurbeln.
Mit einem neuen Verfahren lassen sich Stammzellen und Krebsstammzellen auf der Einzelzellebene untersuchen und die daraus hervorgehenden Zellklone direkt nachverfolgen. Entwickelt wurde die Methode von Wissenschaftlern vom Stammzellinstitut HI-STEM*, vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), vom European Molecular Biology Laboratory (EMBL) und…
Für den Nachweis von Gebärmutterkrebs ist in der Regel die Entnahme einer Gewebeprobe notwendig. Wissenschaftler der Manchester University haben nun eine Methode entwickelt, mit der Gebärmutterkrebs mittels Urintest nachgewiesen werden kann.
Eine neue Studie am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) untersucht, ob bestehende Virusinfektionen die Verträglichkeit einer immunologischen Tumortherapie beeinflussen. Gefördert wird das Forschungsprojekt von der Bristol Myers Squibb-Stiftung Immunonkologie.
Gerade nach einer Chemotherapie kämpfen viele Patienten mit Appetitverlust und Mangelernährung. Bei solchen mit nicht heilbarem Magenkarzinom kann jedoch eine heimparenterale Ernährung (HPE) eine deutliche Verbesserung des Ernährungsstatus bewirken, wie Forscher aus Taiwan nun in einer kleinen Studie herausfanden.
Damit das Immunsystem Krebszellen wirksam erkennen und bekämpfen kann, haben Forscher*innen von MDC und Charité eine neue Gentherapie auf Basis eines speziellen T-Zell-Rezeptors entwickelt. Sie wird nun in einer Phase-I-Studie bei Patient*innen mit Knochenmarkkrebs auf ihre Sicherheit hin überprüft.
Das Leitlinienprogramm Onkologie hat unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) die S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Zervixkarzinoms überarbeitet.
Chemotherapie ist nicht gleich Chemotherapie: Es gibt zahlreiche Wirkstoffe, die Ärzte je nach Patient und individueller Situation in verschiedenen Kombinationen einsetzen – vor oder nach der Operation, mit zusätzlicher Bestrahlung oder ohne. Die Deutsche Rektumkarzinom-Studiengruppe überprüft nun in einer klinischen Studie eine neue Strategie.…
Wie wirkt sich Übergewicht auf die Prognosen Krebskranker aus? Dieser Frage sind Wissenschaftler um Dr. Fausto Petrelli aus dem italienischen Treviglio nachgegangen. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass dicke Menschen bei einigen Krebserkrankungen einen Vorteil gegenüber anderen Patienten haben.