Viele Patientinnen und Patienten, die an Krebs erkranken, erhalten ihre Diagnose erst zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Erkrankung bereits in einem fortgeschrittenen Stadium befindet. Dies verschlechtert die Prognose erheblich. Grund für die späte Diagnosestellung sind häufig die unspezifischen Symptome, die nicht eindeutig auf eine Krebserkrankung schließen lassen. Hinzu kommt, dass Instrumente zur Risikostratifizierung vor allem in der Primärversorgung nach wie vor spärlich sind. Angesichts dessen testeten Forschende von der Universität Oxford nun einen blutbasierten Test, der die zirkulierende Tumor-DNA analysiert.