Wissenschaftler*innen des Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) und des MDC haben gemeinsam mit Kolleg*innen vom Heidelberger Institut für Stammzelltechnologien und Experimentelle Medizin (HI-STEM) am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) sowie weiteren Forscher*innen aus Heidelberg und Barcelona die Entwicklung von Blutzellen…
Unterscheidet sich das Erbgut der Zellen innerhalb eines Tumors, spricht man von intratumoraler genetischer Heterogenität. Wie sie sich im Laufe der Erkrankung entwickelt, haben Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) jetzt beim Neuroblastom –…
Im Laufe einer Krebserkrankung verändern sich Tumorzellen immer wieder und können so unempfindlich werden gegen ansonsten wirksame Behandlungsmethoden. Forschende der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) suchen als Teil des Forschungsnetzwerkes SATURN3 nach den Gründen für entstandene Therapie-Resistenzen besonders…
Wann welche Chemotherapie beim Rektumkarzinom im Vorfeld einer Operation eingesetzt wird, kann sich auf den Behandlungserfolg auswirken. Forscherinnen und Forscher der Klinik für Strahlentherapie und Onkologie des Universitätsklinikum Frankfurt haben in einer Langzeitstudie analysiert, dass eine Radiochemotherapie gefolgt von einer…
Dass Bewegung auch bei der unterstützenden Behandlung von Krebspatienten eine gewichtige Rolle spielen kann, ist schon seit längerem bekannt. Konkrete Handlungsempfehlungen gab es bislang aber weder für Erwachsene noch für Kinder.
Die „Apps auf Rezept“ haben in kurzer Zeit deutlich gemacht, wie die Digitalisierung für Patient*innen buchstäblich mit Händen zu greifen ist. Mit den erstattungsfähigen Gesundheits-Apps avanciert Deutschland plötzlich zum Vorreiter der Digitalisierung.
Therapieresistenz ist ein zentrales Problem in der Behandlung von Krebserkrankungen. Auch Knochen- und Weichteiltumoren von Jugendlichen und jungen Erwachsenen sprechen oft nicht dauerhaft auf die Behandlung an. Ursache dafür ist, dass Krebszellen beim Fortschreiten der Erkrankung eine Vielzahl neuer Eigenschaften ausbilden und dabei oft auch eine…
Mit dem Fortschreiten einer Krebserkrankung verändern sich Tumorzellen kontinuierlich, so dass ein Tumor letztendlich aus einer Vielzahl unterschiedlicher Zellklone mit unterschiedlichen Eigenschaften besteht – man spricht von „Tumorheterogenität“. Dabei entwickeln die Krebszellen vielfach Resistenz gegen die verfügbaren Therapien. Das…
Ärzte und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und von der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg haben in einem experimentellen Modell an Mäusen erstmals erfolgreich eine neoantigen-spezifische transgene Immunzelltherapie gegen bösartige Hirntumoren erprobt.
ALK-positiv bedeutet, dass die bösartige Entartung der Zellen durch eine genetische Veränderung des Proteins Anaplastische Lymphom Kinase ausgelöst werden. Mittlerweile können diese Tumoren bei Erwachsenen durch zielgerichtete molekulare Therapieansätze behandelt werden. Um herauszufinden, ob das Medikament Ceritinib auch bei Kindern hilft, haben…
Auch Krebspatient*innen sollten bevorzugt eine COVID-19-Auffrischungsimpfung erhalten. Dafür plädiert die Corona-Taskforce des Deutschen Krebsforschungszentrums, der Deutschen Krebshilfe und der Deutschen Krebsgesellschaft.
Das Prostatakarzinom gilt als die zweithäufigste Krebserkrankung bei Männern. Metastasiert der Tumor, ist das Prostatakarzinom bislang auch nicht heilbar. Um die Erkrankung jedoch effektiv zu behandeln und bei Betroffenen eine deutliche und langfristige Verbesserung zu erreichen, hat ein Forschungsteam der KKE Translationale Immunologie der…
Krebs der Bauchspeicheldrüse hat keine gute Prognose: Oft werden die Tumoren zu spät erkannt und sind dann nur noch schlecht behandelbar. Ein kleiner Teil der Patient*innen überlebt jedoch die Diagnose jahrelang. Wissenschaftler*innen vom Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) haben nun Organoide aus verschiedenen Pankreastumoren im Labor…
Vergleichsweise häufige Variationen im Erbgut erhöhen das Risiko, dass ein Mensch im Laufe seines Lebens an einer akuten myeloischen Leukämie (AML) erkrankt. Dies konnte ein internationales Forscherteam erstmals in der bislang größten AML-Studie zeigen. Geleitet wurde die Studie von Forschenden der Newcastle University, der Icahn School of…