Forscher am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) sowie der Hochschulmedizin Dresden und des Universitätsklinikums Heidelberg entwickeln eine Methode der Künstlichen Intelligenz (KI), mit der Computer das Risiko für Komplikationen vor, während und nach einer Krebsoperation vorhersagen sollen. Eine hierauf basierende App könnte…
Aus Angst vor Corona nicht in die Klinik? Verspätete Krebsdiagnosen und -behandlungen befürchten Experten schon länger als Folge der Pandemie. Ein großer Klinikbetreiber hat nun Zahlen ausgewertet.
Kindliche Neuroblastome zeigen einen extrem unterschiedlichen Verlauf: Sie können sich spontan zurückbilden oder hochaggressiv in gesundes Gewebe streuen. Molekulare Super-Verstärker schalten dabei die entscheidenden Regelkreise an, die den Tumor in die eine oder andere Richtung lenken. Dies ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern des…
LMU-Forscher haben ein Enzym identifiziert, das für Reparaturen im Erbgut erforderlich ist. Entfernt man dieses Enzym, gehen Zellen mit DNA-Schäden zugrunde: eine mögliche Strategie, um die Erkrankung zu behandeln.
In der Zellkultur wirkt das gängige Durchfallmittel Loperamid gegen Glioblastomzellen. Ein Forschungsteam der Goethe-Universität Frankfurt hat jetzt den Wirkmechanismus des Mittels aufgeklärt und damit gezeigt, wie der Wirkstoff die Behandlung von Hirntumoren unterstützen könnte, die schwer zu therapieren sind.
Forscher des Universitätsklinikums Freiburg haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem das Brustvolumen vor einer Operation besser als bisher ermittelt werden kann. Die Methode ermöglicht ein natürlicheres Ergebnis nach einer Brustkrebs-OP.
Die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung hat die zielgerichtete zelluläre Immuntherapie als neuen Forschungsschwerpunkt mit einer Förderung von bis zu 500.000 Euro ausgeschrieben. Damit sollen neue Therapie-Ansätze im Kampf gegen Leukämie sowie andere Blut- oder Knochenmarkserkrankungen vorangebracht werden. Bewerbungsschluss ist der 31. März…
Die Stiftung zur Förderung der Krebsforschung an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg unterstützte in 2020 vier wissenschaftliche Projekte mit insgesamt 80.000 Euro. Gerade im wirtschaftlich schwierigen Corona-Jahr setzte sie damit erneut ein Signal der Wertschätzung für den Kampf der Forscherteams gegen Tumorerkrankungen.
Im Kampf gegen Krebs hilft vor allem Schnelligkeit: Je früher ein Tumor entdeckt wird, desto schneller kann der Körper die Tumorzellen abtöten. Dies erledigen sogenannte zytotoxische T-Lymphozyten. Davon gibt es schnelle und langsame Exemplare. Forscher der Saar-Uni haben nun einen interessanten Sachverhalt beobachtet, den sie in einer…
Die sogenannten „molekularen Kleber“ bezeichnen eine neue Klasse von potenziellen Krebsmedikamenten. Sie verbinden ein wachstumsförderndes Protein mit dem Entsorgungssystem der Zelle, sodass der Krebstreiber beseitigt werden kann. Wissenschaftler aus Heidelberg und den USA haben nun einen weiteren Mechanismus eines solchen „molekularen Klebers“…
Bösartige Tumore in der Leber lassen sich nach der Injektion eines Kontrastmittels in einer Ultraschalluntersuchung frühzeitig diagnostizieren. In einer bundesweiten Studie der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) hat die Kontrastmittelsonografie bei Patienten mit Leberzirrhose in über 90% der Fälle Krebserkrankungen…
Unsere Atemluft enthält Informationen, die sich für die Diagnostik von Krankheiten nutzen lassen. Forscherinnen und Forscher am Fraunhofer-Projektzentrum für Mikroelektronische und Optische Systeme für die Biomedizin MEOS entwickeln Lösungen, die künftig die Analyse der Atemluft ermöglichen. Bei ihren Forschungsarbeiten fokussieren sie sich auf…
Kleine Veränderungen auf der Oberfläche von Tumorzellen führen oft dazu, dass das Immunsystem sie nicht mehr erkennen und bekämpfen kann. Indem Wissenschaftler genetische Informationen über die Oberflächenmerkmale in Immunzellen einschleusen, können sie die Schlagkraft des Immunsystems wieder anregen. Mit der CAR-T-Zell-Therapie kommt dieses…
Viele Patientinnen und Patienten zögern aus Angst vor SARS-CoV-2 notwendige Therapien hinaus, sogar Krebstherapien. Auch Strahlentherapien werden verschoben, obwohl die Ansteckungsgefahr in den Strahlenkliniken gering ist und ein Therapieaufschub zu einer schlechteren Prognose führen kann. Die DEGRO rät Betroffenen, die Krebstherapien…
Einer Forschungsgruppe der Universitätsmedizin Greifswald (UMG) ist es gelungen, einen neuartigen Entstehungsmechanismus aufzudecken, der Krebszellen nutzt, um ihrer Behandlung zu entgehen. Die kooperierenden Arbeitsgruppen um Professor Florian Heidel von der UMG und Professor Matthias Mann vom Max-Planck-Institut für Biochemie in München haben…