Ist ein Familienmitglied an Prostatakrebs erkrankt, ist das Erkrankungs-Risiko für Söhne oder Brüder ebenfalls erhöht. Diese klare Vererbung trifft aber offenbar nicht mehr auf das Überleben unter Krebs zu: hier gab es keinen signifikanten Zusammenhang.
Die Langzeitdaten von Erlanger Forschern zeigen, dass ein Vakzin gegen das metastasierte Melanom in Zukunft möglich ist. Immerhin ist die Überlebensrate mit der einer Immuntherapie vergleichbar.
Wie praktisch wäre es, wenn Sie künftig mithilfe einfacher Blutproben überprüfen könnten, wie die Therapie Ihrer Lungenkrebspatienten anschlägt? Auf genau diesem Weg sind nun Alice Kamphorst und Kollegen.
Innerhalb der letzten 20 Jahre hat der Alkohlkonsum und die Produktplatzierung alkoholischer Getränke in Hollywoodfilmen stark zugenommen. Besonders bedenklich ist, dass davon auch viele Filme für Kinder betroffen sind.
Das haben sich auch Bostoner Forscher gefragt – schließlich gibt es bislang keine populationsbasierten Daten zu dieser Inzidenz. Bei ihrer Analyse konnten sie zwei Subgruppen unter Brustkrebs-Patientinnen ausmachen, bei denen ein Hirnscreening wahrscheinlich sinnvoll ist.
Forscher aus London haben untersucht, ob es einen Zusammenhang zwischen den 21 häufigsten Krebserkrankungen und einem nachfolgenden Herpes Zoster gibt. Den gibt es tatsächlich.
Aus Angst vor Übertherapien erhalten längst nicht alle Prostatakrebs-Patienten eine Bestrahlung nach der OP. Nun haben die Autoren dieser Studie Belege geliefert, bei welchen Patienten sich die Bestrahlung wirklich lohnt.
Weniger Gehalt als männliche Kollegen, höhere Erwartungen als an andere Kollegen: Diskriminierung hat viele Gesichter und scheint immer noch viele Frauen zu betreffen. In dieser großen Umfrage gaben fast 80% der Frauen an, irgendeine Form der Ausgrenzung erfahren zu haben.
Im Vergleich zur reinen Radiochemotherapie schaffen Tumorresektion und postoperative Bestrahlung einen Überlebensvorteil. Dieser hängt aber von der Größe des Mundhöhlenkarzinoms ab.
Sei es die verbesserte Diagnostik, wodurch die Tumoren früher erkannt werden: In den USA hat die Inzidenz deutlich zugenommen. Dabei gibt es Unterschiede zwischen den betroffenen Organen, was sich auch auf das Überleben auswirkt.
Um das Darmkrebsrisiko zu reduzieren, wird Patienten mit auffälligen Adenomen nach der Entfernung eine endoskopische Kontrolle empfohlen. Ist das Entartungsrisiko jedoch nur intermediär, kann die Vorsorge gelockert werden.
Das spannende an der Krebsforschung ist, dass immer neue Erkenntnisse zu immer neuen Therapiezielen führen. Dies gibt Arzt und Patient Hoffnung. Im Fall des NSCLC sind britische Autoren zurzeit dabei, ein neues Therapieziel zu etablieren: instabile Chromosomen.
Immer mehr Menschen pendeln zwischen ihrem Wohnort und ihrem Arbeitsplatz. Wenn sie diesen Weg aktiv mit dem Rad bewältigen, können sie einer prospektiven Studie zufolge Krebs vorbeugen.
Regelmäßiges Sonnenbaden oder gegebenenfalls eine Tabletten-Substitution mit Vitamin D scheint sich deutlich auf das Überleben von Krebspatienten auszuwirken: die Sterblichkeit sinkt dann um bis zu 26% - verglichen mit schlecht versorgten Patienten.
Laut einer kleinen irischen Studie haben Patienten mit CED ein erhöhtes Risiko für Hautkrebs, wenn sie mit Immunsuppressiva behandelt werden. Dies gilt auch für noch sehr junge Patienten.