Sportliche Frauen vertragen die Brustkrebstherapie besser. Zu dieser Erkenntnis reiht sich nun auch diese kleine Versuchsgruppe ein, die Aerobic vor der Chemotherapie machte. Das führte zu einem besseren Wohlbefinden und konstanten Gewicht. Nur aufs Herz scheint die sportliche Einlage keinen Effekt zu haben, zumindest nicht im subklinischen…
Immer wieder spannend sind Studien, die sich mit der möglichen Schutzwirkung alltäglicher Lebensmittel vor Krebs auseinandersetzen. So reiht auch diese Arbeit von Alessandra Lafranconi et al. ein beliebtes Getränk in die Liste der „Positiv-Lebensmittel“ ein: Kaffee schützt laut ihrer Metaanalyse vor Endometriumkrebs.
Vitamin D wird eine ganze Reihe von positiven gesundheitlichen Effekten zugeschrieben, unter anderem auch eine schützende Wirkung vor verschiedenen Krebsarten. Gestützt wird diese Hypothese durch die Ergebnisse zahlreicher Untersuchungen. Eine aktuelle Studie kommt jetzt jedoch zu einem anderen Ergebnis.
Aus Angst davor, schwerkranke Patienten vor den Kopf zu stoßen, scheuen viele Ärzte den Klartext bei der Prognose-Besprechung. Doch das ist gar nicht nötig. Statt der befürchteten Eiszeit kommt es vielmehr zu einer Festigung der Beziehung.
Das Feierabendbier oder die Weinschorle am Abend gehört für viele schon zum Alltag dazu. Spaß in geselliger Runde – auch hier fehlt selten Alkohol. Dabei wirken insbesondere Schnaps und Co eher als Negativ-Katalysator, wie diese internationale Studie zum Vorschein bringt: Knapp ein Drittel der Probanden fühlen sich nach dem Genuss aggressiv.
Die Brustkrebssterblichkeit lässt sich dank besserer Diagnosemöglichkeiten drastisch senken – und das ist nicht nur den bildgebenden Geräten zu verdanken. Vielmehr spielt der menschliche Faktor eine große Rolle: Ein Radiologe, der die Läsionen begutachtet und bewertet, trägt erheblich zur Prognose bei.
Wissenschaftler entdecken immer mehr positive Wirkungen von Ballaststoffen. Warum insbesondere Patienten mit einer Darmkrebserkrankung ein Augenmerk auf eine ballaststoffreiche Ernährung legen sollten, zeigt jetzt einmal mehr das Ergebnis einer prospektiven Kohortenstudie.
Eine Infektion mit dem Erreger Clostridium difficile ist nicht zu unterschätzen: sie kann zu einer signifikant erhöhten Morbidität und Mortalität führen. Insbesondere hospitalisierte Patienten sind gefährdet. Wo die größten Gefahrenstellen für eine Ansteckung sind, haben Sara Murray und Kollegen bei sich an ihrer Universitätsklinik in Kalifornien…
Es gibt einige Krebsentitäten, deren Entstehung durch Rauchen begünstigt wird. Dazu zählen natürlich die Lunge, obere Luft- und Verdauungswege sowie die Blase. Hören die Patienten nach der Diagnose auf zu Rauchen, profitieren die meisten davon durch eine reduzierte Sterblichkeit. Doch eine Krebsform scheint „immun“ gegen den Nikotinentzug.
Protonenpumpenhemmer (PPI) sind aus der Gastroenterologie nicht mehr wegzudenken. Doch die langfristige Sicherheit von PPI wird immer mehr infrage gestellt. Auch Magenkrebs könnte eine mögliche Folge der dauerhaften Einnahme sein.
Etwa 40% der Patienten mit fortgeschrittenem Melanom brechen eine Kombinationstherapie mit den Checkpointinhibitoren Ipilimumab und Nivolumab aufgrund schwerwiegender Nebenwirkungen ab. Dermatoonkologen prüften nun, welche Folgen der Therapieabbruch hat.
Bei Frauen mit Östrogenrezeptor-positivem Brustkrebs im frühen Stadium hat sich die endokrine Therapie über 5 Jahre etabliert – schließlich reduziert die begleitende Therapie die Rezidivrate erheblich. Und offenbar reicht dieser Zeitraum auch für die anschließenden 15 Jahre aus, um seine Schutzwirkung zu erhalten.
Die Prognose beim Gallengangskarzinom ist stark davon abhängig, in welchem Stadium sich der Krebs befindet. Klar ist: Je schneller der Krebs erkannt wird, umso besser sind die Heilungschancen. Jetzt soll ein neues präoperatives Scoring-System dabei helfen, das postoperative Überleben vorherzusagen.
Die chronische lymphatische Leukämie (CLL) ist die häufigste leukämische Erkrankung in den westlichen Industrieländern. Trotz intensiver Forschung und zunehmendem Erkenntnisgewinn ist die Ursache jedoch immer noch weitgehend unbekannt. Zur Prognose des Krankheitsverlaufs sind Forscher jetzt allerdings einen Schritt weiter: Sie stießen auf den…
Die Idee, Bakterien könnten Krebszellen zerstören, war lange in Vergessenheit geraten. Doch Wissenschaftler am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) lassen den Therapieansatz wieder aufleben: Sie haben Salmonellen so umkonstruiert, dass sie eine aggressive Wirkung gegen Tumorzellen besitzen, diese aber nicht zu stark ist und somit…