Chronotherapie in der OnkologieCheckpoint-Inhibitoren: Wer morgens infundiert, lebt länger

Stephanie Schikora

Darstellung eines Kopfes mit einem Wecker anstelle des Gehirns vor einem farblich geteilten Hintergrund; der Tag wird mit einem hellen Roséton, die Nacht in dunkelblau mit Sternen symbolisiert
ClareM/stock.adobe.com
Tageszeit als Therapiefaktor: Frühe Infusionen von Immun-Checkpoint-Inhibitoren sind bei vielen fortgeschrittenen Tumoren mit längerem Überleben assoziiert.

Immer mehr spricht dafür, dass die innere Uhr darüber mitentscheidet, wie gut Immun-Checkpoint-Inhibitoren wie Pembrolizumab, Nivolumab & Co. wirken. Wer seine Immuntherapie früh am Tag erhält, lebt deutlich länger – und bleibt länger progressionsfrei. Besonders ausgeprägt fällt der Effekt beim Lungen-, Magen-, Nieren- und biliären Karzinom aus. Bekommt die Onkologie damit einen neuen, kostenfreien Therapiehebel?

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