Hybride Zellkugeln als InvasionswerkzeugGefährliche Zellallianzen beschleunigen die Metastasierung des Ovarialkarzinoms

Beatrice Hamberger

Illustration der weiblichen inneren Geschlechtsorgane mit hervorgehobenem Uterus und Eierstöcken; umgeben von stark vergrößerten Zellen und molekularen Strukturen, die eine Mikroumgebung im Bauchraum darstellen.
Crystal light/stock.adobe.com
Hybride Zellkugeln aus Ovarialkarzinom- und Mesothelzellen nutzen die Bauchhöhle als „Transitstrecke“: Sie treiben frei in der Flüssigkeit, heften sich später an Organe an und bohren sich mithilfe stachelartiger Strukturen tief ins Gewebe.

Warum breitet sich Eierstockkrebs so rasant im Bauchraum aus? Japanischen Forschenden zufolge verbünden sich Krebszellen mit Mesothelzellen und bilden widerstandsfähige hybride Zellkugeln, die tief ins Gewebe eindringen. Diese neu entdeckte Strategie erklärt nicht nur die aggressiven Tumorverläufe, sondern auch die Grenzen der bisherigen Chemotherapie.

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