Bringen Frauen nach einer Brustkrebserkrankung ein Kind zur Welt, ist dies in vielerlei Hinsicht mit Unsicherheiten verbunden. So stellt sich häufig etwa die Frage, ob Brustkrebspatientinnen bedenkenlos stillen können.
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Freiliegende Knochen im Mundraum – die äußerst schmerzhafte und beeinträchtigende Erkrankung gilt schon länger als unliebsame Nebenwirkung von antiresorptiven Therapien. Angaben zu Häufigkeit und ursächlichen Medikamenten wandeln jedoch. Diese multizentrische 20-Jahre-Follow-Up Studie gibt verlässliche Auskunft – mit ernüchternden Fakten.
Die finalen Ergebnisse der Studie KEYNOTE-522 konsolidieren den perioperativen Einsatz von Pembrolizumab zusätzlich zur Chemotherapie bei Patientinnen mit einem frühen TNBC und hohem Risiko.
Eine Standardbehandlung für Patient*innen mit einem metastasierten Analkarzinom ist die Chemotherapie mit Carboplatin und Paclitaxel. Die zusätzliche Therapie mit Retifanlimab verzögert den Progress gegenüber der Chemotherapie alleine signifikant.
Die Diagnose Speiseröhrenkrebs geht häufig mit einer schlechten Prognose einher. Eine frühe Erkennung spielt daher eine wichtige Rolle. Doch bei der Endoskopie werden Ösophaguskarzinome einer Studie zufolge oft übersehen.
Sind Frauen an Brustkrebs erkrankt, findet zusätzlich zur Operation häufig auch eine adjuvante Bestrahlung statt. Eine aktuelle Studie hat nun untersucht, inwieweit sie den Betroffenen tatsächlich langfristig nutzt – mit ernüchternden Ergebnissen.
Zehn bis 15 Prozent der Menschen, die an nicht-metastasiertem Darmkrebs erkrankt sind, sind von Mismatch-Repair-Defiziten betroffen. Die Chemotherapie führt bei ihnen nur selten zu den gewünschten Ergebnissen. Wissenschaftler haben daher nun den Nutzen der neoadjuvanten Immuntherapie in den Blick genommen.
Erste Ergebnisse der Phase-3-Studie ENGOT-cx11/GOG-3047/KEYNOTE-A18 hatten eine Verbesserung des progressionsfreien Überlebens (PFS) von Patientinnen mit einem lokal fortgeschrittenen Zervixkarzinom gezeigt, wenn diese mit Pembrolizumab zusätzlich zur simultanen Radiochemotherapie (engl. Chemoradiotherapy, CRT) behandelt worden waren. Jetzt wurden…
Die Berücksichtigung der fettfreien Körpermasse bei der Berechnung der Oxaliplatin-Dosis kann das Risiko von Neurotoxizität bei der Chemotherapie von Patient*innen mit Kolonkarzinom reduzieren.
Für eine Krankschreibung muss man in bestimmten Fällen nicht immer extra in die Praxis. Arbeitgeber kritisieren das und machen die Regel für hohe Krankenstände verantwortlich.
Die CDU warnt vor den Folgen der Krankenhausreform und fordert gegen die Pläne des Bundes eine Blockade im Bundesrat. Gesundheitsminister Philippi hatte das Abstimmungsverhalten offen gelassen.
Haben Frauen ein dichtes Brustgewebe, ist das Risiko, dass ein Mammakarzinom bei der Mammografie unentdeckt bleibt, erhöht. Reicht eine herkömmliche Mammografie hier aus oder sollte sie um eine Magnetresonanztomografie ergänzt werden?
Sind Patienten an Magenkrebs erkrankt, werden zunehmend minimalinvasive Verfahren gewählt. Diese gelten als besonders schonend. Welche Komplikationen bei den einzelnen Verfahren dennoch auftreten können, haben Wissenschaftler nun untersucht.
Alleine in der EU sterben jährlich Zehntausende Menschen an Infektionen durch antibiotikaresistente Erreger. Und der Nachschub an Antibiotika stockt. Experten schlagen nun Alarm.