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Bestimmte kindliche Tumoren entstehen bereits früh in der Schwangerschaft

Neuroblastome gehören zu den häufigsten soliden Tumoren bei Kindern und bilden sich schon vor ihrer Geburt. Bei Hochrisikopatienten sorgen bestimmte genetische Programme bereits während der Schwangerschaft im Embryo dafür, dass Vorläuferzellen sich zu Krebszellen statt zu reifen Nervenzellen entwickeln. 

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Untersuchung der Immunität gegen SARS-CoV-2 in Krebspatienten

An Krebs erkrankte Patienten haben bei einer Infektion mit dem Coronavirus ein erhöhtes Risiko für einen schweren Covid-19-Krankheitsverlauf. Eine neue Studie der Klinischen Kooperationseinheit (KKE) Translationale Immunologie und der Abteilung für Immunologie am Universitätsklinikum Tübingen sowie des Robert Bosch Centrums für Tumorerkrankungen…

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DMP BrustkrebsIQWiG sieht Aktualisierungsbedarf

Disease-Management-Programme (DMP) sind strukturierte Behandlungsprogramme für chronisch kranke Menschen: Patientinnen und Patienten mit bestimmten chronischen Krankheiten können sich bei ihrer Krankenkasse in ein DMP einschreiben, damit sie über Einrichtungsgrenzen hinweg nach einheitlichen Vorgaben behandelt werden. 

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Neue Software berechnet Wahrscheinlichkeit von Krebs durch Strahlung

Mit einer neuen Software lässt sich künftig berechnen, wie wahrscheinlich es ist, dass eine Krebserkrankung durch ionisierende Strahlung ausgelöst wurde. Das Programm mit dem Namen ProZES wurde im Auftrag des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) entwickelt und kann künftig Gutachter*innen in Anerkennungsverfahren für Berufskrankheiten unterstützen.

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LungenkrebsStigmatisierung erschwert Therapie-Innovationen

Die Stigmatisierung von Krankheiten wie Lungenkrebs kann Patientinnen und Patienten davon abhalten sich behandeln zu lassen und sich negativ auf die Verbreitung innovativer Therapien auswirken, so eine jüngst publizierte Studie.

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Fortgeschrittener MagenkrebsStudie zeigt: Nivolumab auch langfristig wirksam

Patienten mit fortgeschrittenem Magenkrebs profitieren scheinbar auch auf lange Sicht vom Checkpointinhibitor Nivolumab. Die ATTRACTION-2-Studie zeigte im Vergleich zu Placebo ein verbessertes Gesamtüberleben (OS) bei Patienten, die bereits ≥ 2 Chemotherapieregimen erhalten hatten. Jetzt liegen die 3-Jahres-Follow-up-Daten vor.

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Valsartan-SkandalLaut Studie kein insgesamt erhöhtes Krebsrisiko

Im 2018 bekannt gewordenen Skandal um verunreinigte Blutdrucksenker mit dem Wirkstoff Valsartan gibt es laut einer Studie kein insgesamt erhöhtes Krebsrisiko. Das habe die Untersuchung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Zusammenarbeit mit dem wissenschaftlichen Institut der AOK ergeben, teilte das BfArM am Mittwoch…

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AML und MDSBessere Risikostratifizierung dank Genomsequenzierung

Veränderungen im Erbgut von Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML) oder myelodysplastischem Syndrom (MDS) spielen eine wichtige Rolle: Sie entscheiden darüber, wie die Krankheit beim Patienten verläuft. Aktuell werden bei der Verdachtsdiagnose gezielt die bekannten Mutationen gesucht. Duncavage et al. haben nun untersucht, ob eine…

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Adjuvante Therapie bei HER2+-BrustkrebsLebensqualität sinkt im ersten Jahr unter Chemo

Lebensqualität ist ein abstraktes Wort, doch hat sie immense Bedeutung für jede Patientin, die die Diagnose Brustkrebs erhält. Die Forschung um eben jene Qualität ist wichtiger Baustein der Krebsforschung. Wie das Ergebnis dieser Studie zeigt: Mindestens 12 Monate ab Therapiebeginn sinkt die Lebensqualität unter Chemotherapie.

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Umfangreiches Update der S3-Leitlinie zum Prostatakarzinom jetzt online

Prostatakrebs bleibt mit jährlich rund 60.000 Neuerkrankungen in Deutschland mit Abstand die häufigste bösartige Tumorerkrankung bei Männern. Deshalb ist die S3-Leitlinie zum Prostatakarzinom von zentraler Bedeutung in der Urologie und wird nach dem Prinzip einer Living-Guideline regelmäßig aktualisiert. Das inzwischen fünfte und sehr umfangreiche…

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PanoramaZusammenhang zwischen Brustkrebs und Knochenwachstum entdeckt

Ein Forscherteam hat entdeckt, dass Knochen als Reaktion auf bestimmte Signalmoleküle von Brusttumoren wachsen können. Möglicherweise ist das ein Abwehrmechanismus gegen Knochenmetastasen. Diese Studienergebnisse könnten zukünftig diagnostische Tests und therapeutische Brustkrebsbehandlungen beeinflussen.